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Bonpflicht

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Heute ist der erste Werktag mit der neu eingeführten Bonpflicht. Nun muss jeder, aber auch wirklich jeder einen Bon austellen. Ja auch der Bäcker, der euch ein Schokobrötchen oder Plunderteilchen verkauft hat. Ob das nun sinnvoll ist oder nicht, darüber streiten viele. Aber seien wir doch mal ehrlich: wer nimmt wirklich jeder Bon mit, vorallem für ein Brötchen oder einen Becher Kaffee? Wohl die wenigstens.

Ich halte das ja auch für eine Papierverschwendung. Jeder der einen Bon haben möchte, kann ja danach fragen oder einen bekommen wenn er einen will. Aber pauschal braucht mir niemand einen Kassenbon aushändigen.

Doch was machen wir mit den Bons denn nun? Heften wir sie nach Datum ab, oder doch lieber nach Kategorie oder Summe? Vielleicht auch nach Nummer. Das wird dann lustig, wenn der Finanzbeamte der sie kontrollieren muss, erst wieder sortieren darf. Vielleicht sollten wir die Bons aber auch sammeln und dem Finanzamt per Post schicken. Porto bezahlt der Empfänger!

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Ein Kommentar

  1. Ich persönlich sammle alle diese Bons, Da sie auf Thermopapier gedruckt werden, sind sie nämlich Sondermüll. Und was macht man mit Sondermüll, mit dem man normalerweise nicht in Kontakt gekommen wäre, wenn nicht irgendein Minister auf die Idee gekommen wäre, dass Bäckereien schwarz Bäckereierzeignisse verkaufen, son ganz ohne Bonsystem? Richtig man entsorgt sie fachgeracht am Ende eines Jahres in den Briefkasten des zuständigen Finanzamtes mit dem simplen Hinweis auf das „Verursacherprinzip“ in Verbindung mit der geltenden Sondermüllverordnung.

    Würde die Politik genauso viel Energie darauf verwenden echte Steuerschlupflöcher zu schliessen, Lobbyarbeit in enge Grenzen zu setzen und Hinzuverdienste für Politiker zu unterbinden und in allem für Transparanz zu sorgen, wäre einiges viel besser. Ach ja – die Steuerverschwendungen von BER, Maut, S21 und Elbphilharmonie fällt mir gerade noch ein.

    Wir sehen hier also – es gibt eigentlich kaum Wichtigeres als die Bonpflicht in Bäckereien.

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