Spotify ist komisch

weil ich in meinem Familien-Account keine Adresse ändern kann. Ich soll ein neues Konto eröffnen und dort dann ein Familien Premium Account abschließen. Danach dann alle anderen Konten wieder einladen und hinzufügen. Wie bescheuert ist das eigentlich? Und warum hat man an Silvester nichts besseres zu tun?

Auch kann ich nicht einsehen, welche Adresse ich dort überhaupt mal angegeben habe. Wenn überhaupt ich mal eine Adresse irgendwo angegeben habe.
Update: Beim Upgrade auf Family-Premium muss man seine Adresse angeben. Und nur dort, und nirgends anders. Lässt sich nicht ändern. Lässt sich nicht einsehen. Total bescheuert!

Was auch sehr seltsam ist, ist die Tatsache, dass ich niemanden mehr einladen kann. Alle Versuche jemanden zu diesem Familien Account hinzuzufügen, schlagen fehl. Da ich via PayPal bezahle, habe ich dort alle hinterlegten Adressen probiert. Funktioniert aber auch nicht.

Ich habe jetzt mal ein neues Konto angelegt und dann das Angebot für 0,99 Euro genutzt. Mal schauen was ich nun bei dem Upgrade angeben kann. Wenn ich das so nutzen kann, dann werde ich den alten Account halt löschen und den neuen verwenden müssen. Was ziemlich – und da muss ich mich einfach noch mal wiederholen – beknackt ist!

Unterbau für Waschmaschine und Trockner

Bald ist es soweit und wir ziehen in unser neues Heim. Dort wird die Waschmaschine und der Trockner allerdings auf dem Dachboden untergebracht. Damit die beiden Geräte nicht direkt auf dem Boden stehen, habe ich im Internet ein wenig geschaut und mir Ideen für einen Unterbau geholt.

TinkerCAD Unterbau Entwurf

Aus den Idee habe ich nun folgendes Modell erstellt. Die beiden Rahmen werden aus 45mm Holz gefertigt und bekommen je eine 18mm starke OSB Platte drauf. Die unter Platte bekommt ein paar Löcher für die 6 Stempel die 80x80mm stark sind und für das Gewicht von Waschmaschine und Trockner reichen. Die Stempel sind so angeordnet, dass die Waschmaschine direkt auf ihnen steht.

Unter die Waschmaschine kommt dann noch die Gummimatte die wir jetzt eh schon drunter liegen haben. Diese wird entweder mit ein paar Schrauben auf der Platte befestigt, oder es wird noch ein kleiner Rahmen befestigt.

Es gibt viel zu tun im neuen Jahr!

Wieviel Internet ist noch echt?

Das fragt sich Max Read vom New York Magazin.

How Much of the Internet Is Fake? Turns Out, a Lot of It, Actually.

Ein langer Text der sich auch mit Hilfe des Übersetzers deepl.com noch gut lesen lässt.

Es geht um Bots die Videos gucken die wiederum von Bots aus zufälligen Bildern generiert werden. Es geht um Fake News die  automatisiert auf generierten Seiten stehen und den Traffic umleiten um noch mehr Werbung anzuzeigen. Aber der Mensch als Leser spielt hier nur noch eine untergeordnete Rolle.

Years of metrics-driven growth, lucrative manipulative systems, and unregulated platform marketplaces, have created an environment where it makes more sense to be fake online — to be disingenuous and cynical, to lie and cheat, to misrepresent and distort — than it does to be real.

Können wir uns überhaupt noch auf normalem Level unterhalten? Gibt es noch die ehrliche Berichterstattung und die gewollte Kommunikation? Oder besteht einfach alles nur aus großen, knalligen Überschriften?

Google Mitarbeiter haben Angst, dass die Automatismen die heutzutage Bots erkennen, irgendwann das Verhalten der Bots für normal befinden und den Menschen aussperren.

Wir brauchen mehr ehrliche Nachrichten! Doch das ist wohl leichter gesagt als getan, solange die FakeIndustrie 2.0 weiterhin eine goldene Nase verdient.

Nichts zu verbergen?

Ein bunter Strauß von Erwiderungen auf einen gefährlichen Aberglauben.

Wer Sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Überwachung beschäftigt, hört eine Erwiderung wieder und wieder. So unreflektiert sie ist, so hartnäckig hält sie sich. Und ich habe wirklich die Nase voll von dem Satz. Denn das Sprichwort „Ich habe nichts zu verbergen“ ist vieles, nur nicht zutreffend: 

Ich empfinde diesen Spruch als ziemlich unlogisch und habe Dir deshalb mal die 10 Punkte aus dem Flyer von digitalcourage aufgeschrieben.


  1. Es ist falsch: Oder warum machen Sie die Klotür hinter sich zu?
  2. Es ist dumm: Denn es missachtet den Zusammenhang zwischen Freiheit, Geheimnissen und Machtverhältnissen: Jemand,der alles über uns weiß, kann uns leicht erpressen.
  3. Es ist rückwärtsgewandt: Was heute gesellschaftlich akzeptiert ist, könnte Sie schon morgen in Schwierigkeiten bringen. Oder hätten Sie vor 20 Jahren gedacht, dass Ihre Krankenkasse Ihre Beiträge mal von Ihren Ernährungsgewohnheiten abhängig machen könnte?
  4. Es ist geschichtsvergessen: Denn es lässt die Folgen radikaler Regierungswechsel außer Acht. Die deutsche Geschichte zeigt, dass gesammelte Informationen über die Bevölkerung in den Händen von radikalen Regimen ein erschreckendes Missbrauchspotential entfalten
  5. Es ist unlogisch: Es impliziert: Wenn Sie etwas zu verbergen haben, haben Sie etwas Falsches getan, was Sie jetzt verheimlichen müssen. Das ist ein weit verbreiteter logischer Fehlschluss (Inversionsfehler): Auch wenn kriminelle Machenschaften im Verborgenen stattfinden, bedeutet das noch lange nicht, dass alles, was verborgen bleibt, auch kriminell ist.
  6. Es stigmatisiert: Denn es vermittelt, dass Sie sich einer Norm unterwerfen müssen, um toleriert zu werden. Wer „komische“ Sachen im Bett macht, Haschisch raucht oder eine Liebesaffäre hat, wird in einen Topf mit Kriminellen geworfen.
  7. Es ist unsolidarisch: Je mehr Menschen glauben, dass sie nichts zu verbergen hätten, desto verdächtiger wird es, überhaupt Geheimnisse zu haben.
  8. Es ist naiv: Eine einzelne Information wie z. B. Ihr Geburtsdatum oder Ihr Hobby mag harmlos sein. Aber aus vielen solchen Daten konstruieren Unternehmen zu Werbezwecken heute schon Profile, um Ihr Verhalten vorauszusagen und zu manipulieren. Das Missbrauchspotential (z.B. für Heiratsschwindler, Stalkerinnen oder sexuelle Gewalttäter) wird maßlos unterschätzt.
  9. Es verhindert Widerstand: Wer sein ganzes Leben offenlegt und sich damit erpressbar und manipulierbar macht, wird es später schwer haben, sich gegen undemokratische oder unmenschliche Autoritäten zu wehren.
  10. Es ist ignorant: Geheimnisse — das wissen nicht nur Jugendliche in der Pubertät — sind entscheidend für unsere Identitätsfindung. Gerade, um den vielen unterschiedlichen Rollen im Alltag gerecht zu werden, müssen wir selbst entscheiden, wer was über uns erfährt. Oder wollen Sie, dass Ihr Chef weiß, dass Sie wegen einer Pilzinfektion zum Arzt mussten? 

Es lohnt sich wirklich digitalcourage zu unterstützen. Auch ich bin seit knapp einem halben Jahr Mitglied im Verein digitalcourage. Ich finde Datenschutz wichtig und richtig. Wenn auch Du etwas zu verbergen hast, dann werde doch auch Mitglied.