Banana Pi

Banana PiEigentlich wollte ich mir einen Raspberry Pi bestellen, da ich allerdings kein Media Center benötige sondern ein Streaming Server, habe ich mich für den Banana Pi entschieden. Zum einen hat der Banana Pi mehr Dampf unter der Haube und man kann eine 2,5 Zoll Festplatte per SATA II anschließen. Damit eignet sich der Banana Pi als (fast) perfekter Einplatinencomputer für kleine Projekte.

Nach eifriger Recherche, habe ich mich dann für ein Bundle bei Amazon entschieden. Für ca 70 Euro bekommt ein Netzteil (5V, 2000mAh), eine 4GB SD Karte, ein HDMI Kabel, ein USB W-LAN Adapter und ein transparentes Gehäuse. Nach dem Auspacken war ich angenehm überrascht, denn das Gehäuse war schon mit den Banana Pi zusammengebaut und auf der SD Karte war eine angepasste Raspbian-Version installiert. Ich habe also nur noch HDMI Kabel, Tastatur, Maus, Netzwerkkabel und Strom anschließen müssen um sofort loszulegen.

Der Banana Pi mit der Raspbian Version braucht keine 30 Sekunden bis die LXDE Oberfläche geladen ist. Die angeschlossene Hardware wurd einwandfrei erkannt und der Browser Midori lässt sich gut und einigermaßen flüssig bedienen. Der VLC war ebenfalls schnell installiert und ein 720p MP4 von einem USB Stick lies sich ohne Probleme abspielen. Musik in Form von MP3-Dateien wurde auch ohne nennenswerte Verzögerung abgesipelt. Was nicht so gut funktioniert hat, war das Springen in Videos und Musik Dateien. Hier musste ich teilweise bis zu 10 Sekunden warten bevor das Video wieder abgespielt wurde und bei Musikdateien gab es unschöne und laute Verzerrungen bevor das Lied weiter abgespielt wurde. Mit ein wenig Optimierung und einem besseren USB-Stick funktioniert das bestimmt auch besser.

lemaker-images

Bevor ich jedoch das Projekt NAS-Streaming Server angehe, will ich mich noch ein wenig mit dem Banana Pi beschaeftigen und verschiedenen Distributionen ausprobieren. Auf der Seite von LeMaker.org gibt es viele verschiedene Images zur freien Verfügung. ArchLinux interessiert mich sehr und auch die Möglichkeit ein Android 4.2 oder 4.4 zu installieren, sind schon sehr verlockend.

 

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