Blog Adventskalender 2016 – 6. Söckchen: Weihnachtsgeschenke

Adventsblogkalender Söcken Nr. 6Das Jahr ist fast zu Ende und heute am 6. Dezember, an Nikolaus, ist mein Artikel an der Reihe. Vorab möchte ich mich aber ganz herzlich beim Alex von selbstexperiment.de (ehemals offenesblog.de) für die Mühen bedanken! Er hat es wieder einmal geschafft, 24  Blogger unter einen Weihnachtsbaum zusammen zu bringen.

Da du wahrscheinlich einen Artikel zum Nikolaus erwartet, muss ich dich leider enttäuschen. Aber nicht traurig sein, ich habe heute trotzdem ein paar tolle Sachen mitgebracht. Und zwar einen Tipp (oder Tipps), eine Bitte und eine Verlosung! Ja genau. Etwas zu gewinnen gibt es auch!

Weihnachtsgeschenke, denk noch mal drüber nach

Fangen wir mit der Bitte an: Verschenke bitte keine Technik die sich mit dem Internet verbindet und dich oder andere ausspioniert! Diese oft als Internet-Of-Things bezeichneten Geräte wollen zwar dein Leben leichter machen, doch eigentlich bist nur du das Produkt und wirst mehr oder weniger ausspioniert. Versuche dieses Jahr zu Weihnachten einfach mal keine Smartwatch, Smart-TV, Smart-Drohne, Smart-WebCam oder so zu verschenken. Nicht ohne Grund steht in einigen Bedienungsanleitungen von Fernsehern „Bitte führen sie keine privaten Gespräche vor dem TV Gerät“ mit drin. Smart-TVs mit Sprachsteuerung zeichnen alles auf um darauf zu reagieren. Und da sitzt kein Mensch am anderen Ende der Leitung, sondern ein System welches alle gesagten Worte analysiert und aufzeichnet.

Internet der Dinge einfach erklärt

Bei einem Klick wird das Video von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Das bedeutet nicht, dass du keine SmartWatch kaufen oder verschenken darfst! Ich möchte einfach nur darauf hinweisen, dass man sich vorher mit den Dingen ein wenig beschäftigen soll! Denn die Daten liegen alle nicht bei dir sondern irgendwo auf irgendwelchen Servern. Wenn du dich informiert hast, dann überleg doch einfach noch einmal, warum du jetzt genau dieses Teil haben willst, was sich da über das Internet steuern lässt und mit dem du zum Beispiel von unterwegs aus die Haustüre öffnen kannst.

Der Hintergrund ist auch schnell erklärt: Du kennst bestimmt die Nachrichten der vergangenen Wochen über die vielen Angriffe auf Router, Smartphones und DNS-Server. „Das Internet ist in Gefahr“ wurde da immer gesagt. Man muss sich nur mal die Meldungen und Artikel der letzten Wochen durchlesen. Da bekomme ich es wirklich mit der Angst zu tun und möchte eigentlich gar kein Gerät mehr einschalten. Wofür braucht es einen WiFi-Wasserkocher, der mit Leichtigkeit gehackt werden kann und das Passwort für’s WLAN frei in die Welt posaunt? Ein anderes Mal hat ein Ingenieur über 11 Stunden gebraucht, um endlich heißes Wasser zu kochen. In einem anderen Haus war es dafür eine ganze Weile ziemlich dunkel, weil sich genau zur Essenszeit die Lampen ein Firmware-Update gegönnt haben.

Wenn du mehr über diesen kuriosen Dinge lesen willst, die man eigentlich gar nicht kaufen mag, dann empfehle ich dir den Twitteraccount von Internet Of Shit. Dieser sammelt Tweets von gebeutelten Nutzern und von IoT-Geräten die lustig und teilweise auch sehr gefährlich sein können.

Nutze weniger WhatsApp oder lösche es ganz!

Die Internet-Of-Things sind aber nicht die einzigen Dinge die Daten über dich sammeln. Denn da gibt es noch ein Stück Software welches vor ein paar Wochen doch noch negativ aufgefallen ist, obwohl gesagt wurde, dass man das weitergeben der Daten eigentlich nie machen wollte!

Es gibt  ja wirklich noch andere Messenger außer WhatsApp da draußen. Wirklich! Threema, Signal, XMPP (Jabber) sind nur drei von vielen. Ich bin mir auch bewusst, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist und ich nicht alle überzeugen kann, zu wechseln. Aber mit dir kann ich ja anfangen und zusammen werden die die Welt befreien!  – Ja, ja ist ja gut. Hören wir auf mit dem großspurigen Geschwafel. Aber mal im Ernst: Nutze doch einfach mal kein WhatsApp. Du wirst feststellen, wie entspannt und ruhig das Leben plötzlich sein kann und wieviel man dann erledigen kann.

WhatsApp ist immer noch nicht gut. Kann ja sein, dass die Nachrichten mittlerweile verschlüsselt werden. Dennoch gehört WhatsApp zu Facebook und wenn du nicht der Weitergabe deiner Daten widersprochen hast – vielleicht übersehen – dann landen alle deine Kontakt bei Facebook. Und ich bin mir sicher, dass auch du jemanden kennst, der nicht will, dass seine Daten bei Facebook landen. Also ich kenne so Leute. #

Das Blog Beimnollar hat nochmal einen anderen interessanten Aspekt der Datenschutzänderung bei WhatsApp beschrieben, die deutlich macht, dass es sich hier nicht um eine kleine Änderung der Datenschutzbestimmungen handelt. (Quelle: netzpolitik.org)

Es gibt doch Alternativen (siehe oben). Gut, diese werden nicht von „allen“ genutzt, aber du kannst versuchen, dich ein wenig bewusster im Netz zu bewegen, nicht gleich alles mit allen zu teilen und dann einfach mal auf WhatsApp zu verzichten. Das ist wie mit den Internet-Of-Things-Geräten. Du musst dich halt schlau machen um zu wissen, was die Geräte und Dienste über dich sammeln und verbreiten. Danach kannst du immer noch entscheiden, ob du das benutzen willst – oder auch nicht!

Die Verlosung

Threema.ch

Doch kommen wir zum schönen Teil des Tages! Um die Welt ein wenig besser zu machen, verlose ich insgesamt 6 Lizenzen für Threema!  Dabei ist es egal, ob du ein iOS- oder Android-Gerät dein Eigen nennst. Um zu gewinnen musst du Lose sammeln und das funktioniert so:

  • ein Los bekommst du für einen Kommentar hier unter dem Beitrag. Im Kommentar bitte auch gleich den gewünschten Store nennen. Natürlich musst du den Code nicht für dich selber nutzen – kann ja sein, dass du Threema schon hast -du kannst ihn auch weiter verschenken, z.B. an Familie oder Freunde. Der Kommentar darf auch gern ein wenig länger sein :-)
  • je ein weiteres Los bekommst du durch einen Link auf diesen Beitrag in den sozialen Netzwerken. Teile den Beitrag auf Facebook, Twitter oder Google+ und schreibe dann den Link mit in den Kommentar. Der Link muss aber öffentlich erreichbar sein.
  • Bitte keine doppelten Kommentare. Nur der erste Kommentar mit eventuell vorhanden Links wird berücksichtig. Das bedeutet nicht, dass nicht auch ein zweites Mal kommentiert werden darf.
  • Codes kann ich leider nur für Android und iOS vergeben.

Hast du deinen Kommentar fertig und alle Links gesammelt, dann ab ins Kommentarfeld damit und abschicken. Name und E-Mail-Adresse nicht vergessen! Die Losnummern werde ich nachträglich zu den Kommentaren hinzufügen.

Die Verlosung läuft eine Woche bis zum 12. Dezember 08:00 Uhr. Anschließend wird sich die Glücksfee von random.org darum kümmern, dass die Lose gezogen werden! Der Gewinner oder die Gewinnerin wird dann am 12. hier erwähnt und per E-Mail benachrichtigt.

Ich wünsche dir und allen anderen viel Glück!


Und das soll es auch für heute erstmal wieder gewesen sein. Aber der Blog Adventskalender ist ja noch nicht vorbei. Wir sind erst bei Tag 6 von 24 und 18 tolle Beiträge fehlen noch. Wie es sich für eine Tradition gehört, musst Du jetzt selber herausfinden, bei wem es morgen weitergeht. Wird eine Katze dich mit ihren großen Kulleraugen aus dem siebten katzentatzen-Söckchen anstarren, es einen tollen Beitrag für die Frau in den Besten Jahren von Sabine geben, oder wird es einen spannenden neuen Weihnachtstrailer mit vielen Sieben auf GoFilmCity.de geben? Wer kann das schon beantworten. Morgen früh solltest du einfach wiederkommen und es selbst herausfinden! Viel Spaß dabei und spätestens bis zum 12. Dezember!

 

 

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