Uploadfilter-Datenbank mit 88.000 Einträgen

Ein Uploadfilter gegen die „Verbreitung von terroristischen Inhalten“ enthält derzeit 80.000 Bild- und 8.000 Videodateien. So steht es im aktuellen „Fortschrittsbericht auf dem Weg zu einer wirksamen und echten Sicherheitsunion“, den die Europäische Kommission mittlerweile regelmäßig herausgibt. Die zu entfernenden Inhalte befinden sich in einer Datenbank mit Hashwerten, die von derzeit 13 Internetfirmen, darunter Facebook, Google und Youtube, betrieben wird. Die Zahl der dort gespeicherten Inhalte hat sich in einem halben Jahr mehr als verdoppelt. (Quelle: netzpolitik.org)

Diese Zahl wird sich in naher Zukunft sehr wahrscheinlich nicht nur verdoppeln, sondern vervielfachen!

Wochenrückblick 2018/25

Die letzte Woche war echt anstrengend. Nicht nur das die Kirmes mir am Montag und Dienstag noch mal die Nerven geraubt hat. Musikrepertoire mit höchstens 10 Titeln immer wieder rauf und runter, nein auch diverse Fussballfans meinten mit ihrem Fussballpatriotismus jeden und alles für die WM überzeugen zu müssen.Unter dem Trubel der Fussball-WM hat der Rechtsausschuss für die Upload-Filter gestimmt. Doch trotz verlorener Abstimmung ist es noch nicht zu spät. Bis zum 4. Juli können wir unseren EU-Abgeordneten noch deutlich machen, dass diese Gesetze falsch sind!

An das EU-Parlament: Nein zu Uploadfiltern! Ein guter Kommentar dazu ist gestern auf Heise.de erschienen.

Safari soll in Zukunft anzeigen, ob ein Passwort doppelt verwendet wurde und warnt den Nutzer entsprechend. Ist eine gute Sache!

Da haben die USA echt was richtig tolles gemacht: Erste Kinder von Eltern trennen und es dann nicht auf die Reihe bekommen, diese wieder zu ihren Eltern zuräckzubringen. Ganz großes Kino: Die Zuordnung der von ihren Eltern getrennten Kinder ist ein Labyrinth.

Die Wahl in der in der Türkei ist, wie am Donnerstag fälschlicherweise schon bekanntgegeben, leider wie erwartet nicht gut ausgegangen. Der neue und alte Präsident der Türkei hat nun mehr Macht als zuvor und tut dem Land nicht gut.

Aber in Deutschland sieht es irgendwie auch nicht besser aus. Wenn die Damen und Herren erneut nicht miteinander arbeiten können, verprassen die Politiker unsere Steuergelder mit Privatjets zum Papst.

Vom #BAMF Skandal ist gar nichts übrig geblieben.

Und dann war da noch ein 48 Tonnen Kran aus Stuttgart der in Alexandria wiedergefunden wurde. Wie der wohl dahin gekommen ist?

Die Wochentage müssen dringend überarbeitet werden. Allerdings wird es bei den vielen „Dienstagen“ schwierig, Termine zu vereinbaren.

Und ein Lenovo Thinkpad X230 (12″ IPS matt, i5-3320M, 8GB, 250GB SSD) hat den Weg in meine Sammlung gefunden. Da läuft nun ein Manjaro mit i3wm drauf und ist richtig, richtig schnell.

 

Text ist und bleibt das beste Medium

Text is the most socially useful communication technology. It works well in 1:1, 1:N, and M:N modes. It can be indexed and searched efficiently, even by hand. It can be translated. It can be produced and consumed at variable speeds. It is asynchronous. It can be compared, diffed, clustered, corrected, summarized and filtered algorithmically. It permits multiparty editing. It permits branching conversations, lurking, annotation, quoting, reviewing, summarizing, structured responses, exegesis, even fan fic. The breadth, scale and depth of ways people use text is unmatched by anything. (Quelle: Jonathan Libov)

Mit das Beste was ich diese Woche gelesen habe!

 

Klare Regeln beim Rudelgucken

Klare Regeln beim Public Vieweing - Photo und Bearbeitung: Carsten Brüggenolte - Dieses Bild ist von mir lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz - Creative Commons BY-NC-SA 4.0

Um die Ecke „am Clown“ ist großes Rudelgucken: Belgien vs. Panama. Und endlich wird mal nicht bei uns in die Ecke gepinkelt. Da steht jetzt so eine Bude die Getränkemarken verkaufen. Gut so!

Wochenrückblick 2018/24

Bild aus dem Flyer Fehler von https://pr0gramm.com/top/2604288

Die Kirmes ist in vollem Gang und rund um uns herum droehnt ab dem Nachmittag die Musik. Einige Fahrgeschäfte haben wohl bisher eine positive Bilanz, abgeshen von der Geisterbahn. Wenn wir die Besucher zusammenzählen, die wir gesehen haben, dann waren das keine 20 Fahrgäste. Gestern abend war die Geisterbahn dann auch schon um 20 Uhr zu.

Abgesehen davon, habe ich mit VoidLinux und ArchLinux beschäftigt. Das stellte sich aber schwieriger als gedacht heraus. Da das nicht so geklappt hat wie ich wollte, werde ich diese Woche mal ein paar fertige Distros ausprobieren. Die Manjaro-Versionen sehen alle ganz nett aus.

War da noch was? Ach ja:

Italien hat sich geweigert die Flüchtlinge der Aquarius aufzunehmen. Spanien hat dann ausgeholfen. Die Affäre im Bamf scheint wohl doch keine zu sein (zeit.de).

Ich möchte kein Polizeigesetz in NRW und erst recht keins was in ganz Deutschland aktiv wird! Dazu kommt, dass Artikel 13 beschlossen werden soll. Das ImageBoard Pr0gramm geht steil und auch Digitalcourage engagiert sich. Wir brauchen keine automatisierten Content-Filter! Mal davon abgesehen, wie man das als kleine Website, Blog oder Vereins-Forum umsetzen will.

Die Cebit ist gestartet und die E3 ist zu Ende. Teamspeak und Discord bekomme mehr Konkurrenz: Steam adds VoiceChat in Beta.

Die Familie die eine Telefonrechnung von 12.000 Euro bekommen hat, hätte mal besser das Smartphone des Jungen einbehalten. Aus Kulanzgründen wurde die Summe auf 5000 Euro reduziert. Ich meine: Der Telefonanbieter sollte für eine solche Abzocke ohne Kostenwarnung bestraft werden.

Vielleicht kennt ihr noch Bob Ross? Nein, ein begnateter Maler. Auf Twitch kann man sich alle 403 Folgen anschauen und seine Stimme gibt es jetzt auch in der Meditations-App Calm.

Und ganz wichtig: Am 20 Juni wird über den Artikel 13 abgestimmt. Das sollten wir uns nicht gefallen lassen und daher noch mal mein Appell an alle die Petition zu unterschreiben und seine Familie, Freunde, Bekannte und Nachbarn darauf aufmerksam zu machen.