Blockaden bei Nichtregierungsorganisationen

Zwei NRO (siehe Überschrift) haben nun vorgeschlagen, man solle doch den illegalen Content der so im Internet verteilt, geteilt und benutzt wird, durch Blockaden im Betriebssystem aussperren.

Darunter findet sich auch die Möglichkeit zur Blockade der mutmaßlich illegalen Handlungen von Nutzern durch das eingesetzte Betriebssystem.

Ja geht’s noch? Das ist immerhin mein Rechner und mein PC und meine Hardware und Software. Wenn die Rechteverwerter ihren Kram einfach nicht auf die Reihe kriegen, muss man es halt verbieten.

Es ist bewiesen, dass die Nutzer gerne für Inhalte zahlen – sofern diese angeboten werden. Denn was man teilweise für Qualität bekommt ist echt unter mies. Da sind die „illegalen“ Inhalte bei weitem besser und angenehmer.

Da stellt sich mir zum Schluss einfach nur die Frage: Wenn jetzt alle irgendwann diese Blockaden eingebaut haben, wie testen denn die NROs dann ob es noch illegale Inhalte gibt? Und wer erstellt diese Black-List die dann auf dem Rechner liegt? Und wann und wie aktualisiert sich das? Bestimmt braucht man da wieder ein Benutzerkonto, damit man auch schön jeden direkt identifizieren kann.

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Blockaden bei Nichtregierungsorganisationen

  1. Daywalker sagt:

    Das geht nur durch Zugriff auf die Daten des (Fest-)Speichers und das wiederum öffnet alle Tütren. Kommt es wirklich soweit oder (Aluhut auf) ist es längst soweit, dann ist/wäre das der Zeitpunkt für ein Leben offline. Vorstellbar – gerade noch – durchführbar – nein.

    • Carsten sagt:

      Ich hoffe einfach mal, dass es nicht so weit kommt. Im Moment tendiere ich wirklich dazu, falls ich mir mal wieder einen neuen Laptop/Rechner zulegen sollte, den mit Linux auszustatten. Auch wenn ich echt ein Fan von Apple bin, geht mir das dann doch zu weit. Ich denke aber nicht, dass die Hersteller da mitmachen werden.

      • Daywalker sagt:

        Sicher nicht und sei es nur, weil für ein freies Betriebssystem keine Vermarktungsgebühr rauspringt. Ich dachte immer eines Tages würden kleine Books kommen, mit ner Knoppix-DVD im Laufwerk und USB, BT und WLAN an Bord. Ich fand das immer optimal für Viele und das gf. ohne jede Gefahr. Ich habe mich damals geirrt …

Kommentare sind geschlossen.