Was bisher geschah – Woche 20-36

Einen schönen guten Morgen. Die Woche war ruhig und entspannt, obwohl ich jetzt ein paar Tage frei habe und vor einem Urlaub, meistens ja alles noch irgendwie fertiggestellt werden muss. Dem war aber nicht so, denn mein Chef war so nett und hat mir nur ein paar kleine Aufgaben gegeben, die ich noch erledigen sollte.

Aber ich habe alles erledigt bekomme. Code ist geprüft, Unit-Tests geschrieben und alles ins Repository eingecheckt. Stundenzettel ausgefüllt, Abwesentheitsagent eingestellt und das Mid-Term-Review mit dem Abteilungsleiter, was wirklich gut verlaufen ist, ist auch erledigt. Schön das Arbeit gewürdigt wird und sich positiv in der Beurteilung wiederspiegelt.

Dies kommende Woche wollen wir den Urlaub genießen und die wahrscheinlich letzten schönen Tage des Jahres genießen. Viel mit dem Rad fahren und vielleicht doch das ein oder andere Restaurant besuchen. Schließlich habe ich diese Woche Geburtstag und auch wenn wir nicht groß mit Familie und Freunden feiern können, so möchten wir dennoch gerne irgendwo Essen gehen. Sofern möglich.

Neben diesen Dingen gab es diese Woche dann noch folgenden Themen die mir wichtig waren:

Corona-Warn-App

Da wir uns ja hauptsächlich in den Niederlanden aufhalten, habe ich Anfang dieser Woche dann die niederländische Version der Corona-Warn-App installiert. Die deutsche App bringt mir halt nichts, denn solange wir nicht in Deutschland sind, haben wir kaum Kontakt zu anderen Deutschen. Abgesehen von den Arbeitskollegen natürlich. Sehr gut finde ich dabei den Vorstoß von Apple und Google, das Contact-Tracing direkt in das Betriebssystem einzubauen. Die Warn-Apps sind dann nur noch für den Abgleich mit den eigentlichen Server verantwortlich und müssen das Sammeln der IDs nicht mehr selber erledigen. Die Vorschläge wie man die Daten sammeln sollte, aus den Folgen Logbuch-Netzpolitik 357 und 358, sind dabei wirklich gut.

Die Kontaktinformationen sollten wie folgt gespeichert werden: Und zwar sollte es so funktionieren, dass die Kontaktdaten von Reisenden mit einem Indikator versehen werden, dass sie im Ausland waren. Eine internationale Verteilung sozusagen die wie folgt funktionieren soll: wenn ich infiziert bin und ich ins Ausland gefahren bin, dann gebe ich meine Schlüssel (Tracing-Kontaktdaten) an einen internationale Server damit sich alle den holen können. Wenn jemand anderes hier in den Niederlanden bei uns ist, dann kommt der auch auf den internationalen Server damit, damit man weiß, dass diese Person im Ausland war. Die Corona-Warn-App holen nun immer alle Schlüssel aus dem Heimatland und alle Schlüssel von dem internationalen Server. Und damit ist der Kreis geschlossen. Denn wenn ich infiziert bin, aber nicht im Ausland, der Freund aus dem Ausland aber bei uns war, dann liegt der Schlüssel vom Freund auf dem internationalen Server und ich bekomme ihn und es kann eine Warnung weitergegeben werden. Dabei ist es unerheblich in welchem Land oder Landesteil man sich aufgehalten hat. Kurz gesagt: man holt sich immer die Schlüssel von allen aus dem Land in dem man war und von allen Reisenden.

Fahrzeuge zugelassen

Was letzte Woche nicht geklappt hat, hat diese Woche nun funktioniert. WIr haben endlich die Zulassung für ie restlichen Fahrzeuge erhalten. Ist halt blöd, wenn man zig mal die Papiere kontrolliert und nicht bemerkt, dass wir den Fahrzeugschein Teil 1 von Fahrzeug A auch bei Fahrzeug B mit beigelegt hatten. Da hat der Beamte natürlich nicht wissen können, ob das Fahrzeug wirklich der Person gehört. Da machste nix und musst noch mal wiederkommen. Aber alles erledigt.

Arztsachen

Zwischendurch habe ich noch beim Arzt meine Überweisung für den Dermatologen abgeholt. Jetzt heißt es also Termin für die Hautkrebsvorsorgeuntersuchung machen. Ist aber nur eine Vorsorgeuntersuchung.

Das mit meinem Ohr ist trotz mehrfacher Anwendung mit der Nasenspülung nicht wirklich besser geworden. Das Nasenspray (NASIC) soll ich ja nicht länger als drei Tage benutzen wegen dem “Die Nase gewöhnt sich dran und dann hilft es nicht mehr”. Müssen wir als noch mal gucken, was man da machen kann.

Der Aufreger der Woche

Die Bild Zeitung und auch RTL haben sich erneut von ihrer schlechtesten Seite gezeigt und erneut bewiesen, dass Sensation und Klickzahlen wichtiger sind als Privatsspähre von Kindern und Opfern. Wie kann man ein 12 jähriges Kind mit vollem Namen und Bild zeigen bzw. ins Fernsehen bringen, von dessen Freund gerade alle Geschwister von der eigenen Mutter umgebracht wurden und die sich dann in suizidialer Absicht vor einen Zug warf? Einfach widerlich! Die Bild ist und war keine Zeitung, sie wird immer ein Dreckblatt bleiben! (Quelle BILDblog)

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