Gestern haben wir schön gemütlich auf dem Balkon gesessen und uns das Spiel Belgien gegen Japan angesehen. Dabei werden natürlich auch Fotos und Videos gemacht. Und da ich ein netter Mensch bin und die Welt an der Freude der Belgier in Eupen teilhaben lassen wollte, habe ich ein 64 Sekunden Video auf Twitter geteilt. Darauf zu sehen die jubelnde Menge vor unserem Balkon und auch die Leinwand, auf der das Spiel übertragen wurde. Hauptsächlich ging es ja darum, den jubelnde Menge zu zeigen und nicht das Spiel selber. Aber anscheinend ist das schon zu viel des Guten.

Die Firma Athletia Sport aus Köln, besser ein Herr Schmitz (der sich auf keiner der Webseiten finden lässt) hat Twitter angeschrieben und gebeten, ca. 20 Videos und Statusmeldungen zu löschen. Das weiß ich, weil ich alle Statusmeldungen in der E-Mail von Twitter sehen kann. Meins war halt leider auch darunter.

Ich kann ja verstehen, dass die Fifa für ihre völlig unterbezahlten Manager Geld verdienen muss. Aber muss man jetzt wirklich kleine Nutzer auf Twitter drangsalieren und die Videos sperren lassen die den Sportsgeist und die Freude am Fussball zeigen? Ich für meinen Teil finde diese Vorgehensweise ziemlich übertrieben. Zum einen auch, weil man das Bild auf der Leinwand – wenn die Übersichtsaufnahmen gezeigt werden – gar nicht erkennen kann.Abgsehen von großen Gesichtern, sieht man nicht viel.

Aber wie dem so ist, E-Mails sind unterwegs. Mal schauen was daraus wird.