Von zu Hause aus arbeiten

02 Apr 2020 – Lesezeit: 3 Minuten – Keine Kommentare

Ich sitze hier nun schon den 14ten Tag im Homeoffice und langsam klappt es mit dem HomeOffice auch ganz gut. Das Problem ist halt, wenn man von zu Hause nicht auf die Dinge zugreifen kann, die man sonst im Büro machen kann, trotz Firmenlaptop und VPN.

Der Alltag hier ist auch in Ordnung. Wir gehen uns nicht auf die Nerven, da ich mir mein "zu Hause Büro" oben auf dem Dachboden eingerichtet habe und der Rest vom Haus der Frau gehört. Ha, zumindest so lange wie ich noch Kaffee und Tee aus der Thermoskanne habe :-)

Meine Teamkollegen und ich haben außerdem gemerkt, dass es doch sehr wohl möglich ist von zu Hause aus zu arbeiten. Und was ich so bisher gehört habe, geht das auch den restlichen Arbeitskollegen der Firma so. Einige sind ganz froh, aber einige vermissen den Büroalltag ab und zu dann doch.

Allerdings haben nicht alle soviel Glück wie wir, und können von zu Hause aus Arbeiten. Was mir aber aber auch aufgefallen ist, das einige sehr viel länger Präsenz sind. Sieht man ja am Online Status der Kommunikationsplatform die wir nutzen. Wenn ich morgens den Rechner um kurz vor acht einschalten, dann steht bei einigen "10h Offline", "8h Offline" oder auch mal nur "6h Offline". Da frage ich mich dann doch: Was haben die so lange noch gemacht?

Und damit komme ich zu meiner Artikel Empfehlung von Golem.de - Homeoffice wegen Corona:

Feste Kernarbeitszeiten seien der Schlüssel, um die nötige Disziplin aufrechtzuerhalten, sagt Inakuma. Im Homeoffice helfe ihr das, sich nicht von Haushalt ablenken zu lassen. ... Umgekehrt sei es wichtig, Pausenzeiten festzulegen und den Feierabend einzuhalten. "Sonst arbeitet man im Homeoffice schnell mehr, als es einem gut tut. Man will schließlich seine Ziele erreichen und Projekte abschließen - in Eigenverantwortung sogar noch mehr, als wenn man im Büro seine Stunden absitzt."

Aber nicht nur der Haushalt sonder auch das eigene Wohlbinfinden sind wichtig! Wenn ich den ganzen Tag schon mit Meetings, der Beantwortung von E-Mails oder der Programmierung und Wartung von Software verbracht habe, dann braucht man Abends den Ausgleich und die Ruhe. Denn schnell schnappt man sich noch mal den Laptop um ne kurze E-Mail zu versenden und dann sind zack wieder zwei Stunden rum weil man ja doch noch eben dieses eine Problem hat lösen wollen.

Die Kernarbeitszeiten einzuhalten ist wichtig und richtig. Darüber hinaus kann man mal etwas mehr machen, es sollte aber nicht die Regel werden.

In diesem Sinne: Bleibt so gut es geht zu Hause und lasst es euch gut gehen!

Digitalcourage Newsletter 31.03.2020

31 Mär 2020 – Lesezeit: ~1 Minute – Keine Kommentare

Meine Empfehlung für die heutige Abendlektüre: den aktuellen digitalcourage.de newsletter:

Liebe Leute, weil es viele sicherlich gerade gut gebrauchen können, haben wir unsere Tipps für datensparsame Homeoffice-Tools aktualisiert und eine Übersicht zu Nexcloud-Angeboten erstellt. Außerdem beobachten wir die aktuelle Diskussion zur Nutzung von Kommunikationsdaten gegen die Ausbreitung des Coronavirus und haben auch die Wiederbelebungsversuche der Vorratsdatenspeicherung im Blick.

Unteranderem wird über Videochat-Lösungen gesprochen, es erden Nextcloud-Angebote in Deutschland vorgestellt und über die Auswertung von Kommunikationsdaten im Blick auf Corona und Co berichtet. Außerdem auch sehr interessant und wichtig der Beitrag über den Datenschutz im Bildungswesen.

Reinschauen und oder abonnieren lohnt sich!