bw2.link kaputt

Die Bundeswehr verwendet schöne und lange Links. Das liegt halt an deren CMS was eingesetzt wird. Zum Beispiel dieser hier:

https://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/start/streitkraefte/!ut/p/z1/hY_RC4IwEMb_I29blProskAwsTRre4mhwwzbZCzpoT–SeCbdA8f3Pfd_Y4DDlfgSoxdK2ynlehdz_jmRoO0TElISJlvY5QcVpTiIyEoJ1DB5d8IdzFaqAhB0UhgjuEvMeIzhgI48EZ6tVbSTmqlsp3T1girjTdoY_speRnjEq9rgCEcU-zPp_AnZLuwosj344SeJuBDjOI974p6ehrYXaiml7muo58xPPdBlq3bL3X6TG4!/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922TPCD0IM3BB1Q22DU1

WTF? Und um diese langen Links zu kürzen, gibt es seit einige Zeit https://bw2.link – den Bundeswehr URL Shortener. Doch leider, leider muss man sich registrieren um diesen Dienst in Anspruch zu nehmen. Zu viel Missbrauch und leider auch nicht bis zu Ende gedacht. Die Fehlermeldung sieht nämlich so aus:

{„error“:1,“msg“:“Wichtiger Hinweis: Zum k\u00fcrzen Ihrer URLs\/Internetadressen ist ab sofort eine Registrierung bei bw2.link notwendig. Diese Ma\u00dfnahme ist notwendig geworden um Missbrauch zu vermeiden. Bitte ein Konto erstellen<\/a> oder mit bestehendem Konto anmelden<\/a>, um URLs zu k\u00fcrzen.“}

Wenn es nicht nur die Fehlermeldung wäre, die URL hinter den Links in der Fehlermeldung (von mir entfernt) sie so aus https://bw2.link/%22//user//register/%22 und nach Klick landet man auf einer 404 Seite.

Da muss wohl der Azubi noch mal ran!

Update: Wir haben festgestellt, dass es im Internet Explorer funktioniert. Leider nicht im Firefox, selbst wenn alle AdBlocker aus und alle Scripte erlaubt sind.


→ THE CLEANERS

THE CLEANERS – IM SCHATTEN DER NETZWELT ist eine Reise in eine versteckte Schattenindustrie in Manila mitten in das Herz digitaler Zensur – dorthin wo das Internet von kontroversen Inhalten „gesäubert“ werden muss. Wer kontrolliert, was wir sehen und was wir denken?

KRASS! Laut der Webseite ist der Film am 28. August 2018 um 21:45 Uhr auf arte und am 11. September 2018 um 22:45 Uhr in der ARD zu sehen.


→ Warum wir die Kommentarfunktion abschalten

Auch wenn die DW für freie Meinungsäußerung steht, so war es wohl unumgänglich die Kommentarfunktion abzuschalten:

Der Diskurs wurde geprägt von persönlichen Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistischen Äußerungen, die auf unserer Seite nichts zu suchen haben.

Wie fast jedes Nachrichtenmagazin/jede Webseite, ist man auch hier nicht vor Trollen und Idioten geschützt:

Die Betreuung der Texte nahm entsprechend viel Zeit in Anspruch und strapazierte das Nervenkostüm der hierfür verantwortlichen Redakteurinnen und Redakteure erheblich. Und es war ein ungleiches Spiel, denn es waren immer dieselben Nutzer, die unter dem Deckmantel eines Alias-Namens unsere Kommentarfunktion für die Absonderung von Hassbotschaften nutzten. Die Anonymität im Netz zog auch bei der Deutschen Welle zunehmend Trolle an.

Ich kann den Schritt verstehen und nachvollziehen, auch wenn es schade ist und ich die Kommentare schon gerne gelesen habe.

Das Auslagern der Kommentarfunktion zu den bei Facebook geteilten Beiträgen, wird aber das Trollen der Trolle aber nicht aufhalten. Es verlagert nur die Diskussion auf eine andere Plattform für die nun nicht mehr die DW die Verantwortung trägt, sondern sich jemand anderes um die Moderation und die Sperrung/Löschung kümmern muss.