Emails richtig adressieren

Weihnachten ist vorbei, der Jahreswechsel steht quasi vor der Tür und weil mich gerade wieder eine Email erreichte, die mir das kalte Schauern über den Rücken treibt, will ich hier mal kurz eine Regeln aufschreiben, wie E-Mails zu versenden sind (Ich glaube ich mag so Schachtelsätze;-)).

Beim Versand von E-Mails an mehrere Empfänger gibt eigentlich nur eine einfache Regel zu beachten, denn viele Nutzer gehen einfach viel zu sorglos beim Versand von elektronischer Post um.

Die goldene Regel: Bei vielen Empfängern (vor allem dann, wenn diese sich vielleicht nicht persönlich kennen) immer die BCC-Adressierung verwenden! Schicke die E-Mail an dich selbst und alle anderen Empfänger werden in das BCC-Feld gesetzt. 

Und zwar empfinde ich es als eine Katastrophe wenn zu Weihnachten, zum Jahreswechsel und zu sonstigen Gelegenheiten diese Massen-E-Mails von Freunden und Bekannten eintreffen und sich dann im To:-Feld oder im CC:-Feld haufenweise E-Mail-Adressen befinden. Das ist falsch und die gehören da nicht hin!!! Ich möchte nicht, halt falsch, ich will nicht, dass meine Adresse an irgendwelche Wildfremden Menschen verteilt wird. Ich kenne die anderen Personen vielleicht gar nicht. Mit fremden E-Mail-Adressen sollte man immer so umgehen, wie man mit einer privaten Telefonnummer umgeht.

Denn man stelle sich nur mal vor, dass die gesendete E-Mail an ca. 50 Adressen geschickt wird. Somit landet meine Adresse bzw. eure Adresse in mindestens 49 Postfächern. Welchen Schutz und welches Betriebssystem diese anderenNutzer installiert haben (von einem guten Anti-Virenprogramm ganz zu schweigen) ist mir völlig unbekannt. Oft wissen diese Computernutzer nicht einmal, ob sie irgendwelche Untermieter auf der Festplatte haben oder nicht. Denn diese Trojaner fischen mit Vorliebe und großer Freude in den Adressbüchern der E-Mail-Programme. Wenn im Posteingang diese E-Mails mit vielen Adressaten auftauchen ist das eine richtig fette Beute für diese Trojaner.

FromToCcBCC-Who_sees_what

Grafik von Wikimedia

 

Und damit ihr auch wisst woher die Begriffe To, CC und BCC kommen, hier noch die Erklärungen dazu:

An:

Diese Adressierung ist die meistgenutzte Art eine Mail zu adressieren. Der Versand erfolgt an einen Empfänger wenn keine weiteren Angaben gemacht wurden. Werden aber weitere Empfänger unter ‚An‘ eingetragen, sehen sämtliche Empänger jeden anderen Empfänger ebenfalls.

Niemals für Massenmails verwenden!

CC:

Diese indirekte Art der Adressierung ist immer dann üblich, wenn die mail zusätzlich an weitere Empfänger geschickt wird. Sämtliche „CC:“-Empfänger sind beim eigentlichen „An:“-Empfänger sichtbar.

Nicht für Massenmails verwenden!

Antwortet der Empfänger durch einen Klick auf „Antwort“ (Replay) „an alle“ bewirkt, dass die Antwort auch an CC-Empfänger geschickt wird, diese wandern dann allerdings in die Zeile der direkten Adressaten.

CC bedeutet Carbon Copy und ist nach dem alten Kohlepapierdurchschlag benannt.

BCC:

Andere Mitemfänger sind nicht sichtbar !

Diese indirekte Adressierung bewirkt, dass die gesamte Liste der BCC-Einträge beim einzelnen Empfänger nicht sichtbar sind.

Die richtige Adressierung für Massenmails!

Eine Antwort „an alle“ schickt nur eine Antwort an den Absender und den direkten „An:“-Empfänger; alle BCCs werden nicht berücksichtigt und sind vom Empfänger nicht nachvollziehbar.

BCC bedeutet Blind Carbon Copy.

So, nun wisst ihr, wie man E-Mails richtig adressiert und wie man die Felder To, CC und BCC zu verwenden hat.

Und wenn ihr es weitersagen wollt, dann schickt doch einfach diesen Link an die vielen unverbesserlichen Adressenverteiler.

http://blog.zn80.net/2014/12/31/emails-richtig-adressieren

Aber bitte per BCC 🙂

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.