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Carstens Blog

Schlagwort: Den Haag

Die erste längere Fahrradfahrt

Die Woche über habe ich schon den ein oder anderen Kilometern auf dem Rad abgespult und dachte mir gestern Mittag dann so: Warum fährst du nicht mal deinen Arbeitskollegen besuchen. Die 30km sollten sich mit dem Pedelec doch wesentlich leichter fahren lassen, als mit dem „Bio-Bike“ (ein Begriff aus der FB Gruppe für Pedelecs, eBikes und eMTB). Warme Jacke angezogen, Mütze aufgesetzt und Regenhose so wie Handschuhe in die Seitentaschen gepackt, habe ich mich auf den Weg gemacht.

Screenshot der Routenplanung in Komoot
Screenshot – Komoot Routenplanung

Da ich mit dem Pedelec ziemlich schnell über 20km/h bin, habe ich die Route mal mit der Einstellung „Rennrad“ geplant. Ich wollte ja keine Sight-Seeing-Tour machen, sondern schnell von A nach B kommen. Und diese Route hat wisch als wirklich gut herausgestellt. War leicht zu fahren, viel geradeaus ohne groß Kreuzungen zu überqueren. Sehr entspannt. Dennoch habe ich es geschafft, das ein oder andere Foto zu machen.

Das interessanteste war aber der Kreisverkehr für Radfahrer. So etwas habe ich in Deutschland auch noch nie gesehen. Also nur für Radfahrer, ohne Autos.

Kreisverkehr nur für Radfahrer

Für den Hinweg habe ich knapp 2h gebraucht. Der Wind kam aus NO Richtung und hat schon ordentlich Kraft gehabt, dass es im Durchschnitt nur mit 17km/h im vorwärts ging. Außerdem habe ich auf Grund eines Regenschauers 10 Minuten an einer Bushaltestelle Pause einlegen müssen.

Der Rückweg hingegen war mit knapp 1:33h und 19,5km/h sehr zügig und angenehme zu fahren. Rückenwind und keine Umleitung um die Fußgängerzonen herum (bis 18:00 kein Fahrrad fahren, nur schieben), beschleunigen die Fahrt erheblich.

Abschließend gesagt, hätte ich nie gedacht, dass ich mich mal freiwillig an einem Samstagnachmittag auf dem Weg machen würde, um knapp 60km mit dem Fahrrad zu fahren.

Den Garten machen

Heute sind wir erst spät aufgestanden. Aber dennoch, haben wir einiges Geschafft. Nicht nur das der Polo endlich mal seine verdiente Wäsche bekommen hat, nein wir haben auch mal das ganze Unkraut am Zaun entfernt. Nun sieht es endlich wieder gut aus. Die nächsten Tage kommen dann noch die anderen Seiten dran. Für Ostern und den Königstag soll es schließlich ordentlich aussehen.

Radfahren in Den Haag

ist ziemlich entspannt und kann gemütlich sein. Es gibt toll ausgebaute Radwegen und viele gutgelaunte Leute, die ebenfalls mit dem Rad unterwegs sind.

An den Ampeln und Kreuzungen gibt es wenig Streit um die besten Plätze. Der Niederländer stellt sich brav hinten an und wartet bis die vor ihm über die Straße gefahren sind. Meistens zumindest.

Ab und zu gibt es dann auch noch so Rollerfahrer, die meinen, dass ihnen der gesamte Radweg gehört! Aber ansonsten gehen alle wirklich sehr gesittet mit einander um.

Die 11km zur Arbeit sind schnell gefahren und bietet eine gute Trainingseinheit um in den Tag zu starten, bzw den Tag zu beenden. Es macht wirklich, wirklich Spaß hier Rad zu fahren! Wobei der Rückweg mit Gegenwind und etwas zügiger Fahrweise schon ein wenig Puls verursacht hat. Training ist alles.

Eine Pause gönnen

Nach einer anstrengenden Woche mit Kartons packen, schleppen, auspacken, Aquarien ab- und aufbauen, Schreibtische zusammenstellen und alles neu verkabeln, ist es eine Freude wenn man mal 5 Minuten die Füße hochlegen kann und ein kaltes Bier hat.

Die Technik die begeistert, ist die, dass man auf dem Laptop Spotify öffnen kann und über das iPhone — welches mit einem BT Lautsprecher verbunden ist — sagen kann, welcher Song abgespielt werden soll. Mit der Armbanduhr kann dann noch die Lautstärke geregelt und der nächste Song geklickt werden. Toll! Es funktioniert halt einfach alles so schön harmonisch miteinander, bei Apple.

Denn nach dem Füße hochlegen und dem ersten Schluck Bier will man nach so einer Woche nicht mehr aufstehen!

p.s.: bis auf die Deko-Kartons ist alles ausgepackt. Aber glaubt mal nicht, dass schon alles an seinem richtigen Platz ist. Das wird wohl noch mindestens 2 Wochen dauern. Jetzt wo mir drei Etagen haben ist das auch schwierig zu entscheiden, wo welches Teil „gelagert“ werden soll.

Neue Schlüssel

Wir haben sie endlich! Die Schlüssel zu unserem neuen Zuhause. 

Pink für die bessere Hälfte und rot für mich.

Am Montag Mittag sind wir zur Hausübergabe nach Den Haag gefahren. Dort trafen wir dann unsere Maklerin sowie den Vermieter mit seinem Makler. Der Vermieter hat sofort einen sehr guten Eindruck bei uns hinterlassen. Freundliche, nett, zuvorkommend hat er uns begrüßt und uns die Schlüssel übergeben. Von unserer Maklerin gab es einen kleinen Willkommenskorb mit niederländischen Leckereien (habe ich leider :-( kein Foto von).

Während wir uns dann die ganzen technischen Geräte in der Küche haben erklären lassen, ist der Makler (Vermieter) schon mal mit einem iPad durch das Haus gelaufen und hat das Übergabeprotokoll erstellt. Er hat von alle kleineren Schäden Fotos gemacht, die Zählerstände aufgeschrieben und alle Daten zusammengefasst. Bevor dann alle Parteien unterschrieben haben, sind wir noch mal zusammen durchs ganze Hause gegangen und haben uns selber davon überzeugt, dass nichts vergessen wurde. 

Auf dem Dachboden haben wir dann aber doch noch etwas gefunden. Nämlich die Waschmaschine die eigentlich nicht mehr da sein sollte. Nun ja, ist jetzt kein Drama oder so. Wir brauchen sie nicht und sie würde uns dann wohl auch die Jahre über vor den Füßen stehen. Wenn wir dann einziehen in ein paar Tagen, werden wir sie nach unten bringen und unser Vermieter holt sie dann ab. Dafür hilft er mit, die eine Wandplatte im Dachboden zu entfernen um ein Netzwerkkabel in den Haus-Anschlussschrank zu ziehen. Leerrohre sind nämlich vorhanden. 

Aber bis es soweit ist, müssen wir uns noch ein wenig Gedulden. Aber wenn es in ein paar Tagen dann soweit ist, dann geht alles sehr schnell. 

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