Meine Meinung zum neuen Apple MacBook

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Gestern hat Apple mit ein neues MacBook vorgestellt. Kleiner, leichter und modernen sollte es werden und Apple hat es wiedereinmal geschafft! Es ist 12″ groß, wiegt nur noch 0,9kg und hat ein Retina-Display mit 2304×1440 Pixeln. Die Hauptplatine kommt nun ohne Lüfter aus und der Akku ist in Schichten konstruiert worden, um jeden Millimeter des Gehäuses auszunutzen. Neu ist auch, das Force-Trackpad mit drucksensitiver Platte. Außerdem gibt es das MacBook nun in den Farben Silber, Space Grau und Gold. Soweit so gut – doch worum es mir eigentlich geht, ist der neue USB-C-Anschluss. Denn dieser gefällt mir einfach nicht so richtig.

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Und nun gibt es nur noch diesen einen USB-C-Anschluss. Trotz der vielen kabellosen Verbindungsmöglichkeiten, ist man doch immer mal wieder auf einen Adapter angewiesen. Ich selbst habe ein MacBook Air und bin wirklich froh, dass ich zwei USB-Anschlüsse und einen Thunderbolt-Port habe. Damit kann ich vieles Abdecken. Beim neuen MacBook fehlt all dieses. Wenn ich jetzt einen Beamer anschließen will, dazu einen USB Stick verwenden möchte und das MacBook auch noch aufladen will, benöte ich einen der teurern Adapter. Der Adapter für VGA– und HDMI-Multiport-Adapter kostet jeweils 89 Euro. Das ist schon ganz schön happig. Ein USB-C auf USB-3-Adapter kostet die üblichen 19 Euro. Natürlich ist er modern und zukunftssicher, doch nur noch ein einziger Anschluss? Im 11″ MacBook Air hat es doch auch geklappt. Vielleicht gehöre ich aber auch zur falschen Zielgruppe.

Wenn ich mit meinem MacBook Air unterwegs bin, dann brauche ich immer mindestens einen USB Anschluss. Seit es für USB-Sticks oder für Speicherkarten-Adapter. Und ich bin sehr froh, dass ich ein MacBook mit MagSafe-Adapter besitze. Der MagSafe-Anschluss hat mich schon sehr oft vor einem Totalschaden bewahrt. „Plop“und er war draußen wenn jemand über das Kabel gestolpert ist. Klar versucht man es immer so zu legen, dass niemand stolpert, klappt aber nicht immer. Ich finde es sehr schade, dass der MagSafe nun weg ist. Persönlich sehe ich es als eines der größten Mankos am neuen MacBook. Mit dem einen USB-C-Anschluss wird man wohl sehr häufig zum Kabel-Jockey. Egal ob man AirDrop und WLAN zur Verfügung hat, größere Daten schaufelt man per USB-Stick einfach schneller.

Nichtsdestotrotz ist ein ultra-portables Gerät mit ordentlich Rechenpower und einem richtig guten Retina-Display. Ich hätte mir allerdings schon noch einen zweiten Anschluss gewünscht. Zwar sind die Multiport-Adapter schon O.K., wenn man einen zusätzlichen Monitor, einen herkömmlichen (noch handelsüblichen) USB-Stick benutzen und gleichzeitig das MacBook aufladen will, aber für meine Anwendungsfälle eher nicht so gut geeignet. Jetzt bleibt abzuwarten, wann die Hersteller USB-C-Sticks und Dockingstationen für Poweruser anbieten werden.

Allem in Allem ist es aber ein schönes neues MacBook bei dem Apple mal wieder bewiesen hat, dass sie allen anderen einen Schritt vorraus sind.

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