Apple Keynote 2014 – Zusammenfassung

Die Apple Keynote ist vorbei und es gibt viele coole Sachen die bald erscheinen. iOS 8 und OS X 10.10 Yosemite kommen im Herbst. Für OS X gibt es im Sommer eine öffentliche Beta an der alle, auch Nicht-Entwickler, teilnehmen können. Wir haben einen Live-Ticker mit Infos gefüllt und hier jetzt die Zusammenfassung aus meiner Sicht:

(Ich habe gekürzt, weil der Artikel doch sehr lang geworden ist)

Angefangen haben wir mit einer Umfrage auf was sich die Hörer am meisten freuen

Hörer Abstimmung vor der Keynote

Viele freuen sich auf ein iOS 8, was auch zu erwarten ist, denn die Bilder vom Aufbau ließen da einiges erahnen. Nach dem sich der Saal dann mit eifrigen Entwickler gefüllt hat, ging es pünktlich um 19:00 Uhr mit dem Intro-Video los.

Intro Video: Apps We Can’t Live Without

Hier haben viele Menschen rund um den Globus ihre Lieblingsapps aufgezählt und die, ohne die sie nicht mehr leben könnten. Mit dabei waren Maler, Zeichner, Fotografen, Segler, Menschen mit Behinderungen und Protesen, Sportler, Musiker und viele Andere. Der Leitspruch der WWDC „Write the code. Change the World.“ ist wirklich gut und spiegelt sich im Video wieder.

Tim Cook on Stage

Tim Cook und die Zahlen

Nach dem Intro kommt Tim Cook auf die Bühne und berichtet von aktuellen Verkäufen und den Zahlen. Ohne die Zahlen wäre eine Keynote auch keine richtige Keynote. Und es ist die 25te Keynote mit über 5000 Entwicklern aus über 69 Ländern. Der Jüngste soll nur 13 Jahre alt sein. Mac OS X ist auf über 40 Milionen Rechner installiert und hat damit die schnellste Verbreitung irgendeines Betriebssystems. Über 51 Prozent laufen mittlerweile auf Mavericks, aber nur 14 Prozent haben Windows 8 installiert. Das sind natürlich Zahlen die für sich sprechen.

Craig Federighi on Stage

OS X Yosemite

Nach den Zahlen wird auch gar nicht lange um den heißen Brei herumgeredet, Tim Cook übergibt an Craigh Federighi der uns über OS X berichten will. Um einen neuen Namen für das OS X 10.10 zu finden, hat Apple ein paar Leute in ein Auto gesetzt und gesagt: „Fahrt mal ein wenig herum und sucht schöne Orte!“. Über OS X Oxnard vorbei an OS X Weed sind die Damen und Herren im Yosemite National Park fündig geworden und Apple hat sich entschlossen, OS X 10.10 den Namen Yosemite zu geben.

OS X Yosemite

Mit OS X Yosemite hat Apple sich ein komplett neues Interface einfallen lassen und viele schöne und sinnvolle Änderungen eingebracht. Der Hauptaugenmerk liegt aber auf Flach – Flach – Flach. Nicht das ich das schlecht finde – nein ganz im Gegenteil – die neuen Icons und die Änderungen an der Statusleiste sind wirklich gelungen.

Die Änderungen verschmelzen ineinander und ergänzen sich, ohne zu stören. Das gesamte System wirkt viel aufgeräumter.

Notification Center und Spotlight

Dann ging es ans Eingemachte und Craig hat die einzelnen Neuerungen im Detail angesprochen. Zu erst war das Notification Center an der Reihe. Dieses schiebt nicht mehr den ganzen Desktop zu Seite, sondern überlagert der rechten Teil. Die einzelnen Kategorieren lassen sich nun anpassen und nach belieben ordnen. Es gibt Benachrichtungen von Apps, der Börse, Wetter und vielem mehr. Sinnvoll und Gut.

Spotlight

Spotlight wurde ebenfalls überarbeitet und sitzt nicht mehr klein und versteckt rechts oben, sondern mitten auf dem Bildschirm. Das erinnert stark an Alfred und Co. Auch hat Spotlight extrem gelernt und zeigt euch neben den bekannten Apps, Dokumente, Kontakte, Kalendereinträge, Emails, Nachrichten, Wörterbucheinträge, Taschenrechner und Systemeinstellungen, nun viele neue Dinge an.

Spotlight

Spotlight zeigt bei einer App nun auch die zu letzt geöffneten Dokumente an, von Emails gibt es eine Vorschau und die Ergebnisse vom Taschenrechner, zum Beispiel, lassen sich direkt in eine Numbers-Tabelle ziehen. Jeglicher Text in einer Spotlight-Suche lässt sich direkt verwenden. Damit wird Spotlight richtig mächtig und wird endlich prominent platziert!

Widget Leiste

Oben habe ich schon die neue Notification-Leiste erwähnt. Diese bekommt noch eine zweite Leiste für Widgets dazu – wenn der Nutzer möchte. Apps können in dieser Leiste ihre individuellen Widgets ablegen. Mal schauen was wir in Zukunft von den Entwicklern zu sehen bekommen.

iCloud Drive

iCloud Drive

Der nächste Hammer war iCloud Drive. Alle Dokumente an einem Platz. Erinnert sehr an Google Drive, kommt aber von Apple. Bis jetzt kann man auf seine Dateien in der iCloud nur sehr umständlich zugreifen, doch mit iCloud Drive ändert sich das. In OS X Yosemite bekommt der Finder einen iCloud Eintrag und hier findet sich alle Keynote, Numbers, Pages und Dokumente von anderen Apps.

Mail

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Mit dem iCloud Drive wird auch Mail ordentlich aufgebohrt. Anhänge können nun sicher, verschlüsselt übertragen werden. Dokumente die zu groß sind, wird Mail automatisch in die iCloud transferieren und clever verlinken. Dabei können Anhänge bis zu 5GB groß sein. Airmail mit Dropbox und GDrive Integration lässt grüßen.

Neben MailDrop gibt es in Mail nun die Möglichkeit jegliches Dokument nachträglich mit Informationen zu versehen. So kann man von Hand etwas zeichnen, seine Signatur unter ein PDF Dokument setzen oder einfach ein paar Anmerkungen einfügen.

Safari

Safari

Safari wurde ebenfalls angepasst und der alten Statusleiste beraubt. Die Favoriten-Leiste ist weggefallen und wurde durch Spotlight ersetzt. Das Adressfeld ist elegant in die Mitte gerutscht und die Tabs sehen nun aus wie Expose-Fenter. Die einzelnen Webseiten sind nach Adresse sortiert, je einen Stapel pro Domain sozusagen.

Unter der Haube kann Safari nun besser mit WebGL, SPDY, IndexedDB, Javascript Promised und HTML 5 Premium Video umgehen. Damit kann ich nun wieder zurück zum Safari wechseln, sobald er denn dann verfügbar ist. Durch die neuen Features soll der Safari nun noch mehr Akku sparen und vor allem bei Webseiten mit viel Javascript um bis das 6,5 fache schneller als FireFox und Chrome sein. Und wenn euch etwas richtig gut gefällt, dann enthält das Teilen-Menu jetzt die Personen, mit denen ihr zuletzt Dinge geteilt habt.

Handoff – Airdrop zwischen OS X und iOS

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Was mich schon immer gestört hat, war die Tatsache, dass sich mit AirDrop keine Dateien oder Daten zwischen iOS und OS X austauschen ließen. Mit Handoff gibt es nun einen System mit dem das möglich wird. Ich kann auf iOS eine Email anfangen und nahtlos auf dem Mac vervollständigen. Dokumente lassen sich auf beiden System (OSX und iOS) öffnen und am alle Änderungen am Mac werden automatisch auf dem iOS Gerät dargestellt.

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Der Mac sieht es wenn ich eine Email am iPhone schreibe und zeigt mir neben dem Dock ein Symbol an. Klickt man drauf, öffnet sich Mail auf dem Mac und die Email auf dem iPhone wird geschlossen. Ob das mit allen Email Providern funktioniert werden wir erst im Herbst erfahren.

Nachrichten und Telefon

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Ein Problem von OS X war seit der Einführung der iMessage schon immer, dass keine SMS angezeigt wurden. Das ändert sich nun mit Yosemite. Sobald das iPhone in der Nähe ist, wird ein Netzwerk aufgebaut und die SMS werden auch am Mac angezeigt. Das Ganze geht soweit, dass damit auch SMS am Mac geschrieben werden können.

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Neben den SMS wird auch Telefonieren möglich. Erhaltet ihr einen Anruf, gibt es auf dem Mac einen Hinweis und der Anruf kann angenommen oder abgelehnt werden. Per Spotlight die Freunde anrufen geht natürlich auch. Euer Mac wird dann zum Headset für euer iPhone und ihr könnt schön im Freisprechen-Modus über den Mac telefonieren. Mit einem Headset wird der Mac zur Telefonzentrale!

OS X Yosemite

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OS X Yosemite verbindet viele tolle Neuerungen mit einem schlanken, schicken Design. Die Änderungen an Mail und die Einführung von iCloud Drive finde ich persönlich sehr, sehr gut. Ob die fehlende Favoriten-Leiste in Safari durch Spotlight ersetzt werden kann wird sich zeigen. Bestimmt kann man sie auch wieder einblenden. Sehr gut finde ich aber, dass es eine Developer Preview noch heute zum Download gibt! Ab Herbst wird es dann für alle kostenlos zum Download angeboten. Wer mutig ist, kann aber schon im Sommer an einem öffentlichen Beta Programm teilnehmen.

iOS Zahlen

Wie auch bei OS X fängt Tim Cook wieder mit den Zahlen an. 500 Millionen verkaufte iPhones, davon alleine 130 Millionen im letzten Jahr. 100 Millionen iPods und 200 Millionen iPads kommen da noch zu. Insgesamt also 800 Millionen iOS Geräte! Ich finde, dass ist ziemlich beeindruckend.

Ein wenig wird auch auf Android rumgehackt und wenn die Zahlen stimmen, und da gehe ich einfach mal von aus, dann ist das wirklich beeindruckend für iOS und schlimm für Android. Auf über 87 Prozent aller iOS Geräte ist mittlerweile iOS 7 installiert. Das aktuelle Android 4.4.x KitKat ist nur auf 9 Prozent aller Geräte. Und dabei sind die System fast zeitgleich, iOS 7 im September 2013 und Android 4 KitKat Oktober 2013, auf den Markt gekommen.

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Das Problem ist einfach die hohe Fragmentierung der Software, denn jeder dritte Android Nutzer benutzt eine 4 Jahre alte Software und ist damit ein Sicherheitsrisiko.

iOS 8

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Mit iOS 8 erwartet uns aber ein frisches und aufgeräumtes iOS. Am Design ist nicht mehr getüftelt worden, dafür aber ordentlich unter der Haube. Es lassen sich nun Apps erstellen, die vorher undenkbar waren. Mit den Worten „Ich habe euch vermisst, Jungs!“ dürfen wir wieder Craig Federighi auf der Bühne begrüßen.

Mitteilungszentrum

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Das Notification Center in iOS hat ebenfalls ein paar neue Funktion gelernt. So lassen sich Nachrichten direkt im LockScreen beantworten.

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Die Favoriten in deinen Kontakten werden nun als kleine runde Vorschaubilder im AppSwitcher angezeigt. Die gesamte Kommunikation soll damit schneller werden – weniger umständlich! Bekommt ihr eine Nachricht, kann direkt geantwortet werden ohne die aktuelle App zu verlassen.

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Mail

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Emails können wie die Nachrichten auch, direkt verarbeitet werden. Durch neue Wischgesten ist es nun möglich im Notification Center Emails zu löschen, zu verschieben oder zu beantworten. Emails mit Datumsangaben können nun die Kalender aufrufen und den Termin direkt eintragen. Das funktioniert so bisher nur unter OS X.

Spotlight

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Der Funktionsumfang von Spotlight in iOS wird massiv erweitert. Da hat man sich einiges von OS X Yosemite abgeguckt. Wenn mit Spotlight gesucht wird, dann gibt es nun Ergebnisse aus dem AppStore, aus iTunes Musik, aus der Wikipedia (werden direkt angezeigt) und POIs werden gelistet.

Safari

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Die Navigations- und Tableiste im Safari funktionieren ähnlich wie die von OS X Yosemite. Es gibt nur noch eine Leiste und diese zeigt euch alle Suchergebnisse direkt an. Die Expose-Ansicht der geöffneten Tabs von Yosemite bekommen wir auch auf dem iPad.

QuickType

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QuickType ist die neue Tastatur von Apple. Hier gibt es nun eine zusätzliche Zeile oberhalb der eigentlichen Tastatur. Diese Leiste zeigt euch Kontext bezogene Wörter an. Bekommt ihr eine Nachricht in der ihr gefragt werdet, ob ihr ins Kino oder essen gehen wollt, zeigt euch QuickType zum Beispiel Kino oder Essen gehen als Vorschläge an. Je mehr damit gearbeitet wird, um so mehr lernt QuickType euren Stil und wird mit der Zeit immer besser. Dabei soll erwähnt werden, dass Apple großen Wert auf Sicherheit legt!

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QuickType wird es zum Release von iOS 8 in 14 Sprachen geben.

iMessage

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iMessage ist nun stärker mit OS X verflochten und die Interaktion der beiden System funktioniert besser. Die neuen Features sind sinnvoll und eigentlich schon lange überflällig. So lassen sich nun zu Gruppennachrichten Personen hinzufügen oder entfernen. Egal zu welchen Zeitpunkt. Auch ist es möglich, das eine Person von sich auch sagt, dass sie nicht mehr teilnehmen will. Die Gruppennachrichten können auch mit Titeln versehen werden. Das alles sieht sehr nach WhatsApp aus und ist wirklich überfällig.

Neu sind auch die Sprachnachrichten, die es auch schon lange in WhatsApp gibt. Die Funktion Tap-To-Talk ermöglicht euch dies. Und auch den Standort kann man teilen. Dieses ist aber besser gelöst als in WhatsApp und kommt aus der meine Freunde suchen-App. Der Standort lässt sich für eine Stunde, ein paar Stunden oder für immer mit jemandem teilen.

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Die Audio- und Video-Nachrichten löschen sich automatisch, sofern man diese nicht explizit speichert.

Health und HealthKit

Mit Health und HealthKit kommt eine App und ein System auf iOS das es Dritt-Anbietern ermöglicht, ihre gesammelten Daten an einer zentralen Stelle zu sammeln. Über HealthKit werden die Daten zusammengefasst und mit Health kann ich sie mir schön und hübsch aufbereitet anzeigen lassen.

Family Sharing

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Mit dem Family Sharing können nun bis zu 6 Personen die auf einer Kreditkarte einkaufen alle ihre Einkäufe teilen. Wenn Kinder einen Kauf tätigen wollen, so bekommt der Papa eine Nachricht auf dein iPhone und kann diesem Kauf zustimmen oder ihn ablehnen.

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Fotos

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iOS 8 bekommt umfangreiche Bearbeitungsfunktionen für Fotos. Außerdem werden die Fotos auf iOS und in der iCloud näher zusammengebracht. Alle Bilder sind auf allen Geräten verfügbar und passend dazu, gibt es nun eine neue Suche mit der sich die Bilder schneller finden lassen. Das ewige hin- und hergescrolle geht einem ab und zu auch wirklich auf den Senkel. Zusätzlich hierzu arbeitet Apple an einer Foto-App für den Mac die der von iOS sehr ähnlich sein soll. Verfügbar aber erst im nächsten Jahr.

Smartediting

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Das Smartediting biete nun neue Bearbeitungsmodi um Belichtungs-, Farb- und Größenanpassungen vorzunehmen.

iCloud

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iCloud wird günstiger. iCloud wird um ein vielfacher günstiger! Zurzeit gibt es für 16 Euro pro Jahr 10 GB extra. Für 32 Euro 20GB und für 80 Euro 50GB. Mit den neuen Preisen lohnt es sich, über ein Speicherupgrade nachzudenken. Rechnet man das ganze hoch, so kosten 20GB in Zukunft nur noch 12 Dollar im Jahr und die 200GB nur 48 Dollar. Im Vergleich zum aktuellen Model ist das eine satte Ersparnis von über 600 Prozent. Wenn das mal kein Schnäppchen ist!

Siri

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Siri bekommt natürlcih auch ein paar neue Funktionen. Sie kann nun mit Hilfe von Shazam Musik erkennen, diese direkt im iTunes Store kaufen, kontinuierliche Spracherkennung (Dictation) und es stehen nun 22 weitere Sprachen zur Verfügung.

App Store

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Der App Store bekommt einen neuen Tab Explore. Hier lässt sich der App Store auf einfache Weise durchforsten und soll wohl so eine Art Genius darstellen. In der Demo sah das Ganze ziemlich interessant aus. Die Suchfunktion zeigt nun kein leeres Blatt mehr an, sondern listet die populärsten Suchanfragen, wie man sie von Twitter her kennt. Gut finde ich die Möglichkeit, dass Entwickler nun App-Bundles anbieten können. Ein Entwickler kann mehrere seiner Apps in einem Bundle zu einem vergünstigtem Preis anbieten.

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Und ebenfalls ganz neu ist TestFlight. Apple hat sich die Platform für Beta-Tester vor kurzem einverleibt und nun integriert. Endlich lassen sich Beta-Versionen bequem über den App Store anbieten.

APIs und Extensibilty

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Es gibt über 4000 neue APIs und durch das neue Extensibilty Konzept wird die Kommunikation der Apps untereinander wesentlich verbessert. Apps können einzelnen Funktionen anderen Apps zur Verfügung stellen. Die Interaktion und Kommunikation der Apps untereinander wird damit gefördert.

Widgets

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Ganz neu in iOS sind die Widgets. Von anderen System bekannt, bieten Widgets die Möglichkeit zusätzliche Informationen und Funktionen im Notification Center anzubieten. Drittanbieter dürfen nun Widgets entwickeln und diese anbieten. Zum Beispiel Wetter, eBay und Amazon-Wunschliste.

TouchID API

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In Sachen Touch ID hat Apple an der Sicherheit geschraubt und ermöglicht das Entsperren von Logins in Keychain. Hoffentlich ist damit auch eine Integration andere Apps möglich. Mich würde freuen, wenn ich mein 1Password damit entsperren könnte.

HomeKit

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Mit dem HomeKit kommt ein API die es Drittanbietern ermöglicht, externe Hardware über ein iOS oder OS X Gerät fernzusteuern. Das Smart-Home ist somit in greifbarer Nähe. Einzig die externen Geräte bzw. die Hardware muss günstiger werden. Es lassen sich Lampen, Kameras, Garagentore und Schalter damit ansprechen. Geräte können zu Gruppen zusammengefasst werden und Siri ist auch mit dabei und unterstützt per Spracherkennung.

Metal, SpriteKit und SceneKit

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Im neue SDK wurde der OpenGL-Anteil ordentlich geschrumpft. Die neuen Funktionen sind einfacher und zentraler zusammengefasst. Der Aufwand wurde reduziert und die Möglichkeiten des A7 werden nun vollends ausgeschöpft. Mit Metal soll es viel einfacher werden, OpenGL Spiele zu entwickeln.

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So hat man auch SpriteKit angepasst und für die 2D-Engine mit SceneKit eine 3D-Komponente geschaffen.

Swift – die neue Programmiersprache

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Endlich ein Objective-C ohne C. Swift ist neu, schnell und sicher! Swift soll 3,9 mal schneller als Objective C sein. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, aber was ich an Beispielcode gesehen habe, macht Lust auf mehr.

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Mit Swift sollen viele Programmierfehler nicht mehr möglich sein. Swift-Code kann parallel zu Objective-C und C innerhalb der selben Programme ausgeführt werden.

Sonstiges

Enterprise Applikationen sind natürlich auch mit dabei. Hier hat Apple einige Neuerungen vorgestellt, die aber für uns nicht so wichtig sind. Details findet ihr in der Keynote.

Keyboards: Die Entwickler haben nun Zugriff auf die Keyboards und können das Keyboard auch komplett austauschen. Damit ist der Weg für eine Swipe-Tastatur geebnet.

Fazit

Die heute vorgestellten neuen Produkte OS X Yosemite und iOS 8 machen richtig Lust auf mehr. Die neuen Funktionen sind toll und das neue Design von OS X Yosemite sieht extrem gut aus. Wie sich das Ganze dann in der Realität anfüllt und bedienen lässt wird sich zeigen. Für die Entwickler gibt es auf jeden Fall jede Menge zu lernen und auszuprobieren. Mit den neuen APIs für iOS werden auch wir in Zukunft viele tolle neue Apps zusehen bekommen. Sehr gespannt bin ich auf die Widgets und wie sie umgesetzt werden.

Die Programmiersprache Swift hat mich ebenfalls neugierig gemacht. Ich habe mich immer von Objective C ferngehalten weil es mir zu aufgeblasen und zu kompliziert erschien. Mit Swift könnte sich das ändern und vielleicht werde ich ja doch eines Tages ein iOS Entwickler mit einer eigenen App im Store.

Und bevor ich es vergesse, hier ist noch die Schlussabstimmung aus dem Chat:

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Wie man sehen kann, sind die meisten wohl einfach nur Nutzer und weniger Entwickler. Es wird sich auf iOS 8 und auf OS X gefreut – und das ist auch gut so!

Und damit verabschiede ich mich und bedanke mich für die Aufmerksamkeit!

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