WhatsApp schon wieder in den Schlagzeilen

Und hier ist der nächste Aufreger in der Medienlandschaft:

Wer den Messenger-Dienst WhatsApp nutzt, gibt die Telefonnummern all seiner Kontakte automatisch an das Unternehmen weiter. Doch ohne deren Zustimmung ist das illegal. Der Kölner Medienanwalt Christian Solmecke warnt schon lange vor den Risiken des Messenger-Dienstes. Nun hat das AG Bad Hersfeld einer Mutter auferlegt, von jedem einzelnen Kontakt im Smartphone-Adressbuch ihres Sohnes eine schriftliche Einwilligung vorzulegen. (Quelle: wbs-law)

Der Vorschlag der Rechtsanwälte: eine schriftliche Einverständniserklärung, von allen Personen deren Nummer auf dem Smartphone gespeichert sind, einzuholen. Auf dem iPhone kann man den einzelnen Apps immerhin dern Zugriff auf das Adressbuch verbieten. Damit wäre also kein Rechtsverstoß vorhanden (glaube ich). Es können dann keine Daten aus dem Adressbuch übermittelt werden.

Eine Abmahung wird aber wohl nie zustande kommen, denn laut Solmecke müsste der Betroffene beweisen, wie WhatsaApp konkret die Daten erhebt. Und das dürfte wohl kaum gelingen. Außerdem gibt es ja noch den Fall, dass einige WhatsApp gar nicht benuzten, ihre Telefonnummer und Name aber in Adressbüchern von Freunden gespeichert sind welche an WhatsApp übertragen werden.

Den Rest vom Text, der viel mehr Informationen enthält, findet ihr hier: wbs-law.de

Würdest Du deine Freunde abmahnen?

 

 

 

LWL 16.298 – Reifen wechseln, Smartphone freie Zone, WLAN in der Bahn, Horror-Clowns, Spinner Trump, DirtyCowBug, Phising, Politiker und Drogen

Das alte Leid: WhatsApp und Facebook

Datenschutzrechtlich handelt sich bei den Unternehmen um jeweils eigene verantwortliche Stellen, die für die Datenübermittlung eine Grundlage brauchen. „Hier muss man die Grenzen des Rechts aufzeigen“, fordert Caspar. „Es kann nicht sein, dass Daten der vielen Millionen Nutzer zwischen Unternehmen eines Konzerns beliebig hin- und hergeschoben werden können.“ (via heise.de)

Das Problem ist vorallem darin zu sehen, dass Personen zwar einen WA Account aber keinen Facebook Account besitzen. Und warum sollte man Facebook Daten geben, die Facebook gar nicht braucht?

Wer bisher noch nicht den Haken für den Widerspruche gesetzt hat, sollte diese so schnell wie möglich machen. Wenn ich richtig gerechnet habe, dann kann man diesen Widerspruch noch ca. 2 Wochen einreichen. Danach geht es nicht mehr und man hat automatisch zugestimmt.

Besser ist es natuerlich, wenn man gleich eine Alternative nutzt. Threema, Telegram, SIMSme seien hier nur als Beispiel genannt.