Kein Filter für rechts

Mit Bildern und vielen Beispielen zeigt die Recherche von Correctiv, wie es auf Instagram abseits des Mainstreams zugeht. Oder ist das, was von so vielen ge-liked und geteilt wird, schon der Mainstream? Ich weiß es nicht, ich habe keinen Instagram-Account. Bzw. auf den, den ich mal hatte, kann ich nicht mehr zugreifen.

Die verschiedenen Gruppen der rechten Szene vermischen und überlappen sich auf Instagram, wie unsere Daten zeigen. Sie nutzen ähnliche Hashtags, und können ihre politischen Inhalte leicht tarnen. Nutzer können auf rechtsextreme Profile geraten, ohne es zu merken. So kann Instagram zu einer Radikalisierung beitragen.

Und weil das alles nicht so offensichtlich ist, zumindest auf den ersten Blick, scheinen da sehr viele drauf hereinzufallen.

Sascha Lobo dazu im Spiegel:

Landschaftsromantik und enorm blonde Familien: So inszenieren sich Rechte im wichtigsten sozialen Netz der Millennials. Im Subtext geht es schnell um vermeintlich legitime rassistische Gewalt.

Schöne bunte Bilder und wenig aber sehr subtiler Text

und weiter unten schreibt er:

Instagram hat den größten Einfluss auf das Leben junger Menschen zwischen 20 und 35 in der westlichen Welt, größer als Facebook, Twitter, TikTok (noch) und als das Fernsehen ohnehin.

Nun ja, verwunderlich ist das nicht. Für viele sind Bilder halt einfacher, bzw. besser als Text. Ist ja auch nicht so viel zu lesen und kurze Botschaften prägen sich besser ein.

#Linkpost #Correctiv #Spiegel #Rassismus