Teamspeak Server Umzug

27 Februar 2020 – Lesezeit: 3 Minuten

Heute wurde ich über Steam angeschrieben und gefragt, warum der Teamspeak Server nicht mehr erreichbar sei. Nun ja, wenn man einen Server Umzug plant, dann sollte man das vielleicht auch richtig machen und nicht die Häfte vergessen. Denn ich habe den Blgo umgezogen und damit dann auch die Domains beim Registrar auf die neue IP umgestellt. Doch leider haben viele Teamspeak-Nutzer die Adresse des Blogs benutzt, um sich mit dem Server zu verbinden. Das war natürlich dann erstmal blöd! Bzw. für die, deren Favoriten auf die falsche Adresse gezeigt haben. Und was macht man da als guter Admin? Genau, man setzt sich hin und behebt das Problem! Und das geht dann so:

Auf den alten Server einloggen und vom Teamspeak-Verzeichnis ein Backup erstellen. Dann die Dateien auf den neuen Server laden und entpacken. Dieses mal aber gleich in das ~/bin/ Verzeichnis, zumindest vorerst bis ich vielleicht was besseres gefunden habe.

Für Teamspeak braucht es drei Ports. Mit dem uberspace-Tool lassen sich diese einfach generieren, um sie dann in die ts3server.ini einzutragen. Die IP-Adressen darf man dann aber nicht mehr eintragen. Diese Werte lässt man einfach frei. Bis ich das herausgefunden hatte, war ne gute halbe Stunde rum. Mit dem Minimal-Startscript testen ob alles funktionert und erfreut festellen, dass auch die Verbindung mit dem Client über die IP Adresse funktioniert hat. Nun muss ich noch die Umleitung bzw. die Domain einrichten.

Nun gibt es da aber diesen neuen Trick von dem ich gelesen habe. Und zwar kann man in seinen DNS-Einträgen das so einstellen, dass im Client der Port nicht mehr eingetragen werden muss. Das ist in meinem Fall ziemlich wichtig, denn den bisherigen Port 61111 kann ich nicht mehr verwenden. Bei uberspace geht es nur bis 61000 und da muss ich nun mal drunter bleiben. Geschweige kann ich mir die Ports eh nicht mehr ausuchen, denn diese werden per Zufall vergeben.

Also habe ich dann im DNS Eintrag zur Domain darkdexter.de (das ist die, wo der Teamspeak nun drauf laufen soll) ein sogenannter Server-Record eingetragen: (Quelle teamspeak.com)

Service: _ts3
Protocol: _udp.<yoursubdomain> (example: _udp.ts or _udp)
Priority: 0
Weight: 5
Port: <yourport> (example: 9987)
Target: <yourhostname> (example: ab123.teamspeak3.com)

Teamspeak Server DNS Record Eintrag

Hier habe ich mich für die ts-Subdomain entschieden, denn vielleicht sollen in Zukunft noch andere Dinge unter dieser Domain erreichbar sein. Nach dem Speichern dauert es dann aber noch eine Weile bis sich die DNS Server ausgetauscht habe und die Änderungen bei meinem DNS Anbieter angekommen sind.

Nach knapp einer Stunde warten hat es dann auch funktioniert. Der Teamspeak-Server ist nun unter ts.darkdexter.de erreichbar. Schön wenn eine Sache gut funktioniert! Ende Februar wird dann umgeschaltet. Ich hoffe mal, dass bis dahin alle Nutzer ihre Favoriten aktualisiert haben, denn auf Grund der Lizenz kann ich keine zwei Server gleichzeitig betreiben.


Corona Virus: sollten wir jetzt Lebensmittel bunkern?

26 Februar 2020 – Lesezeit: 3 Minuten

Bild von einer Straße und dem Himmel mit den ersten Sonnenstrahlen

Auf dem Weg nach Hause gab es die ersten Sonnenstrahlen. Schön dachte ich noch, bis dann in den Nachrichten von weiteren Infektionen in NRW die Rede ist. Schön ist das nicht, aber so wirklich überrascht wurde ich dann auch nicht. Leute reisen nun mal und gehen einer Arbeit nach. Das sich das Virus also weiterhin ausbreitet, ist wohl leider nicht zu verhindern. Und dann kommt da noch die Karnevalszeit und die vielen Umzüge und Feiern. Hoffen wir, dass es nicht so schlimm wie in China wird.

In NRW ist es nicht bei den drei Infizierten geblieben, was leider zu erwarten war. Das Ehepaar hat schließlich noch 14 Tage lang am gesellschaftlichen Leben teilgenommen. Hoffen wir mal, dass sich nicht zu viele angesteckt haben. Bleibt halt nur abwarten und Tee trinken. Meinen Besuch zur Jahreshauptversammlung im März werde ich aber trotzdem absagen. Man sollte sein Glück nicht herausfordern. Hier in Den Haag ist es bisher sehr ruhig geblieben und mir sind keine Fälle von Corona-Infektion bekannt. Und es wäre wirklich schön, wenn das auch so bleibt.

Dennoch, sollte man nun Lebensmittel hamstern? Vorräte anlegen und sich auf den "Ernstfall vorbereiten? Keine Ahnung. Die Bundesregierung und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe verweisen auf ihre Checkliste. Immerhin hat unser Gesundheitsminister Spahn die Länder angewiesen sich vorzubereiten. Doch sollten wir und als Bürger auch vorbereiten? Lebensmittel bunkern, Vorröte anlegen und Wasser abfüllen? Ich weis es nicht.

Mein gesunder Menschenverstand sagt mir nämlich: Hände regelmäßig waschen, Ansteckung vermeiden, Lebensmittel für ein paar Tage einkaufen (falls krank) und allgemein mal in Ruhe über die Situation nachdenken. Wer jetzt in Panik losrennt und den halben Supermarkt leer kauft, schürt nur Angst bei seinen Mitmenschen. Außerdem wird die Situation eher mit unangebrachtem Verhalten verschlimmert als zur allgemeinen Beruhigung beizutragen. Ich werde die Tage ein paar TK-Pizzen kaufen und Bier. Der Kasten ist fast leer.

Wenn der Katastrophenfall eintritt, isst man Corned Beef, Dauerwurst und trinkt Malzkaffee. Warum ist das eigentlich so? Darüber diskutieren die Freeses in der aktuellen Folge.

Und weil man das nicht immer alls so pessimistisch, schlimm und schrecklich sehen sollte, habe ich hier eine Folge Die Freeses rausgesucht: "Die Freeses: Corned Beef". Ein wenig schwarzer Humor tut immer gut und wenn Rosi, Bianca, Svenni und Heiko das schaffen, dann schaffen wir das schon lange!