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Das Internet wird 50 Jahre

Vor 50 Jahren wurde mit der ersten Netzwerkverbindung der Grundstein für das Internet gelegt. Bis das die Bühne betrat war aber noch einige Arbeit nötig.

heise.de

Das waren noch Zeiten, damals als es die AOL CDs mit 50 und 100 Stunden kostenlosem Internetzugang gab. Die Zeitschrift DOS-Trend mit den 3 Disketten auf denen mein erster Ego-Shooter war: DOOM als Shareware! Toll.

Ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern. Also nicht an die Zeit von vor 50 Jahren, aber an die Zeit, bzw. den Zeitpunkt, als ich meinen ersten Computer bekam.

Beim Prämiensparen der Sparkasse habe ich 1000 Mark gewonnen! Das war richtig viel Geld. Und dann haben wir quasi noch alles zusammen gekratzt und für knapp 2000 Mark einen 80386er mit 25MHz, 1MB Ram und 52MB Festplatte gekauft. Ein 14 Zoll Monitor war auch noch mit dabei. Krasses Teil damals. Auch wenn der 80386er schon veraltet war, so war er doch ein guter und leistungsfähiger Prozessor.

Knapp ein Jahr später, ich hatte bis dahin schon mal den PC auch zerlegt und mit mehr Arbeitsspeicher aufgerüstet, gab es ein neues MOtherboard und einen aktuellen 486er mit 66MHz. Man war das eine schnelle Kiste!

Wieder ein Jahr weiter durfte ich Praktikum in einem Computerladen im Nachbardorf machen. Ja, damals waren noch Computerläden in den Dörfern und die Nerds und Geeks trafen sich dort zum Fachsimpeln und Hardware-Austausch. Dort habe ich dann schon 80686er zusammen gebaut, bzw. die ersten Computer mit Pentium-Prozessoren und Grafikkarten für 3D Spiele.

Dann kam das erste Modem und der erste dicke Anschiss meiner Eltern wegen der viel zu hohen Telefonrechnung. Nun ja, mit dem Internet Explorer 1.0 und Netscape Navigator konnte man viel Zeit im damals noch recht überschaubarem Internet verbringen.

Und weil es im Internet so spannend war, habe ich dann auch irgenwann – so um 2003 – meine erste Domain registriert. Ein Forum aufgesetzt und geglaubt, ich habe damit die große Austausch-Platform geschaffen. Doch leider waren andere da schon schneller und hatten mehr Nutzer gesammelt. Das Forum blieb leer und ich habe es dann irgendwann entfernt und meinen ersten Blog gestartet. Von den Geschwindigkeiten heutzutage mal abgesehen, war das Netz damals als ich einstiegund anfig es zu entdecken, schon recht schnell. Aber bei weitem nicht so hübsch. Aber was war damals auch schon hübsch im Internet?

Tja, und so ging es dann eine ganze Zeit lang weiter. Irgendwann habe ich dann die Schule gewechselt und eine Berufsausbildung zum ITA gemacht und bin in die Software-Entwicklung gegangen. Eigentlich hätte ich auch gerne Webseiten entworfen und viel Geld verdient, doch daran war damals irgendwie nicht zu denken.

Die Welt, das Internet und auch die Computer haben sich seit dem sehr stark weiterentwickelt. Von den ersten ISDN Anschlüssen, über DSL hin zu Glasfaser hat sich viel getan. Ich bin froh, dass meine Eltern und Großeltern dieses Prämiensparen bei der Sparkasse gemacht haben. Denn sonst wäre ich mit Sicherheit nicht da wo ich heute bin. Und da es mir mit meinerm aktuellen Beruf wirklich gut geht, bin ich wirklich dankbar.

Original Play – keine gute Idee

Eigentlich wollte ich ja keine unschönen oder erschreckenden Links am Wochenende teilen, aber dann macht man sein Postfach auf und findet im piqd-Newsletter dieses hier:

Kindesmissbrauch in deutschen Kitas 
Das Training soll helfen, Aggressionen von Kindern abzubauen. Original Play heißt das Geschäftsmodell eines dubiosen, international tätigen Vereins. Während Eltern nicht ahnen, was in der Kita passiert, dürfen wildfremde Männer mit ihren Kindern „spielen“. Eltern in Berlin und Hamburg zeigten Missbrauchsfälle und sogar Vergewaltigungen an.

Quelle: RBB KONSTRASTE

Da weis man erst gar nicht so recht, was man dazu sagen soll. Außer vielleicht: „Warum?“ und „Wieso?“ und „Würden die Betreuer ihre Kinder auch zu so etwas lassen?“

Muss eine Kita durch den Verkauf von „Spielzeit mit Kindern“ an wildfremde Menschen zusätzliches Geld verdienen?

Tempolimit

Ich möchte mich dem hier anschließen!

Denn meistens sind es eh nur 10-15 Minuten, die man früher ankommt. Da lohnt sich der ganze Stress und Kraftstoffverbrauch nicht. Und ja, auch ich habe das lernen müssen!

Seaport – Schiffe Schiffe Schiffe

Vor ein paar Wochen habe ich mir eine kleine Freizeitbeschäftigung heruntergeladen: Seaport von Pixelfederation.

Der eigene Hafen

In Seaport geht es hauptsächlich darum, seine Schiffe loszuschicken um Waren aus den umliegenden Häfen abzuholen. Das dauert dann so zwischen 2 Minuten bis hin zu 8 Stunden. Mit all diesen Waren (Holz, Fische, Steine, Stahl, Weizen, Kakao und mehr) lassen sich seine Schiffe verbessern und ausbauen, die Gebäude im eigenen Hafen erweitern und Aufträge erfüllen für besondere Schatzkisten.

Die Weltkarte
Alle Schiffe unterwegs

Auf der Weltkarte gibt es auch besondere Aufträge, wie die des Vasco Da Gama, die einem am Ende der Reise mit einem schönen Schiff belohnen. Dieses ist jetzt nicht so wirklich gut und mittlerweile benutze ich es auch nicht mehr, aber die Geschichten über die großen Forscher sind interessant erzählt.

Jetzt zu Halloween gibt es viele Schiffe zu besonders günstigen Preise und es lohnt sich, schnell im Level aufzusteigen.

Es gibt sehr, sehr viele Schiffe die man sammeln kann und trotz das es kostenfrei spielbar ist, wird man nicht übermäßig mit In-App-Kaufangeboten überhäuft oder bedrängt. Ob man jetzt jedes Schiff kaufen muss? Keine Ahnung. Ich verwende noch Schiffe die ich ganz zu Anfang bekommen habe.

Mit dem Ausbau des Rathaus auf Stufe 8, schaltet man die Möglichkeit frei, ein Museum zu bauen. In diesem lassen sich alte Schiffe in den Ruhestand schicken, um Platz für neue und größere zu schaffen.

Seaport ist kostenfrei spielbar und als kleine Abwechslung für Zwischendurch und für Fans von Transport-Strategie-Spielen sehr schön.

Mehr als 100% leisten

Ich habe in der Wayback Machine mal meine Domain eingegeben und dabei schöne alte Beiträge aus 2010 und 2011 und 2012 angeschaut. Der hier, hat es mir besonders angetan:

Wir waren doch alle schon mal in diesen Meetings in denen jemand sagt, wir sollten mehr als 100% leisten. Doch wie macht man das am besten? Ganz einfach – mit ein wenig Mathematik geht das.

Nehmen wir an, A = 1, B = 2, C = 3, D = 4 und so weiter bis W = 23, X = 24, Y = 25 und Z = 26.

Die Wörter HARDWORK = 8+1+18+4+23+15+18+11 (98%) und KNOWLEDGE = 11+14+15+23+12+5+4+7+5 (96%) sind jetzt nicht so gut geeignet.

Interessanter ist da schon das Wort: ATTITUDE = 1+20+20+9+20+21+4+5 (100%). Mit dieser Motivation würden wir immerhin auf 100% kommen.

Wie können wir nun mehr leisten? Ganz einfach. Wir erreichen mehr Arbeit nur mit BULLSHIT = 2+21+12+12+19+8+9+20 = 103%

cbrueggenolte.de 6.12.2012
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