BGH erklärt Dashcamaufnahmen als Beweismittel für zulässig

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Verwendung von Dashcamaufnahmen als Beweismittel vor Gericht zur Klärung von Verkehrsunfällen für zulässig erklärt. „Dashcams dürfen bei Verkehrsunfällen als Beweismittel verwertet werden“, entschied der BGH am Dienstag in Karlsruhe. Die Aufnahmen der kleinen Videokameras verstießen zwar gegen das Datenschutzrecht der Gefilmten und seien somit verboten. Kurze Unfallaufzeichnungen seien aber gleichwohl verwertbar, weil Unfallbeteiligte ohnehin Angaben zu Person, Versicherung und Führerschein machen müssten. (Az. VI ZR 233/17) (Quelle: afp.com)

Gute Entscheidung!

Falsch kommunizierte Sicherheitslücke: GPG/PGP und S/MIME

Bitte deinstalliert nicht eure Plugins für GPG/PGP und S/MIME! Bei S/MIME wird das eh schwierig, weil es bei den großen E-Mail-Clients eh fester Bestandteil ist. Und wer von meinen Freunden so etwas benutzt, da brauche ich nicht mal eine Hand für: Null! Die Sicherheitslücke die seit gestern verbreitert wird, ist falsch kommuniziert worden.

Wer seine Plugins oder die GPG-Software deinstalliert, ist vom aktuellen Standpunkt zwar „sicher“, aber man hat auch keinen Zugriff mehr auf die alten E-Mails. Was jetzt halt auch irgendwie keinen Sinn macht. Besser ist da schon, seinen E-Mail-Client so einzustellen, dass verschlüsselte E-Mails nicht automatisch entschlüsselt werden, das Bilder nicht automatisch aus dem Netz geladen werden und das E-Mails nur in Textform angezeigt werden. Das sind drei einfache Dinge die schnell erledigt und in den Einstellungen der gängigen E-Mail -Clients wie Thunderbird, Apple Mail und Outlook, einfach zu finden sind.

Ob der Messenger Signal jetzt eine bessere Alternative darstellt? Kann sein, muss aber nicht. Wichtig aber ist: aktuelle Clients einsetzen und die Sicherheitssoftware muss aktuell sein.

Danke an Monstropolis für den Hinweis.

Update: Signal ist auch kaputt. Und auch durch HTML Injection. Und was wird empfohlen? Ganz klar: PGP oder GnuPG. Ein Teufelskreis ;-)

DSGVO – eine schwierige Sache

Die DSGVO überzieht zahllose Menschen mit einem bürokratischen Irrsinn und treibt diejenigen, die das vermeiden wollen, zu den großen Plattformen, die sich unter dem Deckmantel der „Einwilligung“ dann allerlei erlauben können. Alternative Anbieter wie Diaspora oder Mastodon, die graswurzelartig von den Nutzern selbst betrieben werden, stehen vor kaum lösbaren Problemen: Wie etwa soll das in der DSGVO verankerte „Recht auf Vergessen“ auf derart verteilten Plattformen eigentlich umgesetzt werden? Einige sehen keine andere Wahl, als Nutzer aus der EU einfach auszusperren.(Quelle: t3n.de)

Es wird immer schlimmer und konfuser. Der Artikel lohnt sich, auch für alle „Erika Mustermann“s wie es so schön im Text heißt.

Plugins auf DSGVO überprprüfen

Bei den WordPress Ninja gibt es eine gute Übersichtsseite die bekannte Plugins listet und durch Farbkodierung anzeigt, ob jenes Plugin DSGVO konform arbeitet.

Finde ich gut und habe meine Plugins gleich mal überprüft. Bis auf Jetpack sind alle Plugins grün, DSGVO konform und verarbeiten Daten nun lokal bzw. speichern keine Daten die Personen zuzuordnen sind. Ein weitere Punkt abgehackt!

 

Abschalten statt Nachbessern: DSGVO ist kompliziert

Für die Online-Spiele Super Monday Night Combat und Ragnarok Online bedeutet das Eintreten der DSGVO gleichzeitig das Ende des Spielbetriebs: Es lohnt sich für die Entwickler angeblich nicht mehr, die von der Datenschutz-Grundverordnung geforderten Änderungen in die Tat umzusetzen.(Quelle: heise.de)

Da werden mit Sicherheit noch ein paar Kandidaten folgen und ihre Präsenz in Europa beenden.