Carstens Blog

Gedanken eines Nerd und Informatikers

radioSpitzen – Der satirische Monatsrückblick

Es geht um den gescheiterten Immobilien Makler Trump, einen Erdogan der gegen den französischen Präsidenten hetzt, der sich wiederum für die Meinungsfreiheit einsetzt und um einen Boris Johnson, der immer noch keine Ahnung hat wie es mit dem Brexit, den nun weitergehen soll.

Was mir beim Hören aufgefallen ist, ist die Sache mit den Namen. Alle nennen immer nur die Nachnamen von Trump und Erdogan, Boris Johnson jedoch wird immer mit vollem Namen genannt. Schon komisch, oder?

#Linkpost #radioSpitzen #BayrischerRundfunk #Satire

Das neue Die Ärzte Album Hell ist da

Die FAZ schreibt:

I have a dream – longwhile extreme: Nach acht Jahren legen Die Ärzte ein neues Album vor. Der Sound ist vielseitig, die Reime sind absurd, die Referenzen allgegenwärtig. Viel besser kann man es nicht machen.

Der tollste Text kam dabei aus dem Song DAS LETZTE LIED DES SOMMERS. Perfekt für der Berufsverkehr

#Linkpost #Musik #DieAerzte

Eine sinnvolle App: Kontakt-Tagebuch

Das Kontakt-Tagebuch von Stefan Trauth ist eine sinnvolle App.

Mit dem Kontakt Tagebuch kannst du dir ganz einfach merken wen du getroffen hast. Das ist eine große Hilfe für das Gesundheitsamt.

Tägliche Push-Benachrichtung als Erinnerung, Einträge können als CSV exportiert und verschickt werden. Auch beim Datenschutz wurde auch nicht gespart. Mit einem Klick lassen sich alte bzw. alle Einträge ganz einfach löschen.

#Linkpost #iOS #ContactTracing #Corona

Kannste dir nicht ausdenken mit Trump

Die aktuelle Folge von Logbuch:Netzpolitik LNP365 Sie verlassen den realistischen Sektor lohnt sich alleine schon wegen der ersten 5 Minuten und dem Quatsch der #Trump schon wieder passiert ist.

Und zwar hat #Trump vor ein paar Tagen erzählt, dass jemand mindestens einen IQ von 197 und mindestens 25% deines Passwortes braucht, um dich zu hacken.

Und was passiert dann ein paar tage später? Genau, dem #Trump sein Twitter Password wird von niederländischen Hackern geknackt.

Volkskrant.nl schreibt:

Last week a Dutch security researcher succeeded in logging into the Twitter account of the American President Donald Trump. Trump, an active Twitterer with 87 million followers, had an extremely weak and easy to guess password and had according to the researcher, not applied two-step verification.

Da hat sich der Secret Service bestimmt eine ordentliche Standpauke anhören müssen. Oder hat der US-Präsident sein Passwort am Ende selber eingerichtet?

#Linkpost #LogbuchNetzpolitik

Hallo, lieber Leser. Willkommen bei meinem Wochenrückblick.

Heute Nacht haben wir die Uhren eine Stunde zurückgestellt und so eine Stunde mehr Schlaf erhalten. Mir macht das eigentlich nichts aus, soll aber Menschen geben, die das nicht so gut verkraften. Auch ist man sich nicht so wirklich sicher, wie lange man an dieser Zeitumstellung noch festhalten will. Es gibt halt immer noch keine Einigung der einzelnen Staaten, welches denn nun die richtige Zeit ist. Was wir aber definitiv sagen können, ist, dass wir uns mitten im Herbst befinden und der Winter sich nähert. Mehr Regen und Wind und düstere Tage. Gut das ich wieder ins Büro darf. So kommt man zumindest mal aus dem Haus.

Mechanische Tastaturen

mechanische Tastaturen

Diese Woche habe ich mich über mechanische Tastaturen informmiert. Meine bisherige ISKU+ Force FX von Roccat ist zwar noch ganz gut, aber die ersten Tasten fangen an zu quietschen. Und ganz besonders betroffen ist die Leertaste. Zusätzliche entwickeln einige Tasten mittlerweile ein eigenartiges Eigenleben. STRG, ALT und einige andere Tasten bleiben manchmal kleben. Dann muss ich die Taste wiederholt drücken, um die Funktion zu deaktivieren. Also habe ich mich nach Alternativen umgeschaut.

Also habe ich die Woche über mehrere Stunden Videomaterial zu mechanischen Tastaturen konsumiert. Die Vielfalt ist groß und auch die Preisspanne geht von günstigen 50 Euro bis weit über 1000 Euro für eine handgemachte mechanische Tastatur. Es gibt eine eigene kleine Subkultur, die sich ausschließlich mit diesen Tastaturen beschäftigt und schon auch, zumindest für Außenstehende, ein wenig seltsam und eigenartig erscheint.

Die Kanäle die ich für empfehlenswert halte sind:

Den ausführlichen Beitrag zu den drei Tastaturen, die ich mir bestellt habe, kommt im Laufe der Woche. Dann werde ich dir ein wenig über die Dierya DK63 BT4.0 60%, die Royal Klugde Sink87 Brown Switch und eine Durgod Taurus K320 erzählen.

Was ich aber jetzt schon mal sagen kann ist, dass ich ziemlich viel über die verschiedenen Tastaturen gelernt habe und auch darüber, wie welcher Switch funktioniert und warum die so klingen wie sie klingen.

Doch dazu mehr, wenn der andere Artikel fertig ist.

Touchtyping lernen

Im Zuge der Recherche um die mechanischen Tastaturen bin ich auch auf zahlreiche Webseiten gestoßen die sich mit dem lernen und überprüfen der Tippgeschwindigkeit beschäftigen. Ich habe leider feststellen müssen, dass ich bei korrekter Haltung, alle Finger immer auf die Heimreihe zurück, mit knapp 40 Wörtern pro Minute doch sehr langsam bin. Mit meinem eigenen System, was nicht optimal ist, komme ich auf knapp 70 Wörter pro Minute. Das ist aber nicht mehr zu verbessern, denn das verwende ich ja seit Jahren und schneller werde ich wohl nicht mehr.

Um mich zu verbessern, übe ich nun fleißig jeden Tag ein wenig auf keybr.com und 10fastfingers.org. Das sind zwar keine richtigen Schreibtrainer, dennoch kann ich damit gut üben. Diesen Text hier versuche ich übrigens ebenfalls schon so zu schreiben. Ich muss mich zwar dazu zwingen, nicht auf die Tastatur zu schauen und mache noch relativ viele Fehler, aber nach den ersten paar Tagen merke ich schon, wie ich besser werden. Auch gewöhnen sich die Finger langsam an die neue Haltung. Vor allem ist das gar nicht so einfach, wenn man jahrelang den kleinen Finger nur für die Enter- oder Shift-Taste benutzt hat. Erschwerend kommt hinzu, dass ich diesen Text nicht auf meiner ISKU+ schreibe, sondern mit der [Durgod Taurus K320 Chery Silent Red][dtk320csr] und jeder Tastatur ist ein klein wenig anders.

Neben den beiden oben genannten Webseiten gibt es noch typings.gg und diverse kostenlose Online-Kurse. Den einzigen den ich bisher aber für gut befinden kann, ist der TypingClub. Das Ganze funktioniert im Browser und man kann auch ein kostenfreies Benutzerkonto anlegen, um seinen Fortschritt rechnerübergreifend zu speichern.

Akku im MacBook Air

Wie ich diese Woche schon berichtet hatte, habe ich den Akku im MacBook Air getauscht. Ich bin damit sehr zufrieden und kann wieder mehr als 6 Stunden damit arbeiten, ohne das nach dem Netzteil gerufen wird. Das ist gut und für den günstigen Preis wirklich erschwinglich.

Dennoch warte ich gespannt auf das Event vom Apple im November. Wenn es da einen neuen Laptop mit ARM Chip gibt, könnte ich tatsächlich schwach werden.

Es gibt nun eine Interaktive Corona Karte für Deutschland

Nun kann jeder für sich herausfinden, wie es um seine Nachbarschaft bestelle ist. Ich wünschte, es gäbe eine solche Karte auch für die Niederlande.

SARS-CoV2 Infektions­fälle als Heatmaps für Deutschland Visu­al­isierung der Coronavirus-Fall­zahlen. Heatmaps dar­ge­stellt mit Alters­gruppen und Kalender­wochen pro Land- und Stadtkreis sowie Bundes­land.

https://corona-data.eu/

Corona und Erfahrung aus zwei Wochen Quarantäne

Jonny Häusler hatte am 16.10.2020 darüber berichtet, in Form eines Tagebuches, wie sich das so abspielen kann, wenn einer aus der Familie positiv auf Corona getestet wird. Spreeblick 16.10.2020

Dazu gibt es jetzt einen lesenswerten Nachfolgeartikel: Erkenntnisse aus zwei Wochen Corona Quarantäne

Ich wünsche das niemandem und hoffe, wenn man davon betroffen ist, dass es harmlos und glimpflich verläuft.

Der Aufreger der Woche: DMCA Takedown Request gegen Github wegen Youtube-dl von der RIAA

Gegen Github hat die RIAA (ja die gibt es noch, willkommen in den 90'er) einen Takedown Request gestellt. Diesem muss wohl oder übel Folge geleistet werden. Youtube-dl ist ein Kommandozeilenprogramm, mit dem sich die Videos vieler Internetplattformen herunterladen lassen. Ursprünglich mal geschaffen, um die Videos von YouTube herunterzuladen und oder zu konvertieren. Zum Beispiel in mp3 oder m4a.

Als Grund wurde angebracht, dass sich mit Youtube-dl urheberrechtliches Material von YouTube herunterladen laden lässt. Doch dazu braucht es gar kein besonderes Tool. Das geht heutzutage mit so gut wie jedem modernen Browser. Man aktiviert die Entwicklungswerkzeuge und kommt auch so an die URL heran. Seltsam ist auch, dass es weiterhin die vielen Internetseiten gibt, die eine solche Youtube-Download-Funktion anbieten.

Vielleicht weil Youtube-dl es einem ziemlich einfach macht, automatisiert ganze Alben herunterzuladen. Aber wohl auch, weil auf YouTube immer mehr komplette Alben der Künstlern online gestellt werden. Die RIAA sah sich also bedroht und will das Programm jetzt verbieten. Blöd ist nur, dass sich in dem Github DMCA Repository in einem Pull Request der gesamte Sourcecode von Youtube-dl befindet. Und auch wenn das ursprüngliche Repository nicht mehr existiert, einen Pull Request kann man nicht so einfach entfernen.

Ich würde mal sagen: Dumm gelaufen RIAA! Denn die Internetgemeinde hält zusammen und die Kopien schießen nur so aus dem Boden. Twitter ist eine gute Anlaufstelle, wenn man den Sourcecode selber kompilieren möchte. Ansonsten empfehle ich [Chocolatey] oder Homebrew zur Installation.

Ein wenig mehr Hintergrundinformationen zum RIAA DMCA Bullshit liefert Golem.

Update: Cory Doctorow hat das auch sehr ausführlich aufgedröselt und beschreibt gut, warum das System kaputt ist. Cory Doctorow's linkblog @pluralistic@mamot.fr

Der Youtube-dl SourceCode: https://github.com/github/dmca/tree/416da574ec0df3388f652e44f7fe71b1e3a4701f


Und damit wünsche ich dir noch einen schönen und angenehmen Sonntagnachmittag und -abend. Nächste Woche geht das “richtige” Arbeitsleben wieder los. Die Homeoffice-Wochen sind vorbei und ich darf mich wieder ins Büro begeben. Juhu!

#MechanicalKeyboard #Tastaturen #Corona #Github #Youtube-dl #wbg #w2043 #Oktober


Wenn du das hier lesen solltest und die langen Beiträge lieber per E-Mail nach Hause bekommen möchtest, dann kannst du dich auch in den E-Mail-Verteiler https://tinyletter.com/zn80net eintragen.


Das hier ist Beitrag 35 der #100DaysToOffload Herausforderung. Besuche https://100daystooffload.com um mehr Informationen über die Challenge zu erfahren.

Die Drei ??? und das Grab der Maya

Das klingt super spannend. Schön das ich hier noch meine Beyerdynamics DT770 32 Ohm herumliegen habe.

#Linkpost #Twitter #DieDreiFragezeichen

The ashes of Gene Roddenberry went to space

Ziemlich cool und schon so lange her. Damals war is 12 und wusste nicht mal, dass Star Trek existiert. Krass auch, dass sie NASA erst 2 Jahre spaeter veroeffentlichte, dass sie die Asche von Gene Roddenberry mit ins All genommen haben.

#Linkpost #Twitter

Datensparsamkeit ist eine Tugend

Heise.de schreibt:

Mit macOS 11 Big Sur wird das allerdings verhindert: Apple stuft die Kernel-Extensions seit 2019 als abgekündigt ein. Sie werden durch verschiedene “System Extensions” abgelöst, die nicht mehr im Kernelspace, sondern im Userspace laufen und somit nicht mehr so tief in das Betriebssystem eingreifen können. Die auf der Ausschlussliste stehenden Dienste des Herstellers bleiben damit für installierte Apps unsichtbar, wie der Sicherheitsforscher Patrick Wardle bestätigte.

Ist zwar schon seit Dienstag in der Runde, aber ich wollte das hier trotzdem noch mal kurz erwähnen. #Google macht das ähnlich mit seinen eigenen Diensten im Chrome Browser. Das sind auch viele Dinge ausgenommen die von Google kommen. Und Apple geht nun irgendwie den gleichen Weg. Ich bin mir nicht so sicher, ob ich das so gut finde.

Und wie Fefe das so trefflich am Dienstag geschrieben hat: “Ich stelle mir bei sowas immer vor, wie groß der Aufschrei gewesen wäre, wenn Microsoft das vor zehn Jahren oder so gebracht hätte.”

Tja, damals wäre der Aufschrei wohl wirklich ziemlich groß gewesen.

#Linkpost #Heise #Firewall

Softmaker FreeOffice

Neben LibreOffice ist FreeOffice von Softmaker wohl die Alternative zu Microsoft Office. Es gibt immerhin genügend Gründe, nicht mehr die Office-Programme von Microsoft zu verwenden (Grund 1: Datenschutz, Grund 2: ungefragte Installation).

FreeOffice von Softmaker ist in der kostenfreien Version schon sehr gut ausgestattet. Textmaker für Texte und Briefe, Planmaker für Tabellenkalkuation und Presentations für die Erstellung von Präsentationen und Vorträgen.

In der kostenfreien Variante gibt es alles was man für den alltäglichen Office-Einsatz benötigt. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten gegenüber der günstigen Bezahlversion, ist die kostenfreie wirklich gut ausgestattet. Details findest Du hier.

Falls Du einen Mac Dein Eigen nennst, kannst Du natürlich auch die Programme von Apple benutzen. Pages, Numbers und Keynote sind ebenfalls gute Programme, aber nicht jedermans Sache.

Da ich immer gerne auch neue Software ausprobiere, werde ich mir FreeOffice mal anschauen. Das kannte ich bisher noch gar nicht und es ist immer gut, auch Alternativen zu kennen.

FreeOffice gibt es für Windows, Mac und Linux.

Update: habe ich auch erst später gesehen. Es gibt von Softmaker sogar einen kostenfreien PDF-Editor (leider nur) für Windows.

#LinkPost #Empfehlung #Office

Die Hamster sind schon wieder los

dw.com schreibt:

Deutschlands Verbraucher decken sich angesichts steigender Corona-Infektionen amtlichen Zahlen zufolge wieder zunehmend mit Hygieneartikeln ein. Gleichzeitig sinkt die Lust auf größere Anschaffungen.

Gut das wir nicht in Deutschland sind und hier in den Niederlanden noch alles vorhanden ist. Die Hamsterkäufer sind hier nicht mehr unterwegs.

#Linkpost #Hamster