INBOX ZERO

Jeder kennt sie und jeder bekommt sie, die E-Mail! Und ich muss jetzt endlich einmal was dazu sagen. INBOX ZERO ist das Ziel und ich will euch mal aufschreiben, wie ich mit meinen E-Mails umgehe. Es gibt da nämlich die Sorte Menschen, denen es völlig egal ist, wie viele E-Mails in ihrem Posteingang sind. Meine Arbeitskollegen zum Beispiel. Die haben da 1000 E-Mails im Posteingang und markieren gelesene wieder als ungelesen, damit sie sie nicht vergessen. Schlimm! Mein Ziel ist es, meinen Posteingang am Ende des Tages mit „Keine neuen E-Mails“ zu schließen.

Inbox Zero

Ich leite alle meine E-Mails durch GoogleMail hindurch. Das hat den Vorteil, dass ich mit der E-Mail Adresse antworten kann, an die die E-Mail geschickt wurde. Dazu müsst ihr die E-Mails an die GoogleMail Adresse weiterleiten und in GoogleMail einen Alias einrichten. Das Ganze noch bestätigen und fertig.

Am iMac habe ich lange Mail.app benutzt, aber das sagt mir nicht mehr wirklich zu. Ich konnte mich einfach nicht an die Tastenkombinationen gewöhnen. Und so benutze ich entweder Sparrow oder die GoogleMail Webansicht, die viele entscheidende Vorteile bieten.

Mein Workflow:

  1. Ich benutze das Webinterface mit Tastaturkürzeln
  2. Benutzte M wie ‚mute‘ (ignorieren), und das häufig.
  3. Dein Ziel ist es, die Inbox zu leeren. Du sollst keine E-Mails bearbeiten oder so, einfach nur Inbox leeren. Treffe fur jede E-Mail in deinem Posteingang folgende Entscheidung
    • Ignoriere die Konversation: drücke ‚m‘
    • Lese die E-Mail und Archiviere sie, drücke ‚e‘
    • Wenn Du sie in weniger als 30 Sekunden beantworten kannst, dann DIFN und druecke ‚e‘.
    • Wenn Du mehr als 30 Sekunden benötigst, markiere die E-Mail und dann sofort archivieren, drücke ’s‘ und dann ‚e‘, sofort!
    • Wenn Du antwortest und beim schreiben bemerkst Du, du benötigst mehr Zeit, kein Problem, drucke TAB dann ’s‘ dann ‚e‘ um sie zu markieren und archivieren.

Mit diesen einfachen Regeln benötige ich weniger als 2 Minuten, um meinen Posteingang mit knapp 20 E-Mails zu leeren. ‚Whoo Whoo und was ist mit den markierten E-Mails‘, fragt ihr? Da komme ich jetzt zu. Denn ich habe immer noch eine Todo-Liste, die Liste mit den markierten E-Mails.

  1. Der Ordner mit den markierten E-Mails ist mein eigentliches Zuhause. Durch Drücken von ‚g‘ und ’s‘ wird er aufgerufen. Ganz einfach. Ihr habt Zeit, jetzt wo der Posteingang leer ist.

  2. Von Zeit zu Zeit solltet ihr aber doch in euren Posteingang gucken. Nicht zu oft, vielleicht einmal die Stunde, vielleicht alle 2 Stunden. Drückt ‚g‘ und ‚i‘. Nichts drin? Alles klar zurück zu den markierten E-Mails mit ‚g‘ und ’s‘. Ihr bekommt viele E-Mails in denen nur kurze Statements gefordert werden? Kein Problem, öffnen, in weniger als 30 Sekunden antworten, archivieren! BAM fertig. Ihr sollt euren Posteingang nicht einfach nur kontrollieren, sondern dann auch gleich die E-Mails dort wegsortieren. Allerdings auch nur dann, wenn ihr gerade keine andere E-Mail bearbeitet. Das klingt schwierig, zahlt sich aber aus. Denn wenn ihr das nächste Mal den Posteingang öffnet, dann befinden sich vielleicht ein, zwei oder 5 E-Mails darin. Und das Sichten geht jetzt sehr schnell.

  3. Am Ende des Tages solltet ihr vielleicht noch vier E-Mails in diesen beiden Ordnern haben. Immer mit dem Ziel: ZERO INBOX! Benutzt die Tastenkürzel dafür ‚gi’/’gs‘ um hin und her zu wechseln.

  4. Die goldene Regel: Wähle eine markierte E-Mail und bearbeite sie, nicht mehr!

    Wenn Du damit fertig bist, entferne die Markierung, drucke ‚y‘.

Das ist auch schon alles. Es funktioniert, wirklich! Auch wenn ihr die Tastenkürzeln anfangs vielleicht nicht immer parat habt, so spart ihr damit auf Dauer wirklich Zeit.

Was ihr nicht machen solltet:

  1. Niemals eine E-Mail wieder als ‚ungelesen‘ markieren. Ich habe das früher auch immer getan. „Ja die E-Mail kenne ich, ist als ungelesen markiert, muss ich also noch was mit machen“. Vergesst es. Wie viele Inhalte und ungelesene E-Mails könnt ihr euch merken, bevor Ihr den Überblick verloren habt? Markiert die E-Mail, ein Stern ist dafür als ausreichend. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regeln: Wenn ihr eine E-Mal sichtet und noch entscheiden müsst: Archivieren oder Markieren, und etwas wirklich Wichtiges passiert und Euren Arbeitsplatz verlassen müsst, dann setzt sie auf ‚ungelesen‘ zurück. Ihr habt sie ja nicht (komplett) gelesen.

  2. Setzt GoogleMail auf ‚Classic Ansicht‘. Benutzt nicht diese neue Ansicht mit den Prioritäten und der ‚Wichtig‘ Markierung. Öffnet dazu die Einstellungen, Posteingang und die ‚Art des Posteinganges‘ auf ‚Klassisch‘ setzen und die ‚Wichtigkeitsmarkierungen‚ entfernen.

  3. Schaltet Push-Notifications ab. Wirklich! Ihr wollt eure E-Mails dann lesen, wenn Ihr es wollt und Ihr die Zeit dazu habt und nicht wenn irgendein dahergelaufener Newsletter-Spammer euch eine neue E-Mail geschickt hat. Jede Unterbrechung, die euch einen Blick auf euer Smartphone werfen lässt, bringt euch aus dem Konzept und die Bearbeitung der aktuellen Sache verzögert sich. Ihr entscheidet, wann Ihr eure E-Mails lest, Punkt.

Das »Warum«

Ich habe bis Ende letzten Jahres auch nach dem Prinzip gearbeitet, alles, was in der Inbox ist, ist Zeug, was ich noch machen muss. Natürlich habe ich auch gelöscht und archiviert, allerdings bin ich immer wieder durch neu eintreffende E-Mails abgelenkt worden. Man schriebt etwas und dann, plötzlich, „oh eine neue E-Mail, schnell mal reingucken, ja klar, antworten, abschicken“ – mmmhhh – „was habe ich gerade noch geschrieben?“ Das funktioniert auf Dauer nicht. In meinem Posteingang haben sich immer mehr E-Mails angesammelt, gelesene, ungelesene, markierte und automatisch als wichtig gekennzeichnet. Das wurden irgendwann so viele, dass ich mehr damit beschäftigt war, darüber nachzudenken, welche der E-Mails wirklich wichtig sind, welche ich schon gelesen und auf ungelesen zurückgesetzt habe, in welchem Ordner ich diese E-Mail am besten ablege und wie ich den ganzen Scheiß einfach loswerde. Ich war kurz davor, einfach alle E-Mails zu löschen! Geht aber auch nicht, oder? Also brauchte ich ein besseres System.

Es kommt nicht von ungefähr, dass in der letzten Zeit immer mehr Dienste, Tools und Apps auftauchen, die Euch dabei helfen wollen, eure E-Mails zu bändigen. Das mag ja alles schön und gut sein, doch wenn wir wirklich ehrlich sind, braucht ihr diese Apps wirklich? Natürlich werde ich Mailbox oder ausprobieren, wenn ich denn endlich darf. Aber ob es meine Arbeitsweise mit E-Mail verändern wird? Ich weiß es noch nicht. Die bisherigen Berichte haben mir teilweise wirklich gut gefallen. Einziger Kritikpunkt: Der gesamte Mail-Verkehr läuft über den Server von Mailbox.app.

Allerdings bin ich nicht der Einzige der sich zu dem Thema Gedanken gemacht. Eigentlich habe ich die für mich besten Dinge zusammengesucht und umgesetzt. Und das funktioniert seit ein paar Monaten wirklich gut. Ihr findet hier, hier, und hier, hier und auch hier noch mehr Informationen zum Thema Inbox Zero.

Mit diesen Regeln bin ich auf dem guten Weg zum ‚Google Mail-Meister‚. Fangt noch heute damit an und werdet ebenfalls ein Gmail-Ninja! Ich zumindest habe so viel Zeit gewonnen, dass nun wirklich mehr Zeit für andere Sachen habe.

mfgcb

Carsten’s Podcast Liste

Da mich in der letzten Zeit ein paar Leute auf meine Podcast Liste angesprochen haben, will ich sie hier mal online stellen.

  • 1337-Kultur: Der Podcast mit und von Martin Haase über die Kultur der Nerds. Folgen erscheinen in unregelmäßigen Abständen.
  • 5by5 specials: Die Specials von 5by5 von Dan Benjamin
  • angespielt: Spiele, Sprites & Spott. angespielt hat den Anspruch mehrere Meinungen zu einem Spiel zu haben. Und meistens auch genau so viele Leute dazu.
  • Die Wahrheit: Ausführliche Besprechungen am Tellerand. Protagonisten, die über ein Thema mehr zu wissen scheinen, als der Autor, werden befragt und antworten. Beinahe ungekürzt.
  • Alternativlos: Dies ist Alternativlos, die Netzbeschallung von Frank und Fefe. Wir reden über Politik, Technik, Verschwörungstheorien und was uns sonst noch so in den Sinn kommt.
  • apfelklatsch: Naja, gibt kein Text. Apfelklatsch halt. Mag den eigentlich nicht so, meisten in doppelter Geschwindigkeit.
  • ARD Radio Tatort: Der „ARD Radio Tatort“ ist eine Hörfunk-Krimireihe, die am 16. Januar 2008 zum ersten Mal „on air“ ging. Gesendet werden spannende und unterhaltende Originalhörspiele prominenter deutschsprachiger Autorinnen und Autoren.
  • BackToWork: Back to Work is an award winning talk show with Merlin Mann and Dan Benjamin discussing productivity, communication, work, barriers, constraints, tools, and more.
  • Binärgewitter: Web, Technologie und OpenSource mit Ingo Ebel, Felix Richter, Sven Pfleiderer und Marc Seeger
  • CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft: Intensive und ausführliche Gespräche über Themen aus Technik, Kultur und Gesellschaft, das ist CRE. Der Interview Podcast von Tim Pritlove.
  • Culinaricast: SO geht kochen! von Sven Mencke
  • das ARD radiofeature: Tolle Features zu aktuellen Themen. Hören, was dahinter steckt!
  • Elementarfragen: Elementarfragen ist eine Sendungsreihe über Menschen, über deren Geschichten, Fragen und Antworten. In Interviews versuche ich Menschen kennenzulernen. Naivität soll hierbei ein Grundprinzip sein.
  • extra 3: Woche für Woche Satire zum Downloaden, Mitnehmen, Vorführen und immer wieder angucken.
  • Fanboys: „Fanboys“ ist ein Podcast von be­geist­er­ungs­fähigen digital­technik­affinen Menschen, für be­geist­er­ungs­fähige digital­technik­affine Menschen. Wir setzen uns in gemütlicher Runde zusammen und nerden ein wenig über die letzte Woche. Thematisch muß man dabei von (mitunter apple-lastigen) Technews, über Videospiele bis Netzpolitik mit Allem rechnen.
  • Hoaxilla: Der skeptische Podcast aus Hamburg – HOAXILLA beschäftigt sich mit Modernen Sagen (Urban Legends), Medien, Kultur und Wissenschaft aus Sicht der Skeptiker-Bewegung, ohne sich dabei selbst zu ernst zu nehmen.
  • Kabarett im WDR 2-Radio: Jeden Tag eine andere Portion Humor. Mit Volker Pispers, Fritz Eckenga, Dieter Nuhr und Bekcer & Jünemann.
  • Kuchenradio: mit der patenten Frau Lilly und dem feinen Herrn Semak
  • Logbuch:Netzpolitik: Rückblicke, Einblicke und Ausblicke auf das netzpolitische Geschehen als wöchentlicher Podcast. Mit Tim Pritlove und Linus Neumann.
  • Macintalk.de: Das Macintalk-Team setzt sich aus den verschiedensten Leuten zusammen, die auf ganz unterschiedliche Weise im Web unterwegs sind. Jede Woche setzen sie sich zusammen und besprechen was sich in der letzten Woche im Apple-Universum so getan hat.
  • Mac Power Users: The Mac Power Users are Katie Floyd and David Sparks. The purpose of our show is to turn listeners into Mac Power Users. Each episode will look in-depth at one computing or technology related topic.
  • Mikrodilettanten: Das unterhaltsame Gentlemen Trie aus Gero, Phi und Nicolas tritt ein- bis zweimal im Monat vors Mikrofon, um jüngeres und längst vergangene Eindrücke zu diskutieren.
  • mobileMacs: mobileMacs ist ein zweiwöchentlicher Podcast über das Leben mit Computern und Technik im 21. Jahrhundert und über sonstige digitale Fragen. Mit Tim Pritlove, Denis Ahrens, hukl und roddi und Clemens Schrimpe.
  • NDR Info – Der satirische Wochenrückblic: Politik kann richtig Spaß machen – vor allem, wenn Peter Zudeick allwöchentlich das Gebaren und die Sprüche der Politiker und anderer Prominenter aufs Korn nimmt. Bissig, aber nicht verbissen.
  • Nerds.fm: talk.eat.repeat. Mit Max und Freunden.
  • Not Safe For Work: Not Safe For Work (NSFW) ist ein zweiwöchentlicher Podcast mit Tim Pritlove und Holger Klein, der in der Regel auch live gesendet wird.
  • Systematic: A weekly discussion about creativity, productivity, work, and everything Mac and iOS.
  • Tagesschau in 100 Sekunden (512 x 288): Die Tagesschau in 100 Sekunden. Kurz und Knapp.
  • The Crossover: A weekly discussion featuring hosts from 5by5’s many shows with no limit on topic or fixed agenda; a freeform flow of ideas leading to a great conversation, from culture to tech and beyond.
  • The CultCast: Welcome to the CultCast, the official Cult of Mac podcast. It’s the best 30-minute Apple conversation you’ll hear all week long. Listen to our latest episodes or visit the full archive.
  • Wikigeeks – gesellschaftliche Netzthemen: Was ist die Woche im Netz passiert? Die Wikigeeks sprechen darüber. Und zwar auch so, wie das Internet ist: Unstrukturiert aber doch irgendwie sympathisch. Wikigeeks aus Göttingen.
  • Wir. Müssen Reden: “Wir müssen reden” ist der gemeinsame Podcast von mspro (Michael Seemann) und 343max (Max Winde). Ein mal im Monat setzen wir uns zusammen, um die aktuelle Netz-kultur-politisch-feuilletonistisch-dingsige-Weltlage zu diskutieren.
  • WRINT: WRINT ist eine Sammlung von Podcasts, die von Holger Klein produziert werden. Weil in jeder Sendung geredet wird, habe ich mir erlaubt, das Projekt nach einem Satz aus Gottfried Benns Gedicht “Kommt” zu benennen. Der Satz lautet “Wer redet ist nicht tot” und seine Anfangsbuchstaben bilden das Akronym WRINT.

Update 2013-05-05

  • nerds.fm
  • binärgewitter
  • geekweek

Update:

  • Küchenradio zu Kuchenradio und neuverlinkt
  • macintalk.de Podcast mit aufgenommen

So, das ist sie, die Liste meint Podcasts, die ich mir regelmäßig gebe. Ein paar Englischsprachige sind mit dabei, sollte aber kein Problem sein. Nicht zu vergessen: Alle Podcasts sind in Instacast enthalten und können über die Suchfunktion abonniert werden. Außerdem habe ich mich noch hingesetzt und ein paar Screenshots aneinander gehängt. Hier ist das Ergebnis.

Was hört ihr denn so für Podcasts? Schickt mir eure OPML-Files und ich binde sie hier ein.

Ich wünsche viel Spaß beim Hören.

2012

Heute ist der letzte Tag des Jahres und alle bereiten sich auf den Silvesterabend vor. Die einen machen Fondue, die anderen Raclette und wiederum andere ziehen um die Häuser, oder sind auf irgendeiner großen Party. Bevor wir uns auch auf unsere Party mit Freunden begeben, will ich euch ein Paar meiner Ereignisse aus 2012 erzählen.

2012–2013

Freunde

Ich habe meine Freundin im Januar kennengelernt und auf Facebook wurde das ganze mit der neuen Timeline bekannt gemacht. Auf meinem Server waren mehr als 50 Leute unterwegs, die League of Legends, Minecraft oder Nostale gespielt haben. Und mit 50 Spielern sind das schon ziemlich viele, bedenkt man, dass der Server gerade mal 8 Wochen bestand.

Server, Blog und mehr

Mit dem neuen Server, bin ich dann auch mit Sack und Pack zu ispone-business umgezogen. Domains, EMail, Webhosting, etc. WordPress aufgesetzt und losgebloggt. In der Zeit in der ich WordPress benutzt habe, sind mehr als 500 Artikel online gegangen. Darunter waren App Reviews, Links oder einfach nur ein Bild, was mir gefallen hat. Vielen Dank an alle Entwickler und Pressemenschen, die mich kontaktiert haben und für die, bzw. über die ich schreiben durfte.
In 2012 habe ich viele Dinge mit meinem Blog ausprobiert. Da gab es bestimmt mehr als 10 Designs, die ich in 12 Monaten benutzt habe, so viele Plugins die ich installiert und zum Teil nach kurzer Zeit wieder entfernt habe. WordPress ist ein tolles System, doch bin ich in den ganzen 12 Monaten nicht wirklich damit zufrieden gewesen. Auch wenn es mehr als 500 Beiträge gegeben hat. Daher habe ich mich Mitte November dazu entschlossen, auf ein statisches System umzusteigen.

Mit Octopress habe ich die ersten Versuche gewagt, doch habe ich nicht wirklich den Faden gefunden wie und wo ich was einstellen kann. Da ich mich mit Octopress also nicht anfreunden konnte, habe ich nach einer Alternative gesucht. Dieses Mal sollte es aber ein Python basiertes System sein. Und so bin ich auf der Webseite von Andrew Fricke gelandet.
Andrew Fricke entwickelt ein System unter dem Namen mynt ein auf Python basierendes Blogsystem, welches statische HTML Seiten erzeugt. Genau das was ich gesucht habe. Nun, was soll ich noch dazu sagen, außer das es funktioniert! Mitte Januar werde ich dann auch die Templates online stellen.

Games

Ein Highlight in 2012 war sicher auch der Release von Diablo 3. Was haben wir uns nicht alle darauf gefreut. Extra ein paar Tage Urlaub genommen zum Anspielen und dann so enttäuscht worden. Nach knapp 8 Wochen war die Luft raus. Der Schwierigkeitsgrad Inferno war einfach so schwer, dass keiner von meinen Mitspielern mehr mitmachen wollte. Und die Spieler in den öffentlichen Spielen waren auch nicht zu gebrauchen. Keine Absprachen nichts. Einfach nur frustrierend.
Das andere Gaming-Highlight kam dann kurz vor Weihnachten: Borderlands 2. Als Fan von Borderlands habe ich mich natürlich besonders gefreut, als ich gelesen habe das Borderlands 2 auch für Mac OS X verfügbar sein wird.
Wer es auch spielen will, dem kann ich mmoga.de empfehlen. Die haben noch ein paar Kopien/Steam-Codes für knapp 33 Euro im Angebot.

Abschiede

Was war noch 2012? Ach ja, Facebook! Facebook hat mich so dermaßen aufgeregt, dass ich ausgetreten bin. Am 20. Dezember war dann endgültig Schluss, Account gelöscht, beendet, finito! Die Dinge die Facebook getan und gemacht hat, waren mir persönlich einfach zuwider. Bleibt nur das löschen des Accounts. Auch Instagram benutze ich nicht mehr und Whatsapp schon gar nicht mehr. Ich bin eh dafür, dass man mit Blick auf das Leistungsschutzrecht, alle seine Online-Dinge selber in die Hand nehmen sollte.

Was sonst noch war

Der Dänemark-Urlaub mit meiner Freundin. Die vielen 30sten Geburstage auf denen wir eingeladen waren. Klinkenputzen und Treppenfegen inklusive! Kultur haben wir auch gesehen. Waldbühne Hamm-Heessen, Volker Pispers in Geseke und das Oktoberfest der Nato E-3A Component. Unseren Stammtisch gibt es immer noch, und das seit Oktober 2001, eine Homepage gibt es aber immer noch nicht, obwohl sie in der Satzung steht.
Auch möchte ich nicht die vielen netten Menschen vergessen die ich über das Jahr kennengelernt habt. Viele neue Blogs habe ich gefunden und viele tolle Beiträge durfte ich lesen. Allen voran der Alex von offenesblog.de der mich motiviert hat, weiter zu machen und nicht aufzugeben. Danke Alex!

Gute Vorsätze

Das mit den guten Vorsätzen ist immer so eine Sache. Man nimmt sich immer sehr viel vor und dann hält man sich eh nicht daran. Daher habe ich eigentlich keine wirklichen Vorsätze. Oder doch? Naja, mit der Freundin zusammenziehen, den Weihnachtsspeck abtrainieren und mich wieder mehr mit Freunden treffen, offline! Dabei möchte mehr Beiträge schreibe, vor allem eigene Beiträge.
Ob ich all diese Dinge dann auch einhalten kann, wird sich noch zeigen :-).

Guten Rutsch

Ich wünsche allen Lesern und natürlich auch meinen Freunden und Verwandten einen Guten Rutsch und alles Gute für 2013!

Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Top 10 meiner iOS Apps 2012 – Blogstöckchen

Vielen Dank an den Timo für das Blogstöckchen. Denn der Timo hat sein Stöckchen von seinem Blogger-Kollegen Till erhalten und es dann zu mir geworfen. Es ist mein erstes Blogstöckchen und ich war erst sehr überrascht was ich denn damit anfangen soll. Dann habe ich seinen Beitrag gelesen und wusste ich, was es damit auf sich hat. Und zwar geht es bei diesem Stöckchen um die Top 10 der Apps, die man auf seinen mobilen Geräten am häufigsten in Gebrauch hat.

Und genau über diese Apps habe ich irgendwie noch nie etwas geschrieben. Meistens habe ich diese nur erwähnt und viele der Artikel sind aus dem alten Blog (noch) nicht übernommen. Das will ich hier und jetzt ändern und euch meine Top 10 der iOS Apps vorstellen, die ich wirklich oft oder sogar täglich benutze.

Hier nun die Liste meiner Top 10

0) Instacast

Ich bin viel im Auto unterwegs und Radio nicht mein Ding ist, höre ich viele Podcasts. Meine Podcast-Liste ist lang und da brauche ich eine App, die das bewerkstelligen kann. Die aktuelle Version von Instacast ist universal und synchronisiert sich über das Internet, hat ein neues Interface bekommen und die Listen ruckeln nicht mehr auf meinem iPhone 4 (Downcast kam mit der Anzahl überhaupt zurecht). Die vielen neuen Features und das die App jetzt Universal ist, sind erneut 5 Euro wert. Endlich kann ich die anderen beiden Podcast-Apps (Downcast/Apple Podcast App) vom iPad verwerfen.

Der Federico Viticci hat, wie so oft, ein ausführliches Review geschrieben. Im Review erwähnt er auch die Möglichkeit, einen eigenen Sync Server einzurichten. Dazu kommt, dass es im Frühling eine passende Mac App geben soll. Super!

AppStore / Webseite / Review macstories (eng)

1) iFiles

Jeder arbeitet mit Dateien. Täglich erstellen, kopieren, verschieben und löschen wir sie. Und um meine Dateien immer dabei zu haben, nutze ich iFiles. Es war eine der ersten Apps, die ich mir mit meinem iPod Touch 1G gekauft habe. Mit diesem Dateimanager kann ich Dateien auf dem iPhone/iPad speichern, betrachten und auf vielen Cloud-Dienste zugreifen. iFiles eignet sich nämlich hervorragend um ein Bild vom iPhone/iPad zur Dropbox hochzuladen, um dann zum Beispiel den Link per E-Mail zu verschicken. Aber auch um Log-Files von meinem vServer per SFTP (inkl. Public-Key-Authentifizierung) herunterzuladen oder um bearbeitet Bilder vom iPad für meinen Blog bereitzustellen.

iFiles unterstützt iCloud, Flickr, Google Drive, SkyDrive, Facebook, Picasa, Box.Net, Dropbox, WebDav, FTP, SFTP, Rackspace, Amazon S3, CloudApp und SugarSync. Damit sind alle mir bekannten Dienste abgedeckt. Datentransfer zwischen iOS Geräten geht per WiFi oder Bluetooth. Der eingebaute Webserver bietet Zugriff per Browser vom Rechner oder anderen Geräten mit Webbrowser, zum Beispiel Android oder Windows Phone.

iPhone/iPad / Webseite / Review macmaniacs (deu)

2) 1Password

Gerade neu in der Version 4 erschienen bietet [1Password][20] die perfekte Lösung um alle seine Passwörter, Seriennummern, Kreditkarten, geschützte Notizen zu speichern und zu verwalten. Ich nutze es jetzt schon seit über einem Jahr und würde nicht mehr ohne auskommen. Was vielleicht daran liegen mag, dass ich die jetzigen Passwörter nicht mal mehr aussprechen kann. 1Password ist der perfekte Begleiter, wenn ich unterwegs bin und eines meiner Passwörter benötige. Der eingebaute Browser funktioniert gut und 1Password füllt bekannte Felder automatisch aus. Auf meinem iMac und dem MBP habe ich es ebenfalls im Einsatz. Die Synchronisation kann über WiFi oder Dropbox erfolgen.

iPhone/iPad / Webseite / Review iphoneblog (deu)

3) Day One

Die Tagebuch-App Day One ist ebenfalls mein ständiger Begleiter und ich versuche, täglich einen Eintrag zu erstellen. Dieses gelingt mir zwar nicht immer, aber die vorhandene Erinnerungsfunktion hilft mir dabei, keinen Eintrag zu vergessen.

Das Interface ist aufgeräumt, funktional und einfach zu bedienen. Day One unterstützt Markdown zum Erstellen der Einträge. Jeder Eintrag kann mit einem Foto, dem aktuellen Wetter, dem Ort und ein paar Tags versehen werden. Day One unterstützt Camera+ zum Erstellen von Fotos, die Synchronisation über Dropbox und iCloud, Foursquare zum einchecken und, was mir sehr wichtig ist: Day One bietet die Möglichkeit, die App per Passcode-Lock zu sichern.

Es gibt passend zur iOS App auch eine Version für Mac OS X.

iPhone/iPad / Webseite / Review Shawn Blanc (eng) / Review macstories (eng) / Review Northerndelight (deu)

4) Camera+

Die Kamera-App im iPhone ist schon OK, aber Camera+ ist einfach noch viel besser. Ich nutze Camera+ für (fast) alle meine Bilder. Die App ist schnell, funktioniert, bietet einige Filter und Werkzeuge zum Bearbeiten der Bilder. Was mir besonders gefällt ist die eigene Fotoverwaltung und die Unterstützung für andere Apps wie Day One, Tweetbot und Co. Definitiv meine Lieblings-Foto-App.

iPhone : iPad / Webseite / Review DrWeb Magazin (deu)

5) Tweetbot

Ich glaube über Tweetbot von den TapBots braucht man nicht mehr viel zu sagen. Es gibt einfach keine bessere Twitter-App die schöner, schneller und so gut aussieht und funktioniert wie Tweetbot. Besonders gefällt ist das aufgeräumte Interface, die leichte Bedienbarkeit, Wischgesten und und und. Sowohl auf dem iPhone, iPad wie auch auf dem Mac: Alles gleich und Twitter, wie es sein soll.

iPhone : iPad : MAS / Webseite / Review macstories (eng) / Review Mac Version – macstories (eng)

5a) Hike Messenger

Der Hike Messenger ist „Der Neue„. Neben Twitter nutze ich Hike als zweiten Kommunikationsdienst. Hauptsächlich um mit meiner Freundin und ein paar meiner Freunde zu kommunizieren. Vorher habe ich immer Whatsapp benutzt, doch die letzten Ereignisse haben mich dazu bewogen, mich nach einer Alternative umzusehen. Und so bin ich bei Hike gelandet. In ein paar Wochen soll auch eine angepasste Version für das iPad erscheinen. Die Nutzer von Android und Windows Phone gehen nicht leer aus, denn für diese Systeme gibt es ebenfalls eine Version, kostenlos! Natürlich gibt es noch die gute SMS, E-Mail und Skype. Allerdings nutze ich diese Dienste (abgesehen von E-Mail) ziemlich selten.

Und weil ich Hike so mag, habe ich hier ein ausführliches Review geschrieben.

iPhone/iPad / Webseite / Review cbrueggenolte.de (deu)

6) Mr. Reader

Der Mr. Reader hilft mir dabei, die Flut an Nachrichten und Beiträgen zu verwalten. Als Backend dient Google Reader, über den ich alle meine News Feeds abboniert habe. Mr. Reader synchronisiert die Artikel und lädt bei Bedarf auch alle Bilder auf das iPad heruntern. Abbonieren und Verwalten der Newsfeed ist auch aus der App heraus möglich. Die Artikel können als RSS, Web, Readability, Instapaper oder Pocket Version betrachtet werden. Die Integration der vielen Sharing Dienste (30+) erleichtert das Teilen und speichern, bzw versenden einzelner Artikel. Ich nutze hiervon Twitter, Pocket und Pinboard. In Kombination mit Pinboard und IFTTT füllt sich meine Dropbox mit Artikel im PDF Format. Dazu kommen hunderte Einstellungsmöglichkeiten wie Aussehen der Artikel, Schrift, Farbe, Themes (mehr gibt es hier), Töne und und und. Die beste RSS-App, die es für Google Reader gibt.

iPad / Webseite / Review iphoneblog (deu)

6a) Pocket

Pocket (früher bekannt unter dem Namen: ReadItLater) ist einer der drei großen „Später-Lesen“-Dienste. Ich nutze Pocket in Verbindung mit den anderen Apps. Aus Tweetbot und Mr. Reader schicke ich Tweets und Links an Pocket und mit Hilfe von IFTTT aggregiere ich verschiedene Beiträge, gefiltert durch Schlüsselwörter, nach Pocket.

Es gibt eine App für Android, iOS (iPhone/iPad), eine App für Mac OS X und die Webansicht.

iPhone/iPad : MAC / Webseite / Review apps-island (deu) / Review macmaniacs (deu)

7) Nebulous Notes

Nebulous Notes ist einer der besten Editoren, die ich dieses Jahr ausprobiert habe. Das Makro-System macht ihn für mich zum idealen Artikel-Editor. Ich viele Makros eingestellt, die mir das Erstellen von Artikeln noch leichter machen. Auf Knopfdruck kann ich das Sogenannte Frontmatter einfügen, Markdown-Formatierungen setzen, Text markieren, Links aus der Zwischenablage einfügen, den Cursor bewegen, an den Anfang oder das Ende springen und vieles mehr. Textexpander wird auch unterstützt, nutze ich aber nur auf dem Mac.

Durch die coole Dropbox Integration kann ich auf jeden Ordner zugreifen und die Suchfunktion findet den Suchbegriff auch Order übergreifen. Dateien können lokal erstellt, bearbeiten und gespeichert werden. Die intelligente Synchronisation sorgt dafür, dass die Dateien in der Dropbox und lokal immer gleich sind. Die Vorschau unterstützt Markdown und HTML. Nebulouse Notes kann wie Day One mit einem Passcode gegen unberechtigten Zugriff gesichert werden.

Federico Viticci hat ein paar wirklich gute Artikel über Nebulouse Notes geschrieben. Leider habe ich keine deutschen Artikel gefunden. Sorry! Vielleicht sollte ich mal einen schreiben?

iPhone/iPad / Webseite / Review macstories (eng)

8) Snapseed

Wenn ich meinen Artikel mit Nebulous Notes geschrieben habe, dann suche ich meistens noch nach einem Bild oder ich habe selber ein paar Screenshots mit dem iPhone/iPad gemacht. Diese bearbeite ich dann mit Snapseed.

Seit der Übernahme durch Google, ist Snapseed nun auch für Android erschienen und kann in beiden Stores kostenlos heruntergeladen werden. Snapseed bietet einfache Bildbearbeitungswerkzeuge wie Zuschneiden, Ausrichten und Drehen und ein paar Filter für Schwarz-Weiß, Vintage, Drama, Grunge, Tilt-Shift und Retrolux. Rahmen dürfen natürlich auch nicht fehlen.

iPhone/iPad / Webseite / Review aptgetupdate (deu)

9) Prompt

Wenn ich irgendetwas auf meine vServer machen will und ich nicht am Rechner sitze brauche ich Prompt. Denn die Jungs von Panic können nicht nur Web und FTP, nein sie können auch SSH. Und mit Prompt habe ich die perfekte SSH-App für iOS gefunden. Zuerst habe ich immer einen Jailbreak benutzt, um an die Konsole zu kommen, um mich per SSH mit meinem vServer zu verbinden. Doch seitdem ich Prompt benutze, brauche ich den Jailbreak nicht mehr.

Mehrere Server lassen sich in einer Favoritenliste eintragen, Public-Key-Authentifizierung wird unterstützt und wer externe Keyboards benutzen will, der kann das ebenfalls tun. An die Sicherheit wurde auch gedacht. So lässt sich ein Passcode setzen, mit dem die App gegen unbefugten Zugriff abgesichert werden kann.

Wenn ich einen Artikel geschrieben habe und ich ihn entweder direkt aus Nebulous Notes, ode per iFiles auf den Server gepackt habe, verbinde ich mich mit Prompt zum Server und generiere den Blog.

iPhone/iPad / Webseite / Review macworld (eng)


So, dass war sie, die Liste meiner Top 10 Apps 2012. Gut, gut, es sind 12 Apps. Denke aber ihr könnt damit leben, ich für meinen Teil komme damit sehr gut zurecht. Ich hoffe auch, dass ich alle Dinge korrekt verlinkt und mir keine Fehler unterlaufen sind. Falls doch, dann bitte ich um kurze Rückmeldung per Kommentar. Vielen Dank.

So, habe ich noch ‚was vergessen? Ach ja, das Stöckchen! Das will auch ich noch weitergeben, denn ich bin neugierig, welche Apps andere Blogger auf ihren mobilen Geräten verwenden. Und somit fordere ich folgende Personen auf, der Bloggerwelt ihre „Top 10 der Apps, die auf keinem Smartphone fehlen sollten“ aufzulisten:

Warum das ganze?

Wie üblich geht es auch bei diesem Blogstöckchen darum, mehr von anderen Bloggern zu erfahren. Aber auch die freiwillige, unverpflichtende Verlinkung zählt natürlich. Gerade in Zeiten, in denen Backlinks immer wieder für viel Geld verkauft werden, eine Seltenheit. Und natürlich gibt es auch hier eine Hand voll Satzungen:

  1. Verlinke die Person, die dir das Blogstöckchen zugeworfen hat
  2. “Bearbeite” das Thema des Blogstöckchens
  3. Bewerfe anschließend 3 Leute mit dem Stöckchen und sage ihnen Bescheid, dass du sie beworfen hast
    Und, wie man unschwer an diesem Blogpost erkennen kann, das Thema zu diesem Stöckchen lautet: Was sind eure zehn Apps, die auf keinem Smartphone fehlen sollten? Wer mehrere mobile Systeme nutzt, nimmt bitte das System, welches er in seinem Alltag nutzt.

Ich wünsche allen meinen Lesern noch ein paar schöne Adventstage!

mfgcb