Gema verlangt Gebühren fürs Volkslieder-Singen

In einem kleinen Kaffee, weit, weit draußen, treffen sich Senioren auf eine Tasse Kaffee oder einen netten Schwatz. Regelmäßig wird doch auch gesungen. Das die GEMA da nicht still sitzen bleiben kann, ist doch jedem verständlich.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass die zum Teil dementen Damen mit ihrem Gesang Urheberrechte verletzten.

Die dementen Damen sollen nun 24,13 Euro nach „Tarifmerkmal  U-V II + II 2a“ bezahlen. Denn:

Auf die Schliche gekommen ist die Gema dem Seniorenkränzchen  durch die systematische Auswertung von Zeitungsmeldungen.  Nach Angaben von Gema-Sprecherin Gaby Schilcher werten Mitarbeiter des Vereins  täglich „Tausende solcher Meldungen“ aus.

Ich finde es eine bodenlose Frechheit und es zeigt mal wieder, dass hier weder mit Verstand noch mit Herz gehandelt wurde. Einfach nur erbärmlich, was sich die GEMA hier leistet!

Gefunden auf fefe.de.

 

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