Carstens Blog

Privacy

Indien und die komische Welt der Gesundheitsapps

In Indien bestimmt eine unheimliche Mischung aus fehlendem Datenschutz, qualifizierten, aber schlecht bezahlten Subunternehmern und politischen Gefälligkeiten den Markt für Fitness-Tracker und die dazugehörigen Apps. Der Longread von Gayathri Vaidyanathan gibt Einblick in ein System, das den dystopischen Szenarien, vor denen Datenschützer und Arbeitsrechtler schon lange warnen, schon sehr nahe kommt.

Da stehen einem die Haare zu berge wenn man das liest. Die

Wenn sie sich in ihr Dashboard einloggt, wird ihr ein detailliertes Bild vom Leben ihrer Player präsentiert.

Nutzer werden liebevoll als Player bezeichnet. Doch mit Gamification, hat das wohl nicht viel zu tun. Es wird abgeschnorchelt wo nur immer es geht. Und wir hier in Europa dachten, das die Fitnesstracker zu viele Daten sammeln.

Jede Interaktion wird vom System protokolliert und dazu verwendet, die Fähigkeiten des KI-Chatbots von GOQii zu verbessern und den monatlichen Bonus der Ernährungswissenschaftlerin zu bestimmen.

Schlimmer noch als das abschnorcheln: Die Auftragsnehmer, also mit Mitarbeiter, generieren durch ihre Arbeit wertvolle Daten für die KI, die die Mitarbeiter irgendwann man ersetzen soll. Was für eine komische Welt.

#Linkpost #Privacy #Gesundheitsapps #Tracking

Threema bietet jetzt Videoanrufe für alle an

Der Beta-Test startete schon im April und scheint nun beendet zu sein. Den gerade in diesem Moment wo ich den Blog-Eintrag von Threema lese, kommt die besagte Push-Nachricht rein in der die Ankündigung in die Tat umgesetzt wurde. Videoanrufe sind nun für alle Nutzer von Threema verfügbar.

Ich empfehle gerne Threema. Es ist ohne Telefonnummer benutzbar, ohne den Abgleich mit eurem Adressebuch funktioniert, Ende-zu-Ende verschlüsselt ist und alle Daten wie Chats, Kontaktlisten und mehr sind nur auf deinem Telefon. Mehr Gründe findest du hier: WhyThreema.com

Ich würde mich noch mehr freuen, wenn einfach mehr meiner Freunde diese Messenger verwenden würden anstelle sich dem Facebook-Konzern hinzugeben.

#Linkpost #Privatsphäre #Privacy #Messenger

Im Gegensatz zu den letzten Woche, habe ich diese Woche ziemlich viel geschrieben. Das war gut, wirklich, und es hat Spaß gemacht. Irgendwie war auch dieser Druck “ich muss da jetzt was schreiben” nicht da. Einfach mal drauf los schreiben.

Vielleicht lag es aber auch daran, dass das Schreiben mit dem alten System nicht mehr so viel Spaß gemacht hat. Vielleicht liegt es aber auch an dieser #100DaysToOffload Challenge und den vielen Blog die ich in den letzten Wochen so gefunden habe. Es muss halt nicht immer was tolles großes oder was besonderes sein. Es dürfen auch einfach mal Gedanken sein die aus dem Kopf durch die Tastatur in den Editor fließen. Erinnert mich gerade sehr stark an dieses Denkarium aus den Harry Potter Filmen.

Was ich aber eigentlich sagen will ist, dass versuchen möchte am Wochenende einen Beitrag zu schreiben, der einen kleinen Überblick über die Dinge enthält, die ich unter der Woche so gefunden habe. Keine Zusammenfassung der Beiträge die sonst so erschienen ist, eher eine kleine Auflistung von Tools und interessanten Dingen die ich so gefunden habe.

Und hier ist sie nun, die Liste der Dinge mit denen ich mit diese Woche beschäftigt habe. Ein erster Versuch sozusagen. Über das Layout kann man sich ja noch mal unterhalten.

Pleroma ist ein #Microblogging-Dienst ähnlich wie #Mastodon im Fediverse. Funktioniert in etwas genauso wie Twitter, nur das man wesentlich mehr Text schreiben kann, wenn man will. Ich finde es eigentlich ganz cool und freue mich auf neue Bekanntschaften.

Bibliogram ist Instagram-Viewer den man ohne Instagram-Account benutzen.

Bibliogram is a website that takes data from Instagram's public profile views and puts it into a friendlier page that loads faster, gives downloadable images, eliminates ads, generates RSS feeds, and doesn't urge you to sign up.

Nitter ist wie Bibliogram eine sichere und No-Tracking Alternative, dieses mal aber für den Kurznachrichtendienste Twitter.

Dann habe ich diese Woche Keybase.io wieder für mich entdeckt. Zum einen kann ich damit verschlüsselte Kommunikation betreiben und ich kann Texte auf einfache Art und Weise verschlüsseln und dann über einen beliebigen Kanal versenden. Vorrassetzung ist natürlich, dass die Gegenstelle ebenfalls einen #Keybase-Account hat. Public-Key-Verfahren.

Die Libreho.st Webseiten von https://hostux.network/en/ und https://snopyta.org/ sind nur zwei von vielen auf Privatsphäre ausgelegte Webseiten, die verschiedenste Dienste kostenfrei zur Verfügung stellen.

Snopyta provides online services based on freedom, privacy and decentralization. We are part of the librehosters network, more information at libreho.st

Kann man mal ausprobieren, genauso wie die Server im Tildeverse-Netzwerk.

Auf #Netflix habe ich die zweite Staffel von Brooklyn Nine Nine angefangen heute morgen Mr. Iglesias entdeckt. Leichte Unterhaltung für nebenher.


So, und nun geh ich mir einen Eiskaffee machen und mich nach draußen setzen. Ich habe gesehen, dass ein wenig Wind aufgekommen ist, und somit dürfte die Hitze etwas erträglich sein.

#DieWoche #Tildeverse #Privacy


Das hier ist Beitrag 5 der #100DaysToOffload Herausforderung. Besuche https://100daystooffload.com um mehr Informationen über die Challenge zu erfahren.

privacytools.io

You are being watched. Private and state-sponsored organizations are monitoring and recording your online activities. PrivacyTools provides services, tools and knowledge to protect your privacy against global mass surveillance.

Pirvacytools.io ist eine tolle Webseite für gute und kostenfreie Tools zum Thema #Sicherheit, #Privacy und #Verschlüsselung.

Lustiger Zufall: auf der suche nach einer Möglichkeit hier in Writefreely Kommentare hinzuzufügen, bin ich auf einem blog gelandet, der von privacytools.io gehostet wird. Nett :–)

#Linkpost #Privacy #Linux