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Versicherungen – ohne geht es nicht und mit irgendwie auch nicht so richtig

2 Kommentare
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Für das eigene KFZ und das der Frau muss eine neue Versicherung her. Und als Deutscher in Belgien gibt es leider nur zwei Gesellschaften die versichern. Versicherung A ist viel zu teuer und Versicherung H bietet zu einem fairen Preis gute Konditionen. Also entschiede Mann sich für Versicherung H und informierte die noch zuständige Gesellschaft L über den Wechsel.

Und weil das jetzt viel zu lang werden würde, eine kleine Aufzählung der Ereignisse:

  • 09.2017 VG L informiert über den Wechsel
  • 10.2017 VG H kann nicht alle SF Jahre übernehmen
  • 10.2017 Tausch der SF Klasse bei der VG L von meine KFZ auf das eines Familienmitgliedes.
  • 10.2017 Ummeldung des KFZ und Wechsel der VG für KFZ A und KFZ B
  • 02.2018 Verkauf KFZ und Neuanschaffung (KFZ B)
  • 02.2018 Ummeldung der Versicherung auf das neue KFZ
  • 4 Monate später fällt auf, dass die Übertragung der SF Klasse nicht funktioniert hat. „Man könne die SF Klasse auf Grund von fehlenden Informationen nicht übertragen“
  • 06.2018 Erneute Übermittlung aller vorhandenen Daten an die VG H
  • 10.2018 Mitteilung an die VG H das man ab 01.2019 in den Niederlanden wohnt
  • 10.2018 Kündigung bei der VG H da diese nicht in der NL versichern
  • 10.2018 Antrag bei der vorherigen VG L
  • 12.2018 Mitteilung über die Tatsache, dass immer noch nicht die SF Klasse von der VG L and die VG H übertragen werden konnte.
  • 02.01.2019 Abbuchung der Versicherungsbeiträge (410 Euro und 450 Euro) von der VG H für KFZ A und KFZ B
  • 03.01.2019 Rückbuchung für KFZ B (410 Euro) auf Grund von Kündigung
  • 1. Woche 02.2019 erneute Abbuchung (ca. 250 Euro) von der VG H für KFZ B
  • 1. Woche 02.2019 Rückfrage zu erneuten Abbuchung: „SF Klasse konnte immer noch nicht übertragen werden, daher wurde die Versicherung nachberechnet.“
  • 2. Woche 02.2019 Abbuchung über 700 Euro für Versicherung von KFZ B – entspricht der Summe der beiden vorhergehdnen Abbuchungen.
  • 2. Wochen 02.2019 Antwort zur erneuten Abbuchung: „Hierbei müsse es sich um einen EDV Fehler handeln. Rückzahlung sei angewiesen!“
  • 1. Woche 03.2019 nach 3 Wochen warten auf Zahlungseingang der VG H, Einzugsermächtigung entzogen und alle Zahlungen storniert
  • 2. Woche 03.2019 automatisierters Schreiben erhalten mit der Bitte um Zahlung der Versicheungsbeiträge da sonst der Versicherungsschutz erlöschen würde – ist ja nicht so, dass Manne zum 01.01.2019 gekündigt hätte

Nach erneuter Rücksprache mit beiden VG’en scheint irgendwie noch immer keine Klärung des Sachverhaltes in Sicht zu sein. Die VG H versucht die SFK anzufordern, was aber von der VG L nicht bestätigt wird. Aus welchen Gründen auch immer. Anscheinend hat dieses hin und her mit dem Wechsel der SFK der beiden Fahrzeuge und dem anschließenden Ummelden auf mich und dem dann anschließenden Wechsel der Versicherung für so viel Verwirrung gesorgt, dass da kein Computer mehr durchsteigen kann.

Was mich halt wundert ist diese unflexibilität der VG’en. Alle Sachbearbeiter wissen um den Sachverhalt bescheid. Alle Sachbearbeiter wissen, was Sache ist und wann was von wo nach wo umgeschoben wurde um das bestmögliche für den Kunden herauszuholen. Was aber im Endeffekt für den Kunden – mich – bedeutet, dass ich wohl im nachinein über 700 Euro nachzahlen darf. Und das nur, weil irgendwo alle Menschen bescheit wissen, aber der Computer „Nein“ sagt! Traurig.

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2 Kommentare

  1. >>Was mich halt wundert ist diese unflexibilität der VG’en<<

    Nicht böse gemeint, aber kommst Du nicht aus DER Verwaltungsrepublik und solltest das längst kennen?

    Ich musste binnnen 4-Wochen-Frist das Erbe meines Vaters ausschlagen (09.12.18) und der Erbnachfolger mein Sohn, dessen Änschrift ich verpflichtet war mitteilen, hat am 19.03.19 noch immer keine Post vom Nachlassgericht erhalten. Ist das normal. Ja. Kennt man das auch von (fast) jedem anderen Dienstleister (privat und staatlich)? Aber natürlich. Regt uns das in irgendeiner Art und Weise auf. Selbstverständlich. Ändert das was? Nein.

    Mein neuer Stromdienstleister hat mir an Telefon erklärt, dass er als Dienstleister und Arbeitgeber niemanden hetzt, aber auch nicht gehetzt werden will. Daher warte ich seit sieben Wochen auf die Vertragsdokumente und die Abbuchung der fälligen Abschlagszahlungen. Vor drei Wochen schrieb man mir, dass man an der Sache dran sei – jetzt leg ich das Geld eben auf die Seite bis es jemand haben will. Und so weiter und so fort …

  2. Hi Day,
    es ist nur sehr schade, dass man das irgendwie nicht gelöst bekommt. Und das seit über einem Jahr. Und da habe ich so langsam kein Verständnis mehr für.

    Vor allem wenn dann so Antworten kommen wie „es gibt Vorschriften, an die wir und die **** sich halten müssen. Wir können hier nicht irgendwas in einer Konferenz entscheiden, was aus 2017 ist.“ Ist ja verständlich, dass das nicht geht. Aber das Problem besteht nicht erst seit gestern. Und da sich die VG nur alle 6 Monate gemeldet hat, geht man davon aus, dass die Sache nach übermittlung der Daten, erledigt ist. Was ja leider nicht war.

    Und das mit den Versorger ist auch ein Proplem, steht aber in einem anderen Buch :-)

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