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Zebrastreifen darf man ruhig benutzen

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Seit einer Woche beobachte ich das nun schon. Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit. An den gleichen Stellen die gleichen, für mich, unlogischen Situationen in denen Radfahrer irgendwie es so viel schneller und leichter haben könnten.

Es gibt da auf dieser einen Straße, die ich immer auf dem Weg zur Arbeit langfahre, fünf Zebrastreifen. Einer davon mit einer Ampelanlage. Nun gibt es hier in den Niederlanden auch sehr viele Radwege und vor oder hinter dem Zebrastreifen sind für die Radfahrer ebenfalls eingzeichnete Wege zum kreuzen der Straße.

Der morgendliche Radfahrer steht allerdings lieber 5-10 Minuten (das ist kein Scherz) an eben diesen Wegen und wartet, dass keine KFZ mehr fahren um dann die Straße zu überqueren. Ich finde das ziemlich unlogisch, denn teilweise sammeln sich dort 2/3/4/10+ Radfahrer und warten und blockieren den Radweg hinter ihnen.

Es wäre doch so viel einfacher, einfach vom Rad abzusteigen, das Rad zu schieben und die Straße mit Hilfe des Zebrastreifen zu überqueren. Oder etwas nicht? Die KFZ müssen dann anhalten und es geht viel schneller und spart Zeit. Aus eigener Erfahrung komme ich so wesentlich schneller vorran, wenn ich mal mit dem Rad unterwegs bin.

Die erste längere Fahrradfahrt

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Die Woche über habe ich schon den ein oder anderen Kilometern auf dem Rad abgespult und dachte mir gestern Mittag dann so: Warum fährst du nicht mal deinen Arbeitskollegen besuchen. Die 30km sollten sich mit dem Pedelec doch wesentlich leichter fahren lassen, als mit dem „Bio-Bike“ (ein Begriff aus der FB Gruppe für Pedelecs, eBikes und eMTB). Warme Jacke angezogen, Mütze aufgesetzt und Regenhose so wie Handschuhe in die Seitentaschen gepackt, habe ich mich auf den Weg gemacht.

Screenshot der Routenplanung in Komoot
Screenshot – Komoot Routenplanung

Da ich mit dem Pedelec ziemlich schnell über 20km/h bin, habe ich die Route mal mit der Einstellung „Rennrad“ geplant. Ich wollte ja keine Sight-Seeing-Tour machen, sondern schnell von A nach B kommen. Und diese Route hat wisch als wirklich gut herausgestellt. War leicht zu fahren, viel geradeaus ohne groß Kreuzungen zu überqueren. Sehr entspannt. Dennoch habe ich es geschafft, das ein oder andere Foto zu machen.

Das interessanteste war aber der Kreisverkehr für Radfahrer. So etwas habe ich in Deutschland auch noch nie gesehen. Also nur für Radfahrer, ohne Autos.

Kreisverkehr nur für Radfahrer

Für den Hinweg habe ich knapp 2h gebraucht. Der Wind kam aus NO Richtung und hat schon ordentlich Kraft gehabt, dass es im Durchschnitt nur mit 17km/h im vorwärts ging. Außerdem habe ich auf Grund eines Regenschauers 10 Minuten an einer Bushaltestelle Pause einlegen müssen.

Der Rückweg hingegen war mit knapp 1:33h und 19,5km/h sehr zügig und angenehme zu fahren. Rückenwind und keine Umleitung um die Fußgängerzonen herum (bis 18:00 kein Fahrrad fahren, nur schieben), beschleunigen die Fahrt erheblich.

Abschließend gesagt, hätte ich nie gedacht, dass ich mich mal freiwillig an einem Samstagnachmittag auf dem Weg machen würde, um knapp 60km mit dem Fahrrad zu fahren.