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Carstens Blog

Kategorie: Allgemein (Seite 144 von 150)

Keybase.io

Ich habe von einem netten Herren eine Einladung zu Keybase.io erhalten. Vielen Dank dafür! Doch was ist Keybase.io eigentlich?

Aufmerksam geworden bin ich, weil mehrere Leute auf App.net sich darüber unterhalten haben. Bei Keybase.io handelt es sich um einen Dienst, der euch zuverlässige Verschlüsselung und Signierung im Browser oder im Terminal erlaubt. Es ist ein offenes Verzeichnis für öffentliche Schlüssel mit einem tollen Client.

Der Sascha war also so freundlich und hat mir eine Einladung geschickt. Der Link in der Email führte mich zu oben sichtbarer Webseite. Sofort fällt gleich der Humor der Entwickler auf.

 

Nach der Anmeldung solltet ihr euer Profil so gut wie möglich mit Inhalt befüllen und einen Public-Key erzeugen. Man kann seinen Twitter und Github Account, so wie seine Webseite verifizieren. Das mit der Webseite hat leider nicht funktioniert, weil Ghost es nicht erlaubt, statische Seiten aus dem root-Verzeichnis zu veröffentlichen.

Aber das soll es soweit ersteinmal gewesen sein. Ich werde jetzt noch ein wenig mehr mit Keybase rumspielen.

Wer haftet wenn meine Daten gestohlen werden?

Der Datenklau nimmt überhand und ich gehe mal davon aus, dass diesen Datendiebstählen auch immer mehr Opfer der Internetkriminalität zum Opfer fallen. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig dramatisch, aber seien wir doch mal ehrlich: Hat es in der Vergangenheit nicht genügend Fälle gegeben, bei dem ein Email Konto als Einfallstor genutzt wurde?

Dazu kommt, dass viele Nutzer für verschiedene Online-Dienste das gleiche Passwort verwenden. Oder aber, es wird ein sehr schwaches Passwort verwendet. Was aber passiert, wenn der Nutzer ein wirklich gutes Passwort verwendet hat, der Online-Dienst aber schlampig damit umgeht und sich Millionen Daten klauen lässt? Wer kommt dann für den eventuell auftretenden Schaden auf? Sollten die Dienste Anbieter mehr in die Pflicht genommen werden? Ich finde ja! Denn wenn nachgewiesen werden kann, dass der Anbieter die Daten unzureichend sicher abgelegt und verwaltet hat, sollte dieser auch entsprechend dafür herangezogen werden.

Doch, was ist, wenn der Nutzer ein schwaches Passwort verwendet hat? Passwörter wie „123456“, „passsword“ oder „qwerty“ sind ja sehr beliebt, aber sehr unsicher. Haftet dann ausschließlich der Nutzer, wenn die Daten gestohlen werden? Oder trifft ihn eine Teilschuld? Ich finde nicht. Auch wenn das gewählte Passwort noch so schwach sein sollte, sind die Daten nicht dem Nutzer, sondern dem Anbieter gestohlen worden. Ist der Computer des Nutzers allerdings mit einem Virus infiziert, dann sieht es schlecht aus. Hier ist der Nutzer dann selbst verantwortlich und muss wohl für alle Schäden selber aufkommen.

Allerdings wird es schwierig werden, herauszufinden, wem die Daten gestohlen wurden. Sind diese Daten direkt beim Email-Provider gestohlen worden oder sind es die Bot-Netze, die Daten beim Nutzer ausspähen? Wir wissen es nicht. Solange sich das BSI nicht zu dem Fall äußert, kann man nur spekulieren. Sicher ist nur, dass wir noch mehr aufpassen müssen, auf welchen Link wir klicken, was wir herunterladen und installieren, dass wir immer sichere Kennwörter verwenden und vielleicht mehr als nur ein Email Konto besitzen.

Lehrgang: Schießausbilder

Heute war Tag 2 des Lehrgangs zum Schießausbilder. Es ist toll, im Vergleich zu meinem Büro, mal draußen an der frischen Luft zu sein. Es war ein interessanter Tag auf der Schießbahn und es hat sich gezeigt, dass vieles nicht mehr so ist, wie es mal in der Grundausbildung gelehrt wurde.

Das neue Schießausbilungskonzept, kurz „neues SAK“, bringt viele neue und interessante Übungen und Konzepte mit sich. Die Verantwortung des Einzelnen wird größer und der Umgang mit Waffen und Munition muss penibel geübt werden. Sicherheit geht natürlich vor. Damit ihr einen Einblick bekommt, was wir da so machen, gibt es auch ein Video der Bundeswehr:

Morgen geht es weiter, denn nur Übung macht den Meister!

Belkin Thunderbolt Express Dock

Seit heute bin ich stolzer Besitzer eines Belkin Thunderbold Express Dock. Ich habe einfach zu viele externe Geräte auf meinem Schreibtisch, dass ich immmer hin- und hergesteckt habe. Das kann, wenn man Daten über diversen USB Sticks verteilen und publizieren will, kann schön ätzend sein. Also habe ich nach einer Lösung geguckt, bei dem ich die Anschlüsse am MacBook Air befreien kann. Und da bin ich auf das Belkin Thunderbolt Express Dock gestoßen.

Nicht lange gefackelt und direkt bestellt, war es auch schon am nächsten Tag da. Ich muss sagen, edel verpackt. Belkin hat es geschafft, Apple nach zu eifern in Verpackung und Design. In einer großen Box (siehe Bild oben) wird es geliefert. Dabei ist das Dock selbst nur knapp 3cm hoch.

Von Oben betrachtet findet man folgende Anschlüsse vor:

  • Strom
  • 3x USB 3.0 (max. 2,5 GBit/s)
  • 3,5mm Klinkeneingang (Mic)
  • 3,5mm Klingenausgang (Kopfhörer)
  • Thunderbolt
  • Thunderbolt
  • Firewire 800
  • Gigabit-Ethernet

und damit bin ich alle meine Anschlusssorgen los. Ich habe nur noch 2 Kabel auf dem Schreibtisch „rumfliegen“. Das Thunderbolt-Kabel und das Stromkabel vom MacBook Air. Vorher hatte ich den Thunderbolt-auf-DVI-Adapter, die USB-Maus, das USB Mikrofon und Lautsprecher am Kopfhörerausgang angeschlossen. Wollte ich nun meine beiden Firewire 800 Festplatte betreiben, musste ich auf den zweiten Monitor verzichten. Und jeder wird mir Beipflichten, beim Dateien schupsen, braucht es nun mal Bildschirmplatz für die vielen Finderfenster. Tja, und wenn ich dann noch einen USB Stick hatte, dann musste Maus oder Mikro raus. Alles irgendwie doof, doch jetzt hat sich das erledigt.

Das sich der Kabelsalat erledigt hat, merkt man an der Temperatur des Thunderbolt-Stecker. Da geht ordentlich was an Daten durch und die Elektronik muss ganze Arbeit leisten. Nach der ersten Stunde ist der Stecker sehr warm. Auch das MacBook Air hat sich deutlich auf der rechten Seite erwärmt.

Sehr intelligent gelöst ist die Kabelführung. Das Dock hat auf der Unterseite eine Nut die mit einer Gummilippe versehen ist. Dort kann das vom Rechner kommende Thunderbolt-Kabel hindurchgeführt werden und auf die passende Länge hinausgezogen werden. Einfach genial. man sollte allerdings nicht vergessen, ein zusätzliches Thunderbolt-Kabel (Amazon) zu bestellen. Dieses wird nicht mitgeliefert.

Eines ist allerdings nicht so toll. Trotz aller Funktionalitäten und Anschlussmöglichkeiten ist es ziemlich teuer. Das Belkin Thunderbolt Express Dock hat mich satte 185 Euro gekostet (Amazon). Allerdings bin ich mehr als zufrieden damit.

Die einzige wirkliche Alternative wäre das Matrox DS1 gewesen. Auch wenn es DS1 HDMI bietet, hat es nicht so viele Anschlüsse wie das Belkin TED und ist mit 215,- Euro sogar etwas teuerer.

Der Kabelsalat hat endlich ein Ende und wie man sehen kann, ich habe endlich wieder Platz auf dem Schreibtisch!

IronBloggerADN

Seit Anfang Januar bin ich mit dabei. Die IronBloggerADN sind ein loser Zusammenschluss von Blogger aus dem App.net-Netzwerk. Die Mission der IronBlogger ist es, mindestens einen Blogpost pro Woche zu veröffentlichen. Schafft man es nicht, so zahlt man freiwillig einen Betrag von 5 Euro in die Gemeinschaftskasse. Das angesparte Geld wird dann entweder bei einem „Trinkgelage“ verbraucht oder an einen Verein/Einrichtung gespendet.

Warum ich mitmache? Ganz einfach! Ich halte das für eine gute Sache und zwinge mich selbst ein wenig dazu, mehr zu schreiben. Über Dinge und Themen über die ich früher nicht geschrieben hätte. Meine ersten Projekte waren sehr Apple lastig. Jetzt, hier mit diesem Blog, möchte ich eigentlich über alle das schreiben, was mir Spaß macht. Und so soll es auch sein, ganz der Devise nach: Mehr bloggen!

Der andere Grund ist, dass ich so viele gute Artikel gelesen habe, die ich sonst vielleicht verpasst hätte. Daher kann ich jedem nur raten, abonniert den IronBloggerADN Broadcast Channel und folgt mir und den Anderen auf App.net!

Danke für die Aufmerksamkeit.

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