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Zwölf Millionen Smartphones, Ein Datensatz, Null Privatsphäre

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EVERY MINUTE OF EVERY DAY, everywhere on the planet, dozens of companies — largely unregulated, little scrutinized — are logging the movements of tens of millions of people with mobile phones and storing the information in gigantic data files. 

New York times – the privacy project

klingt jetzt ziemlich beunruhigend und ich finde, dass sollte es auch. Nicht das ich dir Angst machen will, dass machen leider schon viel zu viele Politiker, aber es geht wieder einmal um Datensparsamkeit und um die Dienste die wir täglich nutzen und die unser Leben angeblich so viel einfacher machen.

Das Privacy Project der New York Times hat mit „Twelve Million Phones, One Dataset, Zero Privacy“ einen sehr gut recherchierten Artikel gebracht, der die Problematik um Bewegungsanalyse sehr gut beleuchtet. Zwar ist dieser nur auf Englisch verfügbar, aber trotzdem gut zu lesen. Falls es doch mal schwierig wird, dann nutze doch einfach deepl.com.

In dem Artikel wird beschrieben und sehr schön veranschaulicht, was alles in diesem einen großen Datensatz vorhanden ist. Es gibt gute Grafiken und animierte Bewegungsanalysen die ziemlich beeindruckend, aber auch erschreckend sind.

Es sind knappe 50 Milliarden Datensätze von über 12 Millionen Amerikaner die sehr Genua beschreiben, wann und wo sich jemand aufgehalten hat.

Today, it’s perfectly legal to collect and sell all this information. In the United States, as in most of the world, no federal law limits what has become a vast and lucrative trade in human tracking. 

Das Problem: es ist nicht verboten mit diesen Daten zu handeln! Einzig die Richtlinien weniger Unternehmen oder das Eingreifen einzelner Angestellter verhindern noch, dass solche Daten an Drittstaaten verkauft werden. Denn es ist wohl ziemlich einfach, mit Hilfe der Datensätze und öffentlich zugänglichen Informationen, dem ollen Trump zu folgen. Und das stellt dann glaube ich schon ein ziemliches Risiko dar.

“The human being is the weak link,” said Martijn Rasser, a former Central Intelligence Agency officer who is now a senior fellow in the technology and national security program at the Center for a New American Security.

Generell bietet sich daher an, die Datenschutzeinstellungen eueres Telefons mal anzuschauen und viele dieser unnützen Dinge abzuschalten. Denn wenn Daten von vielen Firmen zusammengeführt werden und mit öffentlich zugänglichen Daten kombiniert werden, dann entstehen sehr genaue und sehr detaillierte Profile. Mit diesen lassen sich der Wohnort, die Schule, der Arbeitsplatz, Hobbies und mehr bestimmen.

Selbst wenn man jetzt meint: „Ja das ist ja alles nicht so schlimm, ich habe ja nichts zu verbergen“ oder „Das ist mir egal, ich bin da nicht so“ mag das für die Person zutreffen. Allerdings ist es für viele andere ein Problem. Was ist mit denen, die vielleicht Missbrauchs-Opfer sind, die von Mobbing betroffen oder rehabilitierte Straftäter sind? Diesen ist es mit Sicherheit nicht egal, dass diese Daten frei und offen gehandelt werden.

Vielen ist es zwar egal, dass diese Daten gesammelt werden, allerdings ist es ihnen nicht egal wie mit diesen Daten umgegangen wird. Doch warum soll man es den Unternehmen von vornherein so leicht machen, diese Daten zu sammeln? Daher erneut der Hinweis: checkt eure Datenschutz- und Privatsphäre-Einstellungen auf euren Smartphones!

Denkt immer daran! Eure Daten werden gesammelt und benutzt und verkauft! Jede kostenfreie App die Werbung anzeigt sammelt viele, viele Daten! Und jetzt wo die Feiertage beginnen und viele ein wenig zur Ruhe kommen, solltest auch du dir ein wenig Zeit nehmen und mal schauen, ob man wirklich alle Apps braucht, ob man wirklich die ein oder andere Einstellung so richtig gesetzt. Ich wünsche euch viel Erfolg dabei.

Pro und Contra Datenschutz

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Permalink: https://blog.zn80.net/2019/09/pro-und-contra-datenschutz/

In der SZ habe ich heute morgen zwei gute Artikel gelesen. Einmal pro Datenschutz und einmal Contra Datenschutz. Wobei das so „Schwarz/Weiß“ gar nicht ist. Der Contra Beitrag von Dirk van Gehlen mit dem Augenmerk auf die Hackerethik des CCC von 1990 und der Nutzung der öffentlichen Daten, gefällt mir besser. Ich kann mich in diesem Szenario eher wiederfinden alsauf der pro-Datenschutz Seite die quasi alles verbieten.

Es ist zum Beispiel nicht nachvollziehbar, warum der Staat zwar an einer Autobahn eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit vorgibt, deren Einhaltung aber nicht mit allen technischen Möglichkeiten kontrolliert – sondern maximal stichprobenweise. Wenn es technisch möglich ist, dass ein Auto protokolliert, wann Regeln gebrochen werden, muss man nicht über eingeschränkte Freiheit diskutieren, sondern darüber, was im Anschluss mit den Daten passiert.

Der ProBeitrag von Andrian Kreye hingegen will alle Datennutzung verbieten. Die Argument hier sind auch gut und nachvollziehbar, allerdings sind mir die Ansätze zu streng und zu eng gefasst.

Eine sinnvolle Datennutzung der öffentlichen Daten ist gut und sollte in Betracht gezogen werden. Natürlich nur unter dem Aspekt: Private Daten schützen, öffentliche Daten nützen!

WP YouTube Lyte

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Permalink: https://blog.zn80.net/2018/05/wp-youtube-lyte/

Um noch mehr für den Datenschutz zu sorgen, habe ich das Plugin WP YouTube Lyte installiert. Dieses ersetzt die Youtube-Video durch ein Vorschaubild welches von dieser Domain geladen wird. Somit werden keine Daten ohne dein Wirken an Dritte weitergegeben. Erst wenn Du auf das Bild klickst, werden das Video von Youtube eingebunden, Verkehrsdaten an YouTube/Google übertragen und eventuell ein Cookie gesetzt. Unter den Videos gibt es den Link zu den Datenschutzerklärungen von Google.

Einen Mehraufwand gibt es damit für dich nicht. Du must immer noch mindestens einmal klicken, um das Video abzuspielen. Allerdings ist es jetzt noch datenschutzkonformer als vorher.

Als kleinen Zusatz kannst du in den Theme Einstellungen noch folgenden CSS_Code einfügen, um die Schrift unter dem Video etwas kleiner zu machen.

.post .lL {
   font-size: 10px;
   text-align: center;
}

Dieser Code-Snippet sorgt dafür, dass der Text nur noch 10px groß und zentriert ist.

Brave

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Permalink: https://blog.zn80.net/2017/12/brave/

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Soll ja alles enthalten ohne zusätzlichen Schnick den man erst noch installieren muss. Werde ich mal ausprobieren.

Website / Download-Link / Homebrew: brew cask install brave

 

Datenschutz bei Otto? Vielleicht – vielleicht aber auch nicht

1 Kommentar
Permalink: https://blog.zn80.net/2016/11/datenschutz-bei-otto-vielleicht-vielleicht-aber-auch-nicht/

Wäre es nicht langsam an der Zeit, den Umgang mit notwendigen persönlichen Daten modern und kundenfreundlich zu gestalten, also mehr zu tun als das Gesetz verlangt? Und zusätzlich das Gesetz zu reformieren?

Zitat aus dem Artikel Woher haben Sie meinen Namen von Jürgen Vielmeier. Und ja, es ist an der Zeit, dass sich etwas ändern sollte. Schon krass wie sich Großkonzerne mit so vielen angehängten Unternehmen einfach (fast) alle Daten teilen. Die Kommentare lohnen sich ebenfalls.