Bild von Vorwerk Temial

Temial von Vorwerk

Vorwerk hatte es angekündigt und heute ist es offiziell: Vorwerk hat nun auch einen Teezubereiter namens Temial im Angebot. Und das für schlappe 599,- Euro im Startetest. Das Temial-Starterset mit Grundgerät, Wasserfilterkartusche, Entkalker und etwas Zubehör gibt es mit viel Technik drin. Und eben diese soll die traditionelle Zubereitung in einem modernen Gewand erledigen. Es gibt keine Pads oder Beutel, sondern Vorwerk bietet klassisch „losen“ Tee an. So eine 10er-Box des speziellen Temial-Tees kostet dann aber auch gleich zwischen 6 und 12 Euro, je nach Sorte. Vorstellen kann man den Temial aber erst ab dem 01. Juni 2018. Im Sommer wird dann ausgeliefert.

Es gibt auch eine App die, anhand von Profilen die Analyse des eigenen Trinkverhaltens vornehmen kann und weitere spannende Informationen zum Sortiment und rund um die Teewelt anbietet. Auch kann man den Temial damit fernsteuern, um Tee zuzubereiten wann und wo man will. Und selbst Alexa von Amazon ist mir an Board (Punkt 8 im Datenschutz). Ohne gescheite Vorbereitungen wie Wasser, Tee einfüllen und eine Kanne unterstellen, geht es doch sowieso nicht. Da bringt diese ganze Fernbedienungsfunktion irgendwie nichts. Aber das wird sich zeigen. Ich bin auf Reviews gespannt.

Da meine wir zwar auch einen TM5 besitzen, und das schon seit dem ersten Tag, bin ich hier jedoch ziemlich skeptisch. Erstens sind wir keine Tee-Trinker und für 600 Euro kann ich mir sehr viele Teebeutel kaufen. Und wenn ich mal losen Tee trinken will, habe ich immer noch meinen IngenuiTea den ich auf die Tasse setzen kann.

Ich freue mich aber jetzt schon auf die vielen Youtube-Videos in denen der Temial ausgiebig getestet wird. Ob es dann irgendwann so ein Gerät in unseren Haushalt schafft? Ich weis es nicht. Aber man kann ja mal zum Herbst hin, wenn die ersten Geräte in den Haushalten ihre ersten Tee-Sessions hinter sich haben, auf eBay nach gebrauchten Temial Ausschau halten. Vielleicht kann man ja ein Schnäppchen machen.

Bild von Vorwerk Temial

8 Kommentare

  1. Mein Teeautomat heißt Wasserkocher und funktioniert leider nicht vollautomatisch. Dafür hat er nur 30€ gekostet und der Tee ist mit ca. 80 Cent pro Packung auch angenehm günstig.

    • Ich stimme dir in soweit zu, dass der Wasserkocher gut ist. Aber Tee die im 20ger oder 40ger Pack 0,80 Euro kosten, schmeckt mir nicht. Da darf es ruhig wie Kaffee sein, so 0,30-0,60 Euro pro Tasse ist schon drin.

      • Das darf dein Kapselautomat auch gerne dürfen. Nur ich möchte weniger Müll und weniger Abfall durch Kunststoff- oder Aluminiumkapseln produzieren. Und vielleicht ist das etwas blauäugig, aber ich habe ein gutes Gewissen dabei.

        Und nicht zu letzt spielt auch der Geschmack eine wichtige Rolle, wenn nicht sogar die Hauptrolle. Denn darauf kommt es bei Kaffee und Tee ja schließlich an. Den Geschmack!

      • Genau deshalb bin ich bei meinem Kapsel-Café und Starbux hängen geblieben. Anderen Café trinke ich seit Jahren nicht mehr, weil er mir nicht schmeckt. Tee brühe ich immer selbst – je nach Menge mit meinem Bodum Teebereiter oder der kleinen Tint von Maxwell & Williams.

        Wegen des Mülls habe ich kein schlechtes Gewissen (mehr) – solange die, denen man dafür Geld bezahlt, das Ganze nicht richtig entsorgen und dafür in aller Regel nicht zur Verantwortung gezogen werden und die Hersteller für das viele Geld das sie verdienen keine anderen Lösungen suchen müssen, weil sie keiner dazu zwingen kann, solange muss ich mir nicht überlegen, welche Art von Cafemaschine ich mir kaufe. Ich werde im nächsten Jahr 60 – habe Müll getrennt und/oder ihn vermieden, habe Strom gespart, habe (angeblich) umweltschonende Autos gefahren und was hat das genutzt? Nichs? Alles ist jedes Jahr schlimmer geworden – und jetzt ist für mich Schluss mit lustig.

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