EuGH und die Links

Links sind wichtig, aber bitte nichts verlinken, was anderen Schaden zufügt. Naja, mit Schaden ist hier eher der finanzielle Schade gemeint, der dann entsteht, wenn geschützte Werke verlinkt werden und eine Gewinnabsicht dahin steht.

In seiner Entscheidung betont das Gericht die Bedeutung von Links für die Meinungsfreiheit und die Schwierigkeit, die Rechtmäßigkeit der Inhalte zu beurteilen. „Insbesondere für Einzelpersonen, die solche Links setzen wollen, kann es sich tatsächlich als schwierig erweisen, zu überprüfen, ob es sich um geschützte Werke handelt“, heißt es in einer Mitteilung des Gerichtes. Insofern seien Links, die ohne Gewinnerzielungsabsicht oder Kenntnis der Rechtswidrigkeit gesetzt werden, weiterhin zulässig. (via heise.de)

Da selbst Bannerwerbug, nur um den eigenen Blog kostendeckend zu betreiben, schon eine Gewinnerzielungsabsicht darsellt, wird es für die Abmahnindustrie wieder ein Spaß werden. Bestimmt werden Bilder öffentlich gemacht und nachträglich stellt sich dann urplötzlich heraus, dass es gar nicht erlaubt war, diese Bilder zu veroeffentlicht. Alle die es verlinkt haben bekommen dann Post. So schließt sich der Kreis. Die Frage die sich mir schlussendlich noch stellt ist: Wann und wie kann ich beweisen, dass ich keine Kentniss von der Rechtswidrigkeit eines Links hatte?

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