Carstens Blog

Gedanken eines Nerd und Informatikers

Heute haben wir den Tag in Amsterdam verbracht. Das war wirklich schön, zumindest so lange, bis es angefangen hat zu regnen. Aber das ist in den Niederlanden halt ganz normal, dass das Wetter von jetzt auf gleich sich ein paar Mal ändern kann.

Vorab: beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass das hier mehr ein Auto-Bericht geworden ist, als ein Bericht über Amsterdam. Ich hoffe, dass nehmt ihr mir jetzt nicht übel.

Amsterdam Palast Palais op de Dam

Das letzte Mal, als wir in Amsterdam waren, sind wir erst mit der Tram von uns zu Hause bis zum Bahnhof Hollands Spoor gefahren, kostete ca. 2 Euro pro Person. Von da aus dann mit der NS Bahn nach Amsterdam Centraal, was ca. 13 Euro kostet. Entspricht also grob überschlagen knapp 15 Euro pro Person pro Strecke. Insgesamt haben wir an dem Tag also knapp 60 Euro nur für Tram und Bahn ausgegeben. Wenn man das mal auf 4 Leute hochrechnet, sind das schon 120 Euro. Mit Sixt Share – auf Empfehlung eines Arbeitskollegen – sollte das nun günstiger werden.

Der BMW i3

Da Sixt Share die Fahrzeuge nur in einem sogenannten Geschäftsbereich anbietet, musste ich heute morgen mit dem Fahrrad erst einmal 4km fahren um zu dem von uns reservierten Fahrzeug einen BMW i3, zu gelangen. Das öffnen und buchen gestaltet sich dann sehr einfach. Wenn man neben dem Fahrzeug steht, drückt man in der App auf Öffnen und nach ein paar Sekunden öffnet sich dann auch tatsächlich das Auto. Das war an sich schon mal ziemlich cool. Allerdings habe ein wenig gebraucht, um das Ladekabel aus der Ladesäule herauszubekommen.

Das Ladekabel ist nämlich gesichert und lässt sich nicht so einfach herausziehen. Bis ich das mal verstanden hatte, dass dieser NFC Chip am Autoschlüssel hängt, welcher sich im Handschuhfach befindet, waren die ersten 10 Minuten schon mal rum. Aber alles nicht schlimm, denn die Mietzeit fing erst an, als ich im Auto saß und den Startknopf gedrückt hatte.

Ladekabel raus, alles im Kofferraum verstaut und schon gine es los. Der Kleine i3 hat mit seinen 135kw schon ordentlich Leistung und fährt sich wirklich gut. Auch der Innenraum und das Interface hat mich positiv überrascht. Ich bin ja nun mit meinen 190cm nicht gerade klein, so passe ich doch noch gut auf den Fahrersitz und kan bequem sitzen und komme an alle Bedienelemente problemlos heran. Im Stadtverkehr kommt man gut vorran und ich habe keine 10 Minuten bis nach Hause gebraucht um Schwiegereltern und Frau einzuladen.

Die knapp 70km bis nach Amsterdam waren schnell geschafft. Selbst auf der Autobahn lies uns der i3 nicht im Stich. Trotz der 4 Personen waren Überholmanöver und kurze Beschleunigungen kein Problem. Nach knapp 70 Minuten Fahrt haben wir dann in Amsterdam an einer Ladesäule etwas entfernt vom Hauptbahnhof gehalten und gleich wieder am Strom angeschlossen. In der App noch auf Miete beenden drücken und ein paar Sekunden später schließt sich das Auto ab. Ein Tipp noch: Wenn sich das Auto nicht abschließen lässt, dann kontrolliere einfach mal alle Türen, und prüfe ob die richtig zu sind und nichts eingeklemmt ist.

Der Jaguar I-Pace

Nach einem langem Spaziergang durch Amsterdam und einem guten Essen, fing es langsam an zu regnen. Erst mal nichts Ungewöhnliches für die Niederlande, aber dennoch nicht so nett. Also haben wir uns entschieden, den Rückweg anzutreten. Am Hauptbahnhof stehend, haben wir uns dann für die Rückfahrt einen Jaguar I-Pace reserviert. Schickes Auto, zumindest von außen. Die 1,5km waren schnell gelaufen, ein klick in der App auf Öffnen und wir saßen im Trockenen.

Von außen sieht der i-Pace schon sehr groß aus, von innen macht er dann nicht so den geräumigen Eindruck. Die Sitze sind zwar super gepolstert, doch das war auch eigentlich schon das positive was ich zum I-Pace sagen kann.

Ich als großer Mensch habe echte Probleme gehabt, den Rückspiegel so einzustellen, dass ich hinten aus dem kleinen Fenster heraus etwas erkennen konnte. Die kleinen Fenster hinten links und rechts sind nicht viel besser und bieten irgendwie sehr wenig Überblick über das, was neben dem Fahrzeug passiert. Die Mittelkonsole ist so komisch geformt, dass, wenn man das Knie/Bein anlehnt um entspannt zu fahren, immer gegen eine blöde Kante drückt, die auf Dauer sehr unangenehm ist und man nicht wirklich entspannt fahren kann.

Das ganze Benutzerinterface erinnert mich an ein alter Android Smartphone. Es ist träge und viele Dinge sind hinter unnötigen Untermenüs versteckt. Irgendwie nichts für mich. Auch ist am Lenkrad der Tempomat rechts und die Lautstärkereglegung links. Das ist so ungewohnt, aber liegt vielleicht daran, dass der Jaguar aus England kommt. zwinker

Fahrradstation in Amsterdam am Hauptbahnhof in der nähe der Fähren

Amsterdam

Alles in Allem war es ein toller Tag in Amsterdam. Wir haben gut gegessen, sind viel gelaufen und haben einiges gesehen. Zwar nur von außen, aber das muss in diesen Tagen halt auch mal reichen. Die Zeiten werden besser und dann holen wir das mit der Grachtenfahrt, der Touri-Tour und dem Besuch des ein oder anderen Museums oder Bauwerk auch noch nach.

Aber was ich bisher noch gar nicht erzählt habe, sind die Kosten, die uns der ganze Spaß nun gekostet hat. Eingangs oben erwähnt, stehen knapp 120 Euro für Tram und Bahn im Raum. Der BMW i3 hat uns 17,06 Euro gekostet. Das sind 74 Minuten zu je 0,19 Euro plus 3 Euro Gebühr für einfache Wegstrecke. Der Jaguar I-Pace hat uns 58,90 Euro gekostet. Das klingt jetzt viel, was es auch ist, aber wir waren aufgrund von Stau (Feierabendverkehr) auch 130 Minuten zu je 0,34 Euro unterwegs. Ja, so ein Jaguar kostet schon ein wenig mehr als ein kleiner i3. Da wir für den I-Pace auch eine Zusatzversicherung ausgewählt haben, schlagen hier noch zusätzliche 11,70 Euro zu Buche, so wie die 3 Euro Gebühr für einfache Wegstrecke.

Insgesamt kommen wir so auf einen Gesamtpreis von 75,96 Euro. Was immer noch knapp 44 Euro unter dem Ticketpreis für Tram und Bahn liegt und somit eine wirklich gute Alternative darstellt. Man ist nicht an bestimmte Uhrzeiten gebunden und muss aktuell wie im ÖPNV verpflichtend keinen Mund-Nasenschutz tragen (was nicht schlimm ist! Tragt bitte eine Maske. Danke).

Abgeshen vom Stau im Feierabendverkehr kann man das natürlich auch günstiger haben. Wären wir zweimal mit dem BMW i3 gefahren und die Rückfahrt früher oder später angetreten, so hätten wir keine 50 Euro für den Trip von Den Haag nach Amsterdam und zurückbezahlt. Für Menschen, die in Städten wohnen eine wirklich gute Alternative zu Bus und Bahn. Für Leute auf dem Land eher nicht so.

Abschließend kann ich für mich nur sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat und wir das definitiv wiederholen werden. Einziges Manko für uns, ich muss erst ein paar Kilometer mit Bus, Tram oder Fahrrad fahren, um in das Geschäftsgebiet von Sixt zu gelangen, wo die Fahrzeuge stehen. Aber das ist wirklich nicht schlimm.

#Gedanken #Amsterdam #Sixt #CarSharing


Das hier ist Beitrag 18 der #100DaysToOffload Herausforderung. Besuche https://100daystooffload.com um mehr Informationen über die Challenge zu erfahren.

Strand von im Maräz in Katwijk

Guten Morgen liebe Welt da draußen!

Der Covid-19 Test vom Arbeitskollegen ist negativ ausgefallen und so haben wir den Urlaub der Schwiegereltern hier bei uns dann doch nicht absagen müssen. Es wäre auch zu schade gewesen wenn das jetzt nicht geklappt hätte. Schließlich sind wir froh, dass es nach über anderthalb Jahren jetzt endlich mal geklappt hat!

Nach einen super leckeren Hühnchen-Curry gestern Abend, haben wir einen kleinen Spaziergang unternommen und den Schwiegereltern ein paar Unterschiede zwischen Deutschland und den Niederlanden erklärt. Vorallem, dass man hier oben in Zuid-Holland sagen darf, dass man aus Holland kommt und das es für einige Menschen aus den anderen Provinzen eher als Beleidigung zählt wenn man sie als Holländer bezeichnet. Woran das liegt kann man hier nachlesen. Später beim Bierchen gab es dann den neusten Dorfklatsch aus der Heimat. Herrlich ;–)

Jetzt gibt es erstmal ein anständiges Frühstück mit Rührei, Lachs und leckeren Brötchen. Anschließend werden wir uns auf die Drahtesel schwingen und die Landschaft in Richtung Kijkduin und Meer erkunden.

Und damit einen schönen Montag und einen guten Start in die Woche!

#Gedanken #Privates #Besuch


Das hier ist Beitrag 17 der #100DaysToOffload Herausforderung. Besuche https://100daystooffload.com um mehr Informationen über die Challenge zu erfahren.

Einen schönen guten Morgen. Die Woche war ruhig und entspannt, obwohl ich jetzt ein paar Tage frei habe und vor einem Urlaub, meistens ja alles noch irgendwie fertiggestellt werden muss. Dem war aber nicht so, denn mein Chef war so nett und hat mir nur ein paar kleine Aufgaben gegeben, die ich noch erledigen sollte.

Aber ich habe alles erledigt bekomme. Code ist geprüft, Unit-Tests geschrieben und alles ins Repository eingecheckt. Stundenzettel ausgefüllt, Abwesentheitsagent eingestellt und das Mid-Term-Review mit dem Abteilungsleiter, was wirklich gut verlaufen ist, ist auch erledigt. Schön das Arbeit gewürdigt wird und sich positiv in der Beurteilung wiederspiegelt.

Dies kommende Woche wollen wir den Urlaub genießen und die wahrscheinlich letzten schönen Tage des Jahres genießen. Viel mit dem Rad fahren und vielleicht doch das ein oder andere Restaurant besuchen. Schließlich habe ich diese Woche Geburtstag und auch wenn wir nicht groß mit Familie und Freunden feiern können, so möchten wir dennoch gerne irgendwo Essen gehen. Sofern möglich.

Neben diesen Dingen gab es diese Woche dann noch folgenden Themen die mir wichtig waren:

Corona-Warn-App

Da wir uns ja hauptsächlich in den Niederlanden aufhalten, habe ich Anfang dieser Woche dann die niederländische Version der Corona-Warn-App installiert. Die deutsche App bringt mir halt nichts, denn solange wir nicht in Deutschland sind, haben wir kaum Kontakt zu anderen Deutschen. Abgesehen von den Arbeitskollegen natürlich. Sehr gut finde ich dabei den Vorstoß von Apple und Google, das Contact-Tracing direkt in das Betriebssystem einzubauen. Die Warn-Apps sind dann nur noch für den Abgleich mit den eigentlichen Server verantwortlich und müssen das Sammeln der IDs nicht mehr selber erledigen. Die Vorschläge wie man die Daten sammeln sollte, aus den Folgen Logbuch-Netzpolitik 357 und 358, sind dabei wirklich gut.

Die Kontaktinformationen sollten wie folgt gespeichert werden: Und zwar sollte es so funktionieren, dass die Kontaktdaten von Reisenden mit einem Indikator versehen werden, dass sie im Ausland waren. Eine internationale Verteilung sozusagen die wie folgt funktionieren soll: wenn ich infiziert bin und ich ins Ausland gefahren bin, dann gebe ich meine Schlüssel (Tracing-Kontaktdaten) an einen internationale Server damit sich alle den holen können. Wenn jemand anderes hier in den Niederlanden bei uns ist, dann kommt der auch auf den internationalen Server damit, damit man weiß, dass diese Person im Ausland war. Die Corona-Warn-App holen nun immer alle Schlüssel aus dem Heimatland und alle Schlüssel von dem internationalen Server. Und damit ist der Kreis geschlossen. Denn wenn ich infiziert bin, aber nicht im Ausland, der Freund aus dem Ausland aber bei uns war, dann liegt der Schlüssel vom Freund auf dem internationalen Server und ich bekomme ihn und es kann eine Warnung weitergegeben werden. Dabei ist es unerheblich in welchem Land oder Landesteil man sich aufgehalten hat. Kurz gesagt: man holt sich immer die Schlüssel von allen aus dem Land in dem man war und von allen Reisenden.

Fahrzeuge zugelassen

Was letzte Woche nicht geklappt hat, hat diese Woche nun funktioniert. WIr haben endlich die Zulassung für ie restlichen Fahrzeuge erhalten. Ist halt blöd, wenn man zig mal die Papiere kontrolliert und nicht bemerkt, dass wir den Fahrzeugschein Teil 1 von Fahrzeug A auch bei Fahrzeug B mit beigelegt hatten. Da hat der Beamte natürlich nicht wissen können, ob das Fahrzeug wirklich der Person gehört. Da machste nix und musst noch mal wiederkommen. Aber alles erledigt.

Arztsachen

Zwischendurch habe ich noch beim Arzt meine Überweisung für den Dermatologen abgeholt. Jetzt heißt es also Termin für die Hautkrebsvorsorgeuntersuchung machen. Ist aber nur eine Vorsorgeuntersuchung.

Das mit meinem Ohr ist trotz mehrfacher Anwendung mit der Nasenspülung nicht wirklich besser geworden. Das Nasenspray (NASIC) soll ich ja nicht länger als drei Tage benutzen wegen dem “Die Nase gewöhnt sich dran und dann hilft es nicht mehr”. Müssen wir als noch mal gucken, was man da machen kann.

Der Aufreger der Woche

Die Bild Zeitung und auch RTL haben sich erneut von ihrer schlechtesten Seite gezeigt und erneut bewiesen, dass Sensation und Klickzahlen wichtiger sind als Privatsspähre von Kindern und Opfern. Wie kann man ein 12 jähriges Kind mit vollem Namen und Bild zeigen bzw. ins Fernsehen bringen, von dessen Freund gerade alle Geschwister von der eigenen Mutter umgebracht wurden und die sich dann in suizidialer Absicht vor einen Zug warf? Einfach widerlich! Die Bild ist und war keine Zeitung, sie wird immer ein Dreckblatt bleiben! (Quelle BILDblog)

#Urlaub #Beurteilung #LogbuchNetzpolitik #Corona #Drecksblatt #Gedanken #wbg #w2036 #September


Das hier ist Beitrag 16 der #100DaysToOffload Herausforderung. Besuche https://100daystooffload.com um mehr Informationen über die Challenge zu erfahren.

Bevor ich meine Laptops platt gemacht habe, habe ich alle Heimverzeichnisse auf einer externen Platte gesichert. Ist halt wichtig und so. Dazu noch ein verschlüsseltes Backup bei einem externen Anbieter. Denn ein Backup ist kein Backup!

Nun bin ich gerade dabei meine PGP-Schlüssel zu importieren. Brauche ich sie ja für Mailbox.org und Co. Da ich aber keinen der Schlüssel explizit mit dem gpg Tool exportiert habe, sonder einfach nur das .gnupg Verzeichnis gesichert habe, ist das mit dem Import nicht ganz so einfach, oder doch?

Doch, es ist einfach! Und zwar muss man dafür nur einen kleinen Kniff anwenden, indem man gpg sagt, was das aktuelle homedir ist. Damit lässt sich das Backup-Verzeichnis einbinden und man kann unkompliziert alle Schlüssel exportieren und/oder importieren. Ich will aber nur exportieren um sie in meinen eigentlich, neuen Schlüsselbund, zu importieren.

Angenommen unser Backup liegt auf /Volumes/ExtHDD/backup/.gnupg, dann wird zum exportieren und gleichzeitigem importieren folgender Befehl eingegeben:

$ gpg --homedir /Volumes/ExtHDD/backup/.gnupg --armor --export-secret-keys | gpg --import

Der erste Teil export die geheimenen Schlüssel aus dem Backup-Schlüsselbund (Keyring) und drückt den Text über die Pipeline an gpg --import übergeben um, ohne Angabe des Heimverzeichnisses, diese an den aktuellen Schlüsselbund in ~/.gnupg/ anzuhängen.

Zwischendurch sollte Pinentry hoch kommen und nach den Passwörtern fragen die für den Export der Schlüssel benötigt werden.

Wenn alles geklappt hat, sollte das ungefähr so aussehen:

GPG Export of private keys from a backup keyring into the current keyring

#gnupg #pgp #howto


Das hier ist Beitrag 15 der #100DaysToOffload Herausforderung. Besuche https://100daystooffload.com um mehr Informationen über die Challenge zu erfahren.

Was haben die Kommunen zu verbergen?

Correctiv schreibt:

„Was ich nicht verstehe“, sagt Lucia Parbel (21) von Fridays for Future, „warum so viele Kommunen nicht mit uns kooperieren wollen. Was gegen die Klimakrise zu tun ist, ist ja auch in ihrem Interesse. Vor allem werben viele Kommunen auf ihren Internetseiten mit Nachhaltigkeit – wenn das so ist, was haben sie dann zu verbergen?“

Das ist allerdings eine wirklich gute Frage. Was aber noch viel besser ist, ist die Möglichkeit auf der Seite von Correctiv den Namen seiner Stadt in NRW einzugeben und nachzulesen, wie die Damen und Herren der eigenen Stadt geantwortet haben. Dann kann man immer noch entscheiden, wem man bei der nächsten Kommunalwahl die Stimme geben will. Denn bei der ein oder anderen Antwort, fragt man sich schon, ob hier für oder doch eher gegen die Bevölkerung gearbeitet wird.

#Linkpost #CORRECTIV

Da ich auf der Suche nach einem neuen E-Mail Anbieter bin der nachhaltung und sicher meine E-Mails verwaltet, bin ich neben Posteo und Tutanota auf den Anbieter Mailbox.org gestoßen. Und was die so anbieten, finde ich wirklich gut. Neben vielen Features bieten die nämlich auch PGP im Browser und auf dem Server an. Wie das funktioniert, haben die Leute von Mailbox.org sehr anschaulich in zwei Videos erklärt.

Warum ich nicht bei Posteo oder Tutanota bleiben möchte? Nun, Posteo ist zwar ganz nett, allerdings kann ich dort keine eigene Domain einrichten. Bei Tutanota kann man zwar seine eigenen Domains benutzen, jedoch funktioniert das Abrufen der E-Mails zwar auch im Browser, jedoch nicht mit E-Mail-Programmen wir Apple-Mail oder Thunderbird. Für Tutanota muss man einen eigenen Client installieren. Schade.

Daher bleibt nur Mailbox.org da es alle Eigenschaften mitbringt, die ich gerne hätte: eigenen Domain, PGP Unterstützung, verschlüsseltes Adressbuch und automatische Verschlüsselung aller oder bestimmter E-Mails, so wie Zugriff durch Apple-Mail oder Thunderbird.

#Email #Mailbox #OpenPGP #September


Das hier ist Beitrag 14 der #100DaysToOffload Herausforderung. Besuche https://100daystooffload.com um mehr Informationen über die Challenge zu erfahren.

Threema goes Open-Source

Nach einer intensiven Startup-Phase legt Threema jetzt mit dem Einstieg der deutsch-schweizerischen Beteiligungsgesellschaft Afinum Management AG die Grundlage für Kontinuität, weiteres, gesundes Wachstum und eine Beschleunigung der Produktentwicklung.

Das freut mich. Ich mag Threema und habe es immer verteidigt. Es wäre wünschenswert, wenn es mehr Personen nutzen würden.

Sicherheit und Datenschutz sind tief in Threemas DNA verankert, weshalb wir unseren Code regelmässig extern prüfen lassen. In den kommenden Monaten werden wir zusätzlich den Quellcode der Threema-Apps vollständig offenlegen und reproduzierbare Builds ermöglichen.

Damit sollte sich die Qualität der App noch weiter verbessern. Vielleicht werden Sicherheitslücken gefunden, was natürlich gut ist sofern sie dann auch geschlossen werden.

Ich mag Threema und finde, dass es der richtige Schritt ist. Drücken wir die Daumen, dass es auch weiterhin so gut verlaufen wird.

#Linkpost #Threema #Messaging #FOSS

Die Lage in Deutschland:

Victoria Schwarz schreibt:

Eine Pandemie, ein Koch, der zum Sturz der satanistischen Regierung aufruft und Esoterik-Muttis, die Seite an Seite mit Nazis marschieren, weil sie im Supermarkt keine Maske tragen wollen. Gäbe es das als Film, wäre es die unglaubwürdigste, bescheuertste Handlung aller Zeiten.

#Gedanken

12” MacBook mit Apple Silicon

9to5Mac schreibt:

Apple's first ARM-based Mac will use an A14X processor, which is codenamed “Tonga” and manufactured by TSMC, and the MacBook will have a battery life of between 15 and 20 hours, according to the Chinese-language newspaper The China Times.

Das ist ja alles schön und gut, aber 12 Zoll sind mir einfach zu klein! Ich möchte gerne mein 13” MacBookAir mit Apple Silicon und 15h Laufzeit haben! Apple, mach doch mal hinne!

#Linkpost #Apple

Nachtrag: Was bisher geschah – Woche 20-35

b2908

Da war am Wochenende diese Demo in Berlin. Ich hatte das zwar auf dem Schirm, aber irgendwie verdrängt. Was vielleicht gut, aber auch wieder schlecht ist. Weiß nicht so genau, ist aber jetzt auch egal. Was ich eigentlich sagen wollte, bzw. ich möchte lieber diesen Text teilen:

padeluun von digitalcourage schreibt:

»Die Bilder aus Berlin am Samstag waren nicht schön. Doch von einem breiten Protest gegen die Corona-Politik ist nichts zu sehen. Vielleicht sollte man das Spektakel achselzuckend zur Kenntnis nehmen und sich den wirklichen Problemen widmen.« https://m.faz.net/aktuell/politik/inland/die-corona-demos-in-berlin-zeigten-keine-schoenen-bilder-16929142.html

Passend dazu wurde endlich ein Koch verhaftet.

#Gedanken #wbg #w2035 #August